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Uneinnehmbar?

1. FC Köln baut sein Stadion zur Festung aus

Der 1. FC Köln baut sein Rheinenergie-Stadion zu einer richtigen Festung aus. Der 4:0-Erfolg über den SC Freiburg bedeutete den vierten Heimsieg in Folge. "Im Moment hat keiner Lust, nach Köln zu kommen", freut sich Mark Uth. Die Leihgabe des FC Schalke 04 lieferte erneut eine starke Vorstellung ab.

Von Tobias Gonscherowski

Die Tore gegen die Breisgauer schossen diesmal andere, doch die Vorarbeit zu den Treffern lieferte meistens Mark Uth. Selten hat ein Winterneuzugang beim 1. FC Köln so gut eingeschlagen wie der 28-Jährige, der im Januar nach acht langen Wanderjahren und Stationen in Holland, Hoffenheim und Schalke zurück zum Verein seiner Jugend fand.

Besonders die 18 Monate auf Schalke erwiesen sich für den gebürtigen Kölner als großes Missverständnis. Nie fand er dort zu seiner Form, die in jetzt wieder auszeichnet. Ein Schalke-Fan würde sich die Augen reiben und fragen, warum das so ist. Uths Antwort kommt direkt.

"In Köln darf ich auf der Zehn spielen. Und ich habe das Vertrauen des Trainers", sagte Uth nach dem Spiel. "Im Fußball ist Selbstvertrauen das A und O. Wenn man das hat, dann kann man guten Fußball spielen." An Selbstvertrauen mangelt es ihm derzeit offensichtlich nicht.

Standards als Waffe

Das 1:0 durch Sebastian Bornauw leitete Uth mit einer Ecke ein, vor dem 2:0 setzte er sich gegen zwei Freiburger durch und bediente Jonas Hector, dessen Schuss Freiburgs Keeper nur vor die Füße von Jhon Cordoba abklatschen konnte, der den Ball über die Linie drückte. Und das 4:0 von Ismail Jakobs legte Uth direkt auf. Seine Standards sind zudem eine echte Waffe.

 

Viel Wirbel um seine Person wollte Uth nicht machen. Ohnehin ist er eher ein Mann der knappen Sätze. "Sehr gut verteidigt, wenig zugelassen. Vorne die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht. 4:0 gewonnen. So können wir weiter machen", diktierte er den Journalisten kurz und bündig in die Mikrofone. "Ich versuche, der Mannschaft zu helfen, wo ich kann. Wenn das gelingt, ist das für mich perfekt." Und für den FC auch.

"Als wäre er nie weg gewesen"

"Es war heute eine gute Leistung von ihm", lobte FC-Coach Markus Gisdol. "Mit Mark habe ich nach dem Spiel abgeklatscht. Es gab aber den großen Kritikpunkt, dass er nicht selber ein Tor geschossen hat. Aber Spaß beiseite. Mark war vom ersten Moment an, als er zu uns kam, so als wäre er nie weg gewesen. Er hat es uns leicht gemacht, wie er sich präsentiert und eingefügt hat. Diese Leistungen gilt es zu kompensieren."

Der FC kann im Abstiegskampf erst einmal kurz durchschnaufen angesichts von sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz. Die Konzentration galt schon kurz nach dem Abpfiff dem prestigeträchtigen Derby am 21. Spieltag bei Borussia Mönchengladbach Sonntag, 9. Februar, 15:30 Uhr). Dort soll es eine Revanche für die 0:1-Heimniederlage im vergangenen September geben.

"Jetzt brennt es nächste Woche im Derby", versprach Uth. "Wir sind bereit für das Derby. Wir haben auch schon gegen Leverkusen ein Derby gewonnen", ergänzte Dominick Drexler. Warum also nicht auch gegen die Fohlen? Im Vergleich zum Hinspiel hat Drexler bereits einen wichtigen Unterschied ausgemacht.


Besser in den Zweikämpfen

"Wir stehen kompakter und spielen nicht mehr dieses Angriffspressing wie noch unter Achim Beierlorzer. Vielleicht passt das besser zu den Charakteren in der Mannschaft. So kann man auch im Mittelfeld in Überzahl zugreifen. Wir sind jetzt besser in den Zweikämpfen", meinte der Dribbler.

"Das Hinspiel haben wir nicht vergessen, das tat weh", erinnerte sich Drexler mit Grausen. "Wir sind damals durch eine schwierige Phase gegangen." Nach fünf Siegen in den letzten sechs Partien sehen die Voraussetzungen nun viel besser aus.

"Ich kann versprechen, dass wir im Derby 100 Prozent geben, in die Zweikämpfe fliegen und alles geben werden, um den Sieg nach Köln zu holen", kündigte Drexler an. Das Nachbarschaftsduell derGeißböcke mit den Fohlen kann also kommen. (Foto: imago images/Team2)

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