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koeln.de

Erfolg dank Systemwechsel

Coach Beierlorzer hat den richtigen Plan für den FC

Für den 1. FC Köln läuft es nach bösen Pleiten jetzt wieder rund. Wie kommt's? Dank Trainer Beierlorzer, der durch Systemwechsel und andere Kniffe die richtige Antwort auf die Fragen nach dem "warum nur?" gefunden hat.

Von Tobias Gonscherowski

Der Volksmund weiß schon, dass Not bekanntlich erfinderisch macht. Als der 1. FC Köln vor drei Wochen vor heimischem Publikum von Hertha BSC mit 0:4 auseinander genommen wurde, war die Not am größten. Einen guten Trainer zeichnet in genau so einer Situation dann aus, die richtigen Schlüsse aus dem Debakel zu ziehen und Antworten zu finden. FC-Coach Achim Beierlorzer hat die Antworten gefunden.

"Nach den beiden 0:4-Niederlagen in München und gegen Hertha war es notwendig, etwas zu ändern. Der Trainer musste Maßnahmen ergreifen, dafür ist er da. Das hat er getan. Und die Änderungen haben gefruchtet", freute sich FC-Geschäftsführer Armin Veh nach dem klaren 3:0-Erfolg gegen Paderborn. Diesen fuhr exakt die gleiche Startelf ein, die vor zwei Wochen beim 1:1-Unentschieden auf Schalke einen ersten Achtungserfolg errungen hatte.

Beierlorzer hatte mit seinem Trainerteam für das Auswärtsspiel auf Schalke den richtigen Plan ausgetüftelt, der nun auch im eigenen Stadion funktionierte. Der Coach wich gegen die Königsblauen von seinem 4-4-2-System ab und stellte auf ein 4-2-3-1 um. Vorne nur noch mit Simon Terodde eine Spitze, Jonas Hector ins Mittelfeld auf die Sechs, Noah Katterbach auf die linke Abwehrseite. "Für eine Mannschaft ist es wichtig, dass sie sich in einem System wohl fühlt", hat der Trainer erkannt. Und das tut sie.

Der Schlüssel zum Erfolg

Der FC ist deutlich kompakter aufgestellt, die Räume zwischen den Ketten sind geringer. Der Systemwechsel brachte defensive Stabilität. "Wir haben heute von der Ausrichtung genauso wie gegen Schalke gespielt, und das war auch der Schlüssel zum Erfolg gegen Paderborn", analysierte Timo Horn den Aufschwung mit nun vier Punkten aus den letzten beiden Partien. "Die ganze Mannschaft hat heute sehr gut verteidigt."

 

Gegen allerdings auch erschreckend harmlose Paderborner war nicht nur Defensive stark, auch die Laufleistung der gesamten Mannschaft war mit 120 gelaufenen Kilometern deutlich höher als noch in den ersten sechs Saisonspielen. Zudem zeigte sich auch die Abteilung Attacke stark verbessert.

Simon Terodde war brandgefährlich und traf zur frühen Führung, auch die hängende Spitze Louis Schaub steuerte ein Tor bei. Auf den Flügeln machten Kingsley Schindler und Florian Kainz mächtig Dampf. Und auch die Standards entwickeln sich zu einer echten Waffe. Zwei der drei Kölner Tore gegen Paderborn fielen nach ruhenden Bällen.

Ein himmelweiter Unterschied

"Die Änderungen, die wir herbeigeführt haben, zeigen Wirkung", meinte Timo Horn. "Auch wenn es in Köln keiner wahrhaben will: Wir sind Aufsteiger und kommen aus der 2. Liga. Das ist ein himmelweiter Unterschied zur 1. Bundesliga." Taugt die Partie gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten und Mitaufsteiger aus Ostwestfalen nun zur Blaupause für die kommenden Aufgaben? "Der Erfolg wird uns für die nächsten Wochen Rückenwind geben. Der Trend geht nach oben. Aber es kommen ja noch einige andere Kaliber als Paderborn", flüchtete sich Horn ins Unverbindliche.

Konkreter wurde da Veh."Das ist sicher kein System, das wir die ganze Saison durchziehen", glaubt der Kölner Manager. "Wir werden auch in Zukunft wieder mit zwei Spitzen spielen. Wir sind nicht darauf fixiert, 4-2-3-1 zu spielen. Man muss heutzutage flexibel sein." Immerhin verfügt der Effzeh mit Jhon Cordoba und Anthony Modeste über zwei Topstürmer, die wieder zurück in die Startelf drängen werden.

In den folgenden beiden Auswärtsspielen in Mainz und Düsseldorf "kommen Gegner, die auf Augenhöhe mit uns sind und gegen die wir punkten möchten und müssen", fordert Horn. Gelingt das, wäre die größte Not erst einmal überstanden. (Foto: imago images/Mika Volkmann)


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