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Brisantes Spiel

Duell am Freitag: Effzeh - BVB oder Ruthenbeck - Stöger?

FC - BVB ist ein besonderes Spiel: der alte FC-Coach Stöger trifft auf den neuen FC-Coach Ruthenbeck. Doch der macht klar: "Am Freitag spielen der 1. FC Köln und Borussia Dortmund gegeneinander und nicht die Trainer."

Von Tobias Gonscherowski

Der Countdown zum Hit am Freitagabend unter Flutlicht läuft. Im Westschlager zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund steckt schon so genug sportliche Brisanz, haben doch die Domstädter die große Aufholjgd gestartet, während der BVB nach der Winterpause noch sieglos ist. Aber das interessiert fast nur am Rande. Denn die Partie steht ganz im Zeichen der Rückkehr von Peter Stöger, der erstmals als gegnerischer Trainer das Rheinenergie-Stadion betreten wird. Fans, Spieler und der FC-Trainer haben sich schon vorab darüber Gedanken gemacht.

Für Franz Commer, FC-Fan aus Brühl, ist die Sache klar. "Peter Stöger war der beste Mann, den wir in den letzten Jahrzehnten hier beim FC hatten. Sein Bild ist noch heute in meinem Portemonnaie. Ich bin sehr traurig, dass er weg ist. Die Fans werden ihn sicher freundlich empfangen." Zwar mache sein Nachfolger Stefan Ruthenbeck "einen guten Job". Doch: "Das sollte man nicht überbewerten. Mit der Mannschaft, die jetzt zur Verfügung steht, wäre Peter Stöger auch wieder nach oben gekommen", meint der langjährige Greenkeeper im Brühler Schlossparkstadion.

 

Etwas differenzierter sieht es der FC-Anhänger Alexander König, der mit Sohn Lars aus Mayen zum Training des FC ans Geißbockheim anreiste: "Peter Stöger hat den FC wieder nach oben gebracht und über die Jahre etwas aufgebaut", meint der 40-Jährige. "Am Ende war es eine Mischung aus den falschen Einkäufen im Sommer, dem großen Verletzungspech und den Fehlern in der Führung, die zu dieser Entwicklung führte. Ich mag Stöger, es tut ein bisschen weh, ihn jetzt in schwarzgelb zu sehen. Die FC-Fans werden ihn trotzdem freundlich empfangen." Dank seines Nachfolgers Stefan Ruthenbeck herrsche jetzt aber wieder eine "Euphorie". Zudem war die Verpflichtung von Simon Terodde "ein Glücksgriff."

Dicke Luft beim BVB

Gegen Dortmund will der Geißbockclub nun seine Erfolgsserie von zehn Punkten aus den letzten vier Partien ohne Niederlage ausbauen. Die Dortmunder haben ihrerseits unter Stöger in der Rückrunde gegen drei deutlich schwächer eingestufte Clubs dreimal nur unentschieden gespielt. Rund um den Borsigplatz herrscht dicke Luft, auch das unendliche Wechseltheater um Stürmerstar Pierre-Emerick Aubameyang zehrt an den Nerven.

Bundesligabilanz 1. FC Köln - Borussia Dortmund

Das ist gut für Köln, zumal der FC auch in den drei Heimspielen gegen den BVB seit dem Wiederaufstieg zwei Siege und ein Unentschieden einfuhr -  die Dortmunder den Kölner also offensichtlich liegen. Aber da ist ja noch Stöger. "Er kennt uns, wir kennen ihn aber auch und wissen, wie er die Aufgaben angeht. Es gibt keine großen Geheimnisse", glaubt FC-Kapitän Matthias Lehmann, der über Jahre hinweg so etwas wie die rechte Hand Stögers war. Emotional wird es so oder so.

"Es wird ein Flutlichtspiel mit vielen Emotionen und Leidenschaft, mit viel Wille. Wir wollen uns von dem Thema Peter Stöger abschotten", sagt Lehmann. "Das Spiel hat viel Brisanz, plus die Situation in Dortmund und unseren guten Start." Kontakt zum Ex-Trainer gab es immer wieder mal, aber jetzt ist Funkstille angesagt. "Nach dem Wolfsburg-Sieg hat er gratuliert", berichtet der 34-Jährige. "Aber es ist auch nicht so, dass wir jeden Tag um 19:40 Uhr zu GZSZ telefonieren. Es ist alles im Rahmen. Das Thema sollte man nicht zu hoch hängen."

 

"Ergebnisse einfahren, egal wer kommt"

Findet auch Ruthenbeck. "Ich habe zu Peter Stöger nicht so den Bezug gehabt. Es war gar keine Zeit da. Wir haben mit der U19 oftmals um 17 Uhr trainiert. Die Profis hatten frühere Trainingszeiten. Zudem war Peter viel unterwegs in der Euro League", erzählt der Coach der Geißböcke. "Ich hätte gerne mehr Kontakt zu ihm gehabt."

Richtig getroffen hat er seinen Vorgänger bei dem entscheidenden Gespräch vor der Saison, nach dem dann klar war, dass Ruthenbeck die U19 übernehmen würde. "Am Freitag spielen der 1. FC Köln und Borussia Dortmund gegeneinander und nicht die Trainer. Wir müssen Ergebnisse einfahren, egal wer kommt", fordert Ruthenbeck volle Konzentration auf das Wesentliche. Und Ergebnisse einfahren - das ist eben Spiel gegen den BVB angesagt. (Foto: imago / DeFodi und Jan Huebner, Bearbeitung: Helmut Löwe)

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