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1. FC Köln

FC-Trainer zwischen Krankenhaus und Gipfeltreffen

Nach dem Herzinfarkt seines Vaters und einer schweren Zeit versucht der FC-Trainer Markus Anfang die Rückkehr in den Berufsalltag. Der sieht am Montagabend das Topspiel seines 1. FC Köln gegen den Hamburger SV vor. Wie er die letzten Tage erlebte und wie er seine Mannschaft auf den Zweitliga-Hit vorbereitet, beríchtete der Coach in der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Spiel.

Von Tobias Gonscherowski

 

"Für mich ist das eine schwierige Situation. Ich hoffe, ich kriege das einigermaßen hin", meint Markus Anfang gleich zu Beginn, als er von den bangen Stunden berichtet. "Mein Vater ist vor dem Spiel beim MSV Duisburg zusammengebrochen und wurde von Duisburger und Kölner Fans hingelegt. Es sind direkt Sanitäter und eine Ärztin gekommen, die ihn wiederbelebt und ins Krankenhaus gebracht haben."

Zwar sei der Gesundheitszustand seines Vaters immer noch ernst, doch sei er auf dem Weg der Besserung. "Wir haben die Hoffnung, dass er sich schnell wieder regeneriert", sagt Markus Anfang. "Die Ärzte haben mir gesagt, dass es zwei Möglichkeiten gibt, so einen Herzinfarkt zu überstehen: auf dem Flughafen oder im Stadion. So hat uns das Glück durch den Fußball zur Seite gestanden."

Der Kölner Coach bedankte sich für die große Anteilnahme und ist fest davon überzeugt, dass sein Vater es sich gewünscht hätte, dass er seine Mannschaft auf das Spiel gegen den HSV vorbereitet. Damit fängt Anfang nun mit seinem Trainerteam an.

Mere und Clemens sind zurück

Es sieht ganz gut aus, dass die angeschlagenen FC-Spieler Jorge Mere und Christian Clemens rechtzeitig zum Spitzenspiel wieder zur Verfügung stehen. "Dann hätten wir alle Mann an Bord", so der Trainer. "Wir befinden uns sportlich mit sieben Punkten Vorsprung auf den HSV und zehn auf Union in einer komfortablen Situation."

Beim Gegner, der das Hinspiel knapp mit 1:0 gewann, hat Markus Anfang registriert, dass die Mannschaft ihr System umgestellt hat und die Ergenisse zuletzt nicht so stimmten. Das belegen auch die Fakten. Der Herbstmeister HSV hat nur zwei der letzten sieben Zweiltiga-Spiele gewonnen und sogar eine negative Rückrundenbilanz. Hinzu kommt, dass dem früheren Bundesliga-Dino zuletzt arg die Nerven flatterten. Bei den letzten drei Niederlagen verspielten die Norddeutschen dreimal eine Pausenführung.

"HSV muss nachlegen"

"Aufgrund der Punktesituation muss der HSV nachlegen", glaubt Anfang. "Sie können sicherlich nicht zu uns kommen und versuchen, das Spiel zu verwalten." Der FC-Coach erwartet eine Mannschaft, die auf Sieg spielt. "Das kann uns entgegen kommen, weil wir das auch tun werden. Aber der HSV hat auswärts in St. Pauli und im Pokal gegen Paderborn gute Spiele gemacht und souveräne und klare Siege eingefahren."

Die Fans fiebern dem Hit entgegen. Das Stadion ist mit 50.000 Zuschauern ausverkauft, dem Vernehmen nach hätte auch die dreifache Menge an Karten für das Traditionsduell verkauft werden könne. "Es ist definitiv ein besonderes Spiel", weiß Markus Anfang.

"Wir sind auf einem richtig guten Weg und brennen auf die Partie. Und wenn ich auf der Geschäftsstelle höre, wie viele Kartenwünsche es noch gibt, ist das für ein Zweitliga-Spiel sehr schön. Zu vergleichen war das nur mit dem Arsenal-Spiel in der letzten Saison", sagt der Trainer. "Unsere Fans werden uns antreiben. Am Ende wollen wir mit ihnen feiern, so wie der HSV das im Hinspiel getan hat."

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