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Neue Hoffnung

1. FC Köln, die Totgesagten leben länger

Weg mit der Roten Laterne: der 1. FC Köln siegte eindrucksvoll im Derby gegen Vizekusen und ist nicht mehr Letzter. "Die Leiche hat am Sarg geklopft" stellte Leonardo Bittencourt über den Totgesagten fest, der nun doch länger lebt.

Von Tobias Gonscherowski

Totgesagte leben länger. Das ist eine alte Weisheit, die der 1. FC Köln am Sonntagnachmittag eindrucksvoll mit Leben füllte. Denn das Bundesliga-Schlusslicht nutzte endlich einmal die Steilverlage der sämtlich patzenden Konkurrenz und fuht einen hochverdienten 2:0-Derbysieg gegen Bayer 04 Leverkusen ein. Die frohe Botschaft vom Kölner Dreier gegen die Werkself feierte auch Lukas Podolski ausgelassen im fernen Japan. "Wofür das Kaff nebenan gut ist?! Um die Wende zu schaffen!!! Packen wir es gemeinsam an", jubelte der Prinz mit deftigen Worten ganz nach dem Geschmack der kölschen Fangemeinde via Twitter.

Erstmals seit dem 2. Saisonspieltag ist der 1. FC Köln nicht mehr das Tabellen-Schlusslicht. Die rote Laterne wanderte wegen dessen 1.2 gegen Berlin nach Hamburg weiter. Während mit dem HSV, Mainz, Wolfsburg und Freiburg alle direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ihre Partien verloren, konnte der Effzeh sein Spiel gewinnen. Ausgerechnet gegen den seit zehn Auswärtspartien ungeschlagenen und hoch favorisierten Nachbarn aus Leverkusen lieferte die Elf von Stefan Ruthenbeck eine nahezu fehlerfreie Vorstellung ab.

 

Schwächelnde Konkurrenz im Visier

Nach dem 2:0 gegen Bayer 04 trennen den FC nur noch fünf Punkte nicht nur zum Relegationsplatz (Mainz), sondern auch zu Rang 15 (Wolfsburg), der den sicheren Klassenerhalt bedeuten würde. Da die Domstädter noch gegen diese beiden seit Wochen schwächelnden Kontrahenten antreten, stehen die Chancen aufs Wunder gar nicht mal so schlecht. "So unmöglich ist das jetzt nicht mehr", freute sich Leonardo Bittencourt, im Derby der beste Mann auf dem Platz.

Sein Coach nannte ihn einen "Straßenköter" und wollte das als Kompliment verstanden wissen: "Leo ist ein frecher Spieler, der Eins-gegen-Eins-Situationen heraufbeschwört und auch lösen kann. Er ist ein guter Typ für die Mannschaft, weil er frech ist und Dinge anders macht als die anderen. Wir brauchen ihn, er kann den Unterschied ausmachen."

60 Minuten lang vernaschte Bittencourt auf der linken Außenbahn die Leverkusener Defensive und ließ selbst einen dynamischen Verteidiger wie Jonathan Tah alt aussehen. Bittencourt legte Yuya Osako das 1:0 auf und suchte auch selbst den Abschluss. "Er kann torgefährlich sein. Aber daran müssen wir noch weiter arbeiten", lachte Stefan Ruthenbeck. "Der eine oder andere Abschluss von ihm wurde zum Einwurf für den Gegner." )

"Die Leiche hat am Sarg geklopft"

Sei's drum. Nach dem 2:0 durch Simon Zoller schaukelte der FC den Vorsprung gegen dezimierte Leverkusener (nach dem frühen Platzverweis für Lucas Alario) souverän über die Zeit. "Es war ein wichtiger Sieg", frohlockte Bittencourt. "Die Leiche hat am Sarg geklopft. Ich hoffe, wir können in den nächsten Wochen das Türchen aufmachen und wieder rauskrabbeln."

Was für den FC im Abstiegskampf spricht. "Wir sind als Kollektiv unheimlich stark", so der Tempodribbler. "Wir stehen seit der 3. Runde der Liga auf Platz 18. Aber keiner zerfleischt sich hier. Wir bleiben immer positiv. Wir haben immer wieder Nackenschläge bekommen, sei es durch den Videobeweis oder was weiß ich. Aber wir sind weiter dran, wir leben weiter. Wir wollen es unbedingt packen."

Zwei Derbysiege kann niemand nehmen

In der Rückrunde machte der FC bereits auf Hamburg elf Punkte gut, auf Wolfsburg acht und auf Mainz sechs. Die Kölner spielen nicht wie ein Absteiger. Das alles macht Hoffnung. "Wir haben gegen Leverkusen verdient gewonnen und sind nicht mehr Letzter. Das ist absolut positiv. Wir können weiter an unser Wunder glauben", ist auch Stefan Ruthenbeck optimistisch.

Und wenn es am Ende doch nicht reicht? "Dann haben wir immer noch in der Rückrunde die beiden Derbys gewonnen", meint Timo Horn. "Das kann uns keiner mehr nehmen, egal wie es am Ende ausgeht. Das gibt uns Auftrieb. Wir haben es geschafft, ein wenig Druck auf die Konkurrenz aufzubauen." Das ist schon eine ganze Menge. Die Chance auf den Klassenerhalt - sie ist wieder da und war vielleicht noch nie so groß wie nach diesem Derbysieg am 27. Spieltag. (Foto: imago/Revierfoto)

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