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Von wegen "goldene Ananas"

1. FC Köln in Magdeburg: "keine Reise mit Ausflugscharakter"

Letztes Saisonspiel für den aufgestiegenen 1. FC Köln, letztes Saisonspiel für FC-Trainer Pawlak. Der möchte mit seinem Team beim Absteiger FC Magdeburg voll zuschlagen, keine Reise mit Ausflugscharakter unternehmen.

Von Tobias Gonscherowski

"Ich möchte nicht, dass die Reise nach Magdeburg einen Ausflugscharakter bekommt", fordert der Kölner Trainer André Pawlak vor dem Saisonausklang beim 1. FC Magdeburg am Sonntag um 15:30 Uhr vollen Einsatz. Mit einer ersatzgeschwächten Elf will sich der Interimscoach erfolgreich verabschieden. Seine persönliche Zukunft ist noch ungeklärt.

Die Vorzeichen vor dem vorerst letzten Auftritt des 1. FC Köln in der 2. Liga sind klar. Der FC steht als Meister fest, der Gegner aus Magdeburg muss als Absteiger zurück in die 3. Liga. Es geht also nur noch um die berühmte "goldene Ananas". Genau deshalb wird die Partie "eine Herausforderung", so Pawlak. "Wir wollen da nicht nur ein bisschen Fußball spielen.Es gibt auf beiden Seiten noch Spieler, die sich präsentieren und auf sich aufmerksam machen wollen und müssen. Wir wollen am Ende der Saison noch einmal ein Ausrufezeichen setzen."

Drei gesperrte Spieler

Seine eigene Mannschaft wird der Coach gezwungenermaßen durcheinander wirbeln müssen. "Wir haben mit Jorge Mere, Jhon Cordoba und Dominick Drexler drei gesperrte Spieler. Außerdem ist Tony Modeste wieder ein bisschen angeschlagen. Wir lassen ihn zuhause, da gehen wir kein Risiko ein. Für diese vier Spieler werden andere nachrücken, die letzte Woche nicht im Kader waren."

 

Eine Einsatzgarantie in Magdeburg bekommt alleine der Toptorjäger Simon Terodde, der mit aktuell 28 Saisontreffern Torschützenkönig der 2. Liga werden wird, zuletzt aber fünf Spiele in Folge nicht mehr traf. "Er wird zwangsläufig spielen, weil Jhon gesperrt und Tony nicht dabei ist. Aber er hätte auch so gespielt", versichert Pawlak. "Jeder, der im Kader steht, darf sich berechtigte Hoffnungen machen zu spielen. Wir werden sicher den einen oder anderen Wechsel vornehmen, damit jeder sich zeigen kann."

Die vergangenen drei Wochen als Cheftrainer der Profimannschaft bezeichnet Pawlak als "absolut gelungenen Ausflug. Ich habe aus dieser Zeit unheimlich viel mitgenommen, zumal ich auch nicht der Ex-Profi war, der das schon einmal erlebt hat. Für mich war es eine ganz neue Erfahrung" gesteht  Pawlak.

Erfahrungen aufgesaugt

"Die Arbeit auf dem Platz war mir nicht fremd, sie unterscheidet sich nicht großartig von der bei der U21. Der Unterschied ist das Drumherum. Daraus kann ich für die Zukunft eine Menge mitnehmen. Ich kann besser einschätzen, wie die Medienarbeit läuft oder was die Zuschauer im Stadion machen", sagt der FC-Trainer. "Diese neuen Erfahrungen konnte ich aufsaugen. Die werde ich abspeichern, das war für mich eine unheimlich große Erfahrung."

Für Pawlak selbst wird es das letzte Spiel als Cheftrainer. In der kommenden Woche wird er sich mit der sportlichen Leitung zusammensetzen, um seine Zukunft zu besprechen. Kehrt er zurück zur U21 oder wird er Co-Trainer des neuen Chefcoachs Achim Beierlorzer? "Ich gehe davon aus, dass der Weg in Köln weitergeht, wo auch immer das dann sein wird", lässt der 48-Jährige seine persönliche Situation offen.(Foto: imago images/Horstmüller)

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