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Haftbefehle und Durchsuchungen in Köln, Hessen und Paris - Nachtrag

Köln (ots) - Staatsanwaltschaft und Polizei Köln geben bekannt:

Der Einsatz von Staatsanwaltschaft und Polizei dauert aktuell noch an. Die Ermittlungen richten sich gegen insgesamt 12 Männer (20 bis 53 Jahre) sowie 17 Frauen im Alter von 19 bis 84 Jahren. Haftbefehle sind gegen sechs Frauen (20 bis 53 Jahre) und zwei Männer (20 bzw. 28 Jahre) vollstreckt worden. Neben fünf Immobilien in Ostheim und Flittard haben die Ermittler bis 12.30 Uhr unter anderem mehrere Luxusgüter wie Autos im Wert von circa 100.000 Euro, Uhren im Wert von circa 60.000 Euro sowie circa 40.000 Euro Bargeld beschlagnahmt. Die Durchsuchungen dauern noch an. Der Wert der beschlagnahmten Immobilien wird auf etwa 2,4 Mio. Euro geschätzt.

Nach den bisherigen Ermittlungen gehen Staatsanwaltschaft und Polizei davon aus, dass illegale Gewinne der gewerbsmäßig handelnden Bande zum Erwerb der beschlagnahmten Häuser und Luxusgüter genutzt wurden. Die Beschlagnahme dient der Abschöpfung der illegalen Gewinne. Leitender Kriminaldirektor Klaus-Stephan Becker wertet die bisherigen Ergebnisse des Einsatzes als großen Erfolg der Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Wohnungseinbrüchen insbesondere bei älteren Menschen: "Die Tatverdächtigen haben nach jetzigem Ermittlungsstand auf Kosten von Seniorinnen und Senioren sowie anderen Geschädigten ein luxuriöses Leben geführt. Im Wissen, dass diese Wohnungseinbrüche für Opfer oft wirtschaftliche Nöte und schlimme psychische Belastungen zur Folge haben, freue ich mich, dass Betroffene durch die Vermögensabschöpfung wenigstens finanziell entschädigt werden können".

Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer erläutert das Vorgehen der Beschuldigten, wie es sich zum jetzigen Zeitpunkt darstellt:

"Es besteht der Verdacht, dass sich die verwandtschaftlich verbundenen Beschuldigten zu einer kriminellen Vereinigung zusammengeschlossen haben. Ein Teil der Gruppierung soll zu mehrtägigen Einbruchstouren durch ganz Deutschland gefahren sein. Von Hotels aus, in denen sie sich einquartierten, sollen sie für eine Vielzahl von Einbrüchen unter anderem die Seniorinnen und Senioren in Heimen und Wohnanlagen aufgesucht haben. Nach Zeugenaussagen klingelten sie bei den Opfern und lockten sie unter einem Vorwand aus ihren Wohnungen. Mittäter nutzten die Situation, um mit selbstgebautem Einbruchswerkzeug in die Privaträume einzudringen und Wertsachen wie Gold, Schmuck und Bargeld zu entwenden. Erbeutete Bankkarten wurden an Geldautomaten in Deutschland und Frankreich eingesetzt. Der durch die Wohnungseinbrüche entstandene Schaden beläuft sich auf mehr als 220.000 Euro. Andere Beschuldigte sollen über mehrere Jahre hinweg zu Unrecht Sozialleistungen bezogen haben. Hierdurch soll ein Schaden im sechsstelligen Bereich entstanden sein. Ein dritter Teil der Gruppierung soll das erbeutete Vermögen verwaltet und gewinnbringend auch in Immobilien für die Vereinigung angelegt haben. Diesen Beschuldigten wird gewerbsmäßige Geldwäsche vorgeworfen."

Wegen der Komplexität des Verfahrens werden die Ermittlungen in einem bei der Staatsanwaltschaft Köln eingerichteten Dezernat für Clankriminalität geführt. Um die Belange der Opfer kümmert sich die Beauftragte für den Opferschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. (ph/de)


(2020-06-24T13:09:58+0200)

(Erstellt am 24. Juni 2020 - 13:09 Uhr; aktualisiert 24. Juni 2020 - 13:33 Uhr)

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