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Gigabit-Glasfaser

Netcologne verpasst Kölns Gewerbe digitale Höchstgeschwindigkeit

Köln als einer der digitalen Spitzenreiter unter Deutschlands Städten baut seine Position aus: Der Telekommunikationsanbieter NetCologne verpasst Kölns Unternehmen durch Glasfasernetzanbindung jetzt digitale Höchstgeschwindigkeit.

Die digitale Infrastruktur, die Anbindung ans schnelle Internet, ist für viele Unternehmen mittlerweile deutlich wichtiger als die analoge Infrastruktur, die Verkehrsanbindung. Hier gab es bislang in einigen Kölner Gewerbegebieten Nachholbedarf - doch das ist bald Geschichte: Das Kölner Telekommunikationsunternehmen NetCologne startet in diesem Jahr ein 100 Millionen Euro schweres Investitionsprogramm in Kölns digitale Infrastruktur und schließt dabei unter anderem elf bislang schlecht versorgte Gewerbegebiete direkt ans ultraschnelle Glasfasernetz an. Am Mittwoch fiel der Startschuss für die Anbindung von Kölns Gewerbegebieten per Glasfaser und damit für Internetschwindigkeit im Gigabittempo. 

Mohamed Khater, Geschäftsführer der Infonet Computer GmbH  reibt sich schon die Hände: "Die schnelle Datenanbindung ist für uns essentiell", sagt der Unternehmer, der bislang damit haderte, dass seine Kollegen im ägyptischen Kairo mit einer Geschwindigkeit von 100 Mbit im Internet rasen, während er in Köln-Longerich mit 6 Mbit unterwegs war. Er hatte schon darüber nachgedacht, seinen jetzigen Standort zu verlassen; doch dank des Glasfaserausbaus durch NetCologne bleibt sein Unternehmen Köln erhalten.

Rasend schnell und kostenlos

Außer im Gewerbegebiet in Longerich beginnt NetCologne mit der Anbindung von Unternehmen ans Glasfasernetz parallel in Merkenich,  Marsdorf sowie in der Hansestraße in Eil und der Schanzenstraße in Mülheim. Im Sommer bekommen Unternehmen in den Gewerbegebieten Hahnwald, Maarweg, Ossendorf, Dellbrück und Niehl Internet mit Lichtgeschwindigkeit verpasst. Der Airport-Businesspark steht ebenfalls im Ausbauplan. "Wir sind guten Mutes, dass wir das Ganze Ende 2018 abschließen werden", merkt NetCologne-Geschäftsführer Timo von Lepel zufrieden an.

Für die Unternehmen in den elf Ausbaugebieten Kölns lohnt sich die Anbindung ans Glasfasernetz gleich doppelt: Zum einen können sie das Internet in Gigabitgeschwindigkeit nutzen, zum anderen ist der Anschluss während der aktuellen Ausbauphase für sie kostenlos. Wer sich für die kostenlose Glasfaseranbindung registrieren möchte, kann dies unter www.netcologne.de/gewerbe noch bis zum Stichtag 20. April tun. "Ein guter Tag für die Stadt", stellt Kölns Stadtdirektor Stephan Keller freudig fest.

Kölns Schulen auf gutem Wege

Die Anbindung der Kölner Schulen an das Glasfasernetz läuft auf Hochtouren - das schon seit längerem. Seit Herbst 2017 wurden über 50 weitere Schulen mit schnellen Datenleitungen versorgt. Darunter zum Beispiel die Max-Planck-Realschule in Porz, das Gymnasium in Rodenkirchen, die Heinrich-Böll-Gesamtschule in Chorweiler und die Katholische Gemeinschaftsgrundschule Gutnickstraße in Roggendorf. Bis Ende 2018 folgen die noch verbleibenden 50 Schulen, sodass dann alle 300 Schulgebäude in Köln über einen direkten Glasfaseranschluss verfügen. "Bei der Anbindung der Schulen wird Köln bereits Ende 2018 die politischen Ziele erreicht haben. Eine solch schnelle Umsetzung ist nur durch gute Planung und zuverlässige Zusammenarbeit möglich", sagt Keller.

WLAN-Hotspots und schnelle Haushalte

Köln verfügt über 850 WLAN-Hotspots an zentralen Plätzen. "Jetzt kommen 200 Antennen hinzu, und das Hotspot-Netz wird weiter in alle Stadtbezirke hinein wachsen“, erklärt Keller. Das kostenfreie WLAN-Netz „HOTSPOT.KOELN“ wird täglich von rund 55.000 Menschen genutzt. Eine Eingabe von persönlichen Daten ist nicht erforderlich.

Auch der Glasfaserausbau von zusätzlichen 100.000 Haushalten innerhalb des Stadtgebiets ist in Vorbereitung. Die Hauseigentümer werden seit der zweiten Aprilwoche kontaktiert und können sich, genau wie die Unternehmen in den Gewerbegebieten, für einen Glasfaseranschluss anmelden. Der Ausbau beginnt Anfang 2019, wenn  Schulen und Gewerbegebiete fertiggestellt sind. Letztlich können 450.000 Kölner Haushalte von Gigabit-Bandbreiten profitieren. (Im Bild: Timo von Lepel (li.) erklärt Stephan Keller und Mohamed Khater (re.) das Verlegen von Glasfaserkabeln; Foto: Helmut Löwe)

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