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Schlechteste Leistung der Rückrunde

FC schon vor Rosenmontag in Katerstimmung

Das war nichts. Der 1. FC Köln lieferte bei der 2:4-Niederlage bei Eintracht Frankfurt die schlechteste Leistung der Rückrunde ab und präsentierte sich dabei zwei Tage vor Rosenmontag zumindest in der Defensive wie ein Absteiger. Der Trainer nahm die Niederlage anschließend auf seine Kappe, weil er seiner Mannschaft in der ersten Spielhälfte die falsche Taktik verordnet hatte.

Von Tobias Gonscherowski

Die gute Nachricht zuerst. In der Tabelle blieb die Klatsche für den Effzeh ohne weitere negative Folgen, da auch die Konkurrenten aus Mainz (2:4 in Hoffenheim) und Hamburg (0:2 in Dortmund) ihre Partien versemmelten. Der Rückstand zum Relegationsplatz beträgt nach wie vor sieben Punkte. Aber es werden immer weniger Spiele.

Marco Höger war nach der einseitigen Partie entsprechend bedient. Denn das Ergebnis von 4:2 für Frankfurt spiegelt noch nicht einmal die deutliche Überlegenheit der Hessen wider, die locker auch sechs oder sieben Tore hätten erzielen können. "Wir haben nicht energisch genug verteidigt", ärgerte sich der Mittelfeldspieler. "Vor allem nach dem 1:1, nach dem wir nur Sekunden später das 1:2 fangen. Das kann man nur dämlich nennen."

Brutaler Rückschlag im Abstiegskampf

Einmal in Rage legte Höger nach. "Es war klar, dass solche Spiele auch mal kommen und wir nicht 17 Spiele Hurra-Fußball spielen, nur weil alle wieder gesund sind", so der 28-Jährige. "Die Niederlage tut umso mehr weh, weil wir die Hinrunde verkackt haben und jetzt eigentlich jedes Spiel gewinnen müssen." Nach dem guten Rückrundenstart und der unglücklichen Niederlage gegen Dortmund erlitt der FC diesmal einen brutalen Rückschlag im Abstiegskampf.

"Es ist extrem bitter und war eine verdiente Niederlage", sagte FC-Sturmtank Simon Terodde, der sich über seinen erneuten Auswärts-Doppelpack nicht richtig freuen konnte. "Wir müssen uns ankreiden, dass wir die Standardsituationen besser verteidigen müssen. Das hat auch nichts mit taktischem Fehlverhalten zu tun, sondern mit der Portion Bissigkeit, die gefehlt hat."

Ruthenbeck: "Da hab ich mich verzockt"

Damit widersprach der Torjäger, der seit der Winterpause in fünf Spielen schon fünfmal traf, auch indirekt seinem Trainer. Denn Stefan Ruthenbeck hatte als Grund für die schwachen ersten 45 Minuten seiner Elf seinen falschen Plan ausgemacht. "In der ersten Halbzeit waren wir einen Tick zu passiv. Das lag in meiner Verantwortung", gab der Coach zu. "Ich wollte gegen die Eintracht ein bisschen tiefer stehen, damit die Frankfurter mehr Ballbesitz haben und wir übers Umschalten kommen. Da habe ich mich verzockt. Das nehme ich auf meine Kappe."

Die Selbstkritik ehrt den Trainer, sie kann aber auch nicht von den vielen individuellen Patzern fast aller Spieler ablenken, die sich nicht mit dem falschen Matchplan erklären lassen. Sogar sonstige Leistungsträger wie Dominique Heintz oder Jonas Hector erwischten einen schwachen Tag. "Wir machen kleine individuelle Fehler, die eiskalt bestraft werden. Das tötet uns", wählte Heintz in seiner Analyse drastische Worte.

So war den Kölnern die Vorfreude auf Karneval und den Rosenmontagszug kräftig verhagelt. "Wir hätten den Fans zu Karneval gerne einen Sieg geschenkt", haderte Heintz. "Trotzdem muss ich die Fans auch loben. Egal wie schwer es ist, sie stehen hinter uns. Dafür haben sie meinen größten Respekt. Normalerweise könnten sie uns beschimpfen, das hätten wir verdient."

Coach versprüht Optimismus

Auf alles gefasst ist auch Stefan Ruthenbeck. "Beim Rosenmontagszug hat sich der FC aus seiner Historie heraus zu präsentieren. Das werden wir auch tun", sagte der Trainer. "In guten Zeiten lassen wir uns gerne feiern. In schlechten Zeiten zeigen wir trotzdem Präsenz, auch wenn es Pfiffe geben sollte." Ohnehin versuchte der Coach trotz der ernüchternden Niederlage noch eine Portion Optimismus zu versprühen.

"Wir haben auch nach dem zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand nicht aufgegeben", so Ruthenbeck. "Es gab keine Auflösungserscheinungen. Nichtsdestotrotz haben wir Punkte gelassen. Die Hoffnung ist trotzdem da, im kommenden Heimspiel gegen Hannover 96 fehlende Punkte gutzumachen." Ein Sieg gegen die Niedersachsen ist am nächsten Samstag Pflicht. Und der könnte richtig wertvoll werden, warten doch auf die härtesten Konkurrenten der Kölner auf dem Papier die schwereren Aufgaben. Die Mainzer müssen nach Berlin, der HSV empfängt Leverkusen.

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