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Sicherheitskonzept vorgestellt

Kölner Polizei will an Silvester konsequent einschreiten

 

1.400 Landespolizisten, 800 Mitarbeiter der Bundespolizei, 125 städtische Ordnungskräfte, 400 private Securitys, 20 Streetworker: Mit großem Personalaufwand soll in diesem Jahr in Köln „friedlich und fröhlich“ Silvester gefeiert werden. Jetzt wurden Einzelheiten für das Sicherheitskonzept vorgestellt.

So wurde die „böllerfreie Zone“ rund um den Dom ausgeweitet. So dürfen jetzt auch zwischen Kreuzblume und Wallrafplatz und auf die Straße Margarethenkloster keine Silvesterraketen mitgebracht werden. Der Zugang zum Dom ist nur durch Absperrungen und Kontrolle möglich. Auf dem Bahnhofsvorplatz darf nicht gefeiert werden. Die Polizei will dort und auch im Hauptbahnhof jede Gruppenbildung verhindern, um den Zugang zu den Zügen freizuhalten und möglichem aggressiven Gruppenverhalten vorzubeugen.

Schnelles, konsequentes und niedrigwelliges Eingreifen 

 

Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob und Bundespolizei-Präsident Wolfgang Wurm künden einhellig „schnelles, konsequentes und niedrigwelliges Eingreifen“ gegen alkoholisierte und aggressive Besucher an. Die Beamten und Beamtinnen sind sowohl in Uniform wie in Zivil unterwegs, darunter auch spezielle Taschendiebstahlsfahnder der Bundespolizei. Die wird schon in allen Zügen Richtung Köln verstärkt Kontrollen durchführen. Es wird mit ebenso vielen Besuchern gerechnet wie im Vorjahr. Gegen 24 bekannte Mehrfach-Sexual- und -Gewalttäter wird ein Bereichsbetretungsverbot geprüft.

Neben Bahnhofsvorplatz, Domplatte und Roncalliplatz ist das besondere Augenmerk der Polizei wie im Vorjahr auf Altstand und Rheingarten, Rheinboulevard, Deutzer und Severinsbrücke gerichtet, ebenso auf Ebertplatz und Ringe.

Infomobil für Mädchen und Frauen 

Auf dem Rudolfplatz steht über die Jahreswende ein Infomobil für Mädchen und Frauen. Die gemeinsame Anlaufstelle von Polizei und Ordnungsamt am Roncalliplatz ist ab 18 Uhr geöffnet. Schließlich steht die Berufsfeuerwehr mit 526 Feuerwehrleuten bereit – doppelt so viel wie im Regelfall. Verstärkt wird sie durch Freiwillige. Auch die Rettungsdienste sind im Einsatz.

Die Fußwege über die Hohenzollernbrücke werden ab 18 Uhr gesperrt, die Deutzer Brücke ab 21 Uhr für Fahrzeuge und KVB, die Nordseite der Severinsbrücke ab 22 Uhr für den Autoverkehr Richtung Innenstadt. Geschlossen bleibt auch die Treppe des Rheinboulevards.

Comics über Kölner Feiersitten

„Wir begrüßen alle, die hier in Köln friedlich Silvester feiern wollen“, hatte Oberbürgermeisterin Henriette Reker vor der Vorstellung der Sicherheitsmaßnahmen klar gestellt, „alle Anderen haben hier nichts zu suchen.“. Man sei gegen Krawallmacher, gegen Beleidigungen und körperliche Attacken: „Hier gilt nicht das Recht des Stärkeren, sondern die Stärke des Rechts.“. Sie hoffe, dass sich das Bild Kölns, das durch die Ereignisse von Silvester 2015 gelitten habe, langsam wieder erholt.

Dazu soll als wichtigstes Präventionsprojekt im Vorfeld die jetzt gestartete „Kampagne Respekt“ beitragen. Sie wurde von einem breiten Bündnis entwickelt, dem auch Bildungs- und Flüchtlingshilfe-Initiativen angehören. So sollen an Silvester 14.000 Armbändchen mit dem Aufdruck "Respekt“ verteilt werden an alle, die dabei mitmachen wollen. Flüchtlinge sollen landesweit durch besondere Comics über Kölner Feiersitten informiert werden.

Darunter auch ein Bild zum Thema „Nein heißt Nein“. Informiert wird neben Englisch, Französisch und Arabisch auch auf Deutsch. „Denn das gilt auch für deutsche Männer!“, betont der bekannte Sozialarbeiter und Streetworker Franco Clemens. (js)

Weitere Informationen: www.stadt-koeln.de/silvester. Das Bürgertelefon 0221 / 221- 277 77 gibt in der Silvesternacht Informationen und Hilfsangebote.

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