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koeln.de

Am Samstag gegen Gladbach

Beierlorzer will sich nicht vom Derbywahn anstecken

 

Die Vorfreude auf sein erstes rheinisches Derby ist Achim Beierlorzer anzusehen. Der Trainer des 1. FC Köln hat seine Mannschaft aber auf das Spiel gegen Borussia Mönchengladbach vorbereitet wie auf jedes andere auch. "Wir müssen kühlen Kopf bewahren und unsere Stärken auf den Platz bringen und dürfen nicht in einem Derbywahn Dinge tun, die uns nicht weiterhelfen", warnt der Franke.

Von Tobias Gonscherowski

Am Samstag ist es nach langen 20 Monaten endlich wieder so weit. Der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach kreuzen in der Bundesliga zum 89. Mal die Klingen. Im Januar 2018 trafen beide Teams zuletzt aufeinander, damals siegte der FC dank eines Last-Minute-Treffers von Simon Terodde mit 2:1.

 

Überhaupt konnte die Geißbockelf drei der letzten sechs Nachbarschaftsduelle gewinnen. Hohe Klatschen gab es schon lange nicht mehr. Und die Kölner wollen die ansonsten sehr überschaubare Bilanz gegen die Fohlen - 24 Siege, 16 Unentschieden, 48 Niederlagen - weiter verbessern.

"Die Mannschaft freut sich auf dieses Derby, die ganze Stadt freut sich darauf", sagt Beierlorzer. "Das Spiel ist eine absolute Herausforderung für uns." Denn der Gegner kann mehrere Systeme spielen und verfügt über eine "offensive Wucht mit Plea, Thuram und Embolo. Gladbachs letztes Spiel gegen Leipzig war in den ersten 45 Minuten eine höchstintensive Partie mit extrem aggressivem Anlaufen und schnellen Verschiebebewegungen in allen Bereichen", hat der Coach analysiert.

Die besondere Bedeutung des Derbys hat der Trainer in den letzten Tagen vor der Mannschaft nicht extra betont. Auch die Neuzugänge wurden nicht übermäßig mit Informationen gefüttert. "Manchmal ist es sogar ganz gut, wenn man die Derbyerfahrung noch nicht hat und einfach frei sein Spiel spielt", glaubt Beierlorzer. "Wir dürfen uns nicht von dem Derbycharakter verwirren lassen."

Gegen die Elf vom Niederrhein kann Achim Beierlorzer wieder auf seinen Topstürmer Jhon Cordoba zurückgreifen. "Er ist wieder topfit." Auch die sieben abgestellten Nationalspieler kehrten unversehrt von ihren Länderspielreisen zurück. Somit kann der Trainer personell fast wieder aus dem Vollen schöpfen.

Es spricht viel dafür, dass Cordoba sofort wieder in der Startelf steht und die Mannschaft das Spiel gegen Gladbach wie die Heimpartie zuvor gegen Dortmund angehen wird. "Die Art und Weise wie wir gegen Dortmund unterwegs waren, kann ein Ansatz sein, wie wir es auch gegen Gladbach machen müssen", sagt der Trainer.

Dass seinem Team gegen den BVB am Ende die Körner ausgingen, wertet Beierlorzer nicht als grundsätzliches Konditionsproblem, schließlich habe seine Mannschaft eine Woche später in Freiburg selbst in der Schlussphase noch zulegen können. "Das Freiburg-Spiel hat gezeigt, dass die Mannschaft fit ist, und welche Energie in ihr steckt. Sie kann diese Intensivität gehen."

Insgesamt sieht Beierlorzer noch viel Steigerungspotenzial bei seiner Mannschaft. "Wir werden auch noch besser und können noch besser spielen, als wir es in den letzten Spielen getan haben. Es ist noch Luft nach oben. Wir wollen gegen Gladbach an die 100 Prozent ran. Wenn wir dann wieder auch nur annäherend so eine Stimmung wie gegen Dortmund im Stadion haben, werden unsere Fans die Mannschaft wieder nach vorne peitschen."

Wenn sich dann die Konterchancen ergeben, muss der FC schnörkellos den Abschluss suchen. Das Kölner Ausgleichstor in Freiburg nach einer Flanke aus dem Halbfeld ins Zentrum zu Anthony Modeste war ein Musterbeispiel dafür, wie es laufen müsste.

"Wir haben unsere Qualität im Zentrum mit Spielern wie Modeste, Cordoba oder Simon Terodde", sagt Achim Beierlorzer. "Also müssen wir die Bälle gezielt dorthin bringen." Gelingt das, ist auch gegen die Borussia viel möglich. Mit einem Dreier würde der Effzeh den Rivalen in der Tabelle ganz nebenbei auch noch überholen. Besser können die Voraussetzungen für ein Derby also gar nicht sein. (Foto: imago images / Herbert Bucco)

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