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Verehrt in Köln und Gladbach

Hennes Weisweiler, der Vater des Derbys aller Derbys

Er trainierte den 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach: Hennes Weisweiler. Und er schaffte etwas, was eigentlich undenkbar ist: Legende bei zwei Clubs zu werden, die in kaum größer erscheinender Rivalität zueinander stehen. Und zum Vater des rheinischen Derbys zu werden. 

Hennes Weisweiler, war ein legendärer Meistermacher, ein Meistermacher zweier Herren: Mit dem 1. FC Köln holte der Fußballtrainer die Deutsche Meisterschaft und zweimal den DFB-Pokal (darunter das Double 1978), mit Borussia Mönchengladbach wurde Weisweiler dreimal Deutscher Meister, einmal Pokalsieger und einmal UEFA-Cup-Gewinner. Ausgerechnet also mit den beiden rheinischen Gegnern, deren Derby vor Rivalität nur so strotzt.

Die große Statistik der Derbys 1. FC Köln - Borussia M'gladbach

Ohne Weisweiler, der am 5. Dezember 2019 100 Jahre alt geworden wäre, hätte es die heutige Rivalität zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln in dieser Form nicht gegeben - diese Ansicht vertritt Rainer Bonhof noch heute. "Ich würde behaupten: Er ist der eigentliche Vater dieses Derbys", sagte der Gladbacher Vize-Präsident im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

 

Anstacheln vor dem Derby

Weisweiler, Mit-Begründer des 1. FC Köln, war zwischen 1964 und 1975 Trainer der Borussia und zwischen 1976 und 1980 des FC. Laut Bonhof stachelte er seine Spieler vor den Duellen beider Clubs immer besonders an. "Aber auch wenn wir mal 1:1 da spielten, konntest du ihn drei Wochen nicht ertragen. Das war immer ein besonderer Anreiz", sagte der 67 Jahre alte Bonhof.

Das Rheinderby zwischen Gladbach und dem FC ist heute das größte in der Region und erinnert von der Rivalität der Club-Umfelder und der Fangruppen an das westfälische Derby zwischen dem FC Schalke und Borussia Dortmund. "Am Anfang war es auch nur ein Derby auf dem Platz, aber nicht im Umfeld. Das entwickelte sich erst daraus", sagte Bonhof weiter.

Weisweiler war 1983 im Alter von lediglich 63 Jahren gestorben. Und wird heute trotz aller Rivalität von Fans der beiden "verfeindeten" Klubs verehrt. Eine seltsame Fußballwelt. (hl, dpa; Foto Weisweiler mit FC-Spieler Heinz Flohe: imago images/Frinke)

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