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2. Bundesliga

Cordoba und Geis überragen bei FC-Gala gegen St. Pauli

 

Der 1. FC Köln hat dank eines super aufgelegten Jhon Cordoba das Topspiel gegen den FC St. Pauli eindrucksvoll mit 4:1 gewonnen. Der Kolumbianer schnürte den ersten Dreierpack seiner Karriere und schoss den Kiezclub fast im Alleingang ab. Damit schob sich die Geißbockelf wieder auf einen direkten Aufstiegsplatz.

Von Tobias Gonscherowski

Da staunte FC-Trainer Markus Anfang nicht schlecht. Gerade war er auf der obligatorischen Pressekonferenz nach der Gala gegen den Tabellen-Zweiten zu seinem dreifachen Goalgetter gefragt worden: "Haben Sie vielleicht ein paar freundliche oder auch unfreundliche Worte für Ihren Torschützen Jhon Cordoba?" Ungläubig fragte der Coach zurück: "Ich soll etwas Unfreundliches über meinen Spieler sagen?" Allgemeines Gelächter.

 

"Ich freue mich für Jhon", sagte Anfang dann. "Er hatte eine schwierige Zeit in Köln und belohnt sich jetzt für seine tagtäglich harte Arbeit. Wir können von ihm nicht erwarten, dass er in jedem Spiel drei Tore schießt. Das ist auch nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass wir unsere Stürmer gut bedienen und sie in Situationen kommen, dass sie Tore schießen können. Wenn das gelingt, freuen wir uns."

Nach der Lobeshymne auf seinen Stürmer fiel Anfang dann doch noch etwas ein. "Blöd ist nur, dass er das Trikot auszieht und dann die Gelbe Karte bekommt. Das ist etwas Negatives. Aber wenn er es nicht so häufig macht, geht auch das." Na bitte.

"Das war der beste Tag, seitdem ich in Köln bin" 

Es war auf jeden Fall der Abend des Jhon Cordoba, der sich in jeden Zweikampf warf, die meisten davon gewann und die Kölner Tore eins bis drei erzielte. "Das war der beste Tag, seitdem ich in Köln bin", strahlte der 25-Jährige. "Ich habe heute zum ersten Mal drei Tore in einem Spiel geschossen. Das Erlebnis will ich mit meiner Familie und meiner Freundin genießen."

Das hatte er sich verdient. Und ein Souvenir hatte er sich auch gleich gesichert: den Spielball. "Darauf werden jetzt alle unterschreiben, den werde ich behalten", freute sich Cordoba, ohne zu vergessen auch der Mannschaft ein Lob zu zollen. "Ich bedanke mich bei dem Team, für die gute Arbeit. Wir haben heute gezeigt, dass wir ein Team sind."

Für FC-Manager Armin Veh kommt die Entwicklung von Cordoba nicht überraschend. "Im letzten Jahr kam Cordoba zu einem Club, der überraschend Fünfter geworden war. Danach wurde er nach dem Abgang von Anthony Modeste an ihm gemessen. Dann war die Mannschaft schlecht und er hat kein Tor geschossen. Das nagt an einem jungen Menschen, das war sein Hauptproblem. Und eine Muskelverletzung kam auch noch dazu", sagte Veh.

"Es ist schwer, nach so einem Jahr zurückzukommen. Aber er hatte dann eine gute Vorbereitung, in der er ein anderes Gesicht gezeigt hat. Jetzt hat er das Selbstvertrauen, und das tut uns gut" freute sich Veh.

Im Schatten von Toptorjäger Simon Terodde (23 Tore), der den Treffer zum 4:1-Endstand beisteuerte, hat sich Cordoba kontuierlich gesteigert. In den letzten acht Partien traf Cordoba achtmal, insgesamt steht er nun bei zehn Saisontoren und schon auf Platz 5 der Torschützenliste der 2. Liga.

"Jhon hat uns heute enorm geholfen", meinte Terodde über seinen Sturmpartner. "Für den Trainer wird es interessant, wenn Anthony Modeste auch noch dazukommt." Dann wird es ein munteres Hauen und Stechen um die Plätze im FC-Sturm geben.

"Geis hat ein richtig geiles Spiel gemacht" 

Im Hype um Cordoba ging fast unter, dass auch Neuzugang Johannes Geis groß aufspielte. "Geis hat ein richtig geiles Spiel gemacht", lobte Veh. "Er hat immer richtig zur Abwehr gestanden und ein paar überragende Bälle gespielt. Es war insgesamt eine gute Mannschaftsleistung, aus der Geis und Cordoba herausragten."

In seinem erst zweiten Pflichtspiel in dieser Saison setzte der 25 Jahre alte Ex-Schalker viele Akzente, an den Kölner Treffern zwei und drei war er maßgeblich beteiligt. Und auch am Ausgleich der Paulianer. "Beim Gegentreffer war ich ehrlich gesagt eingeteilt, aber ich bin eben nicht der beste Kopfballspieler", gab Geis zu. "Ich denke, den Fehler habe ich in der zweiten Halbzeit aber wieder ein bisschen ausgebügelt."

Der Schönheitsfehler war nach dem Abpfiff bereits vergessen. Jedenfalls musste Markus Anfang sich bei dieser Personalie keine Gedanken über ein paar "unfreundliche Worte" machen ...

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