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Wissenswertes zum modernen Seiltanz

Slacklining: Ein Trendsport erobert Köln

Anfänger sehen aus als hätten sie zu viel getrunken - Profis hingegen schlagen Salti und sitzen im Spagat. Mehr und mehr „Slackliner" sind in Kölns Parks unterwegs, um ihrem Hobby - dem „Balancieren auf einer Leine" - nachzugehen. koeln.de beantwortet Ihnen die wichtigsten zehn Fragen rund den neuen Trendsport.


1.) Was ist Slacklining?

Beim Slacklining, auch Slacken oder Slacklinen genannt, balancieren die Sportler auf einem Gurtband, dass sie zwischen zwei Befestigungspunkten aufspannen. In Grünanlagen befestigen die Slackliner das Band meist an freistehenden Bäumen.

Es gibt unterschiedliche Arten Slacklines: Die sogenannten Lowlines erlauben beispielsweise auf einer relativ niederen, schwach gespannten Line statische Tricks zu machen. Bei der Longline geht es darum, eine möglichst lange Strecke zu bewältigen. Die Anforderungen an den Sportler sind Balance, Konzentration und Koordination.

2.) Wo kann man in Köln Slacklinen?

Wer seine Slackline wetterunabhängig aufbauen möchte, hat dazu im Move Artistic Dome (kurz: MAD, Girlitzweg 30) in Köln-Vogelsang Gelegenheit. Die über 1000 Quadratmeter große Halle bietet ausreichend Gelegenheit, Gurte unterschiedlicher Länge für Anfänger und Profis aufzubauen. Auch die Kletterfabrik in Ehrenfeld bietet Slacklinern ein Dach über dem Kopf.

Wen es bei schönem Wetter in die Natur zieht, hat die Möglichkeit, im Kölner Norden am Blackfoot Beach und am Kletterturm in Brühl an vorhandenen Gurten zu slacklinen. Neuerdings gibt es auch die Möglichkeit, sich im neuen "Slacklinesportspark" am Inneren Grüngürtel zwischen Vogelsanger und Venloer Straße (nähe Colonius) auf die Leine zu schwingen. Dort hat die Stadt Köln Anfang September 2012 den ersten von vier neuen Slacklineparks eröffnet.

Der sogenannte "Slacklinesportspark" verfügt über fünf Slackline-Pfosten, an denen bis zu acht Lines gleichzeitig aufgespannt werden können. Anfänger starten mit kurzen Distanzen ab 8 Metern. Fortgeschrittene trainieren an bis zu 50 Meter langen Leinen.

Bildergalerie: Slacklinepark im inneren Grüngürtel

Nur wenige Meter entfernt kann man dem Sport in (fast) ursprünglicher Form nach kommen. An fünf Baumstämmen sind Manschetten angebracht, die das Slacklinen zwischen Bäumen möglich machen, ohne die Baumrinde zu beschädigen.

3.) Welche weiteren Parks sind geplant?

Slacklining-Fans dürfen sich über weitere Parks zur Ausübung ihres Hobbies freuen. Neben dem Slacklining-Park am Colonius sind fünf weitere Slacklineparks geplant, wie Andreas Thomann, Sportwissenschaftler an der Kölner Sporthochschule (Spoho) koeln.de verrät. Am Aachener Weiher entsteht die sogenannte "Slackline Central Station", im "Slack und Study Park" an der Universität werden vor allem Studenten auf ihre Kosten kommen und im Volksgarten soll der Sport mit kurzen Distanzen - im wahrsten Sinne des Wortes - "unter das Volk gebracht werden". Zwei Slackline-Parks auf der Schäl Sick sollen die auf der rechten Seite des Rheins lebenden Kölner für den Sport begeistern.

4.) Wer kann dort Slacklinen? 

In den Slacklineparks können alle Personen aktiv werden, die eine Slackline besitzen oder sich eine ausleihen. Nur die Slackline-Pfosten, nicht die Gurte, sind fest installiert.

5.) Wie kam man auf die Idee in Köln Slacklineparks zu errichten? 

Wie Andreas Thomann von der Spoho berichtet, haben Nutzer der Kölner Parkanlagen die Stadt bereits vor einigen Jahren auf Beschädigungen von Bäumen durch Slackliner hingewiesen. Daraufhin sah die Stadt Handlungsbedarf, um die Grünanlagen der Stadt zu schützen.

In Zusammenarbeit mit der Sporthochschule, genau genommen dem Institut für Natursport und Ökologie, haben sich Stadt und Hochschule schließlich auf die Errichtung von Slacklinesparks geeinigt. "Wir, im Amt, sind alle schon im gesetzten Alter. Ohne die Hilfe von Profi-Sportlern wäre es uns wahrlich schwer gefallen die Kölner Slackliner zufrieden zu stellen", kommentiert Stefan Palm vom Presseamt der Stadt Köln. 

Weiter: Zu den Fragen 6 bis 10

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