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koeln.de

Angehörige einer Kölner-Ultra-Gruppierung im Polizeigewahrsam

Köln (ots) - Nach Straßenverkehrsgefährdung Führerscheine beschlagnahmt

Die Polizei Köln hat am Samstagabend (8. Februar) gegen zwei Angehörige (20, 22) einer Kölner-Ultra-Gruppierung ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet. Die beiden bereits wegen Gewalttaten bei Sportveranstaltungen Polizeibekannten sollen im Stadtteil Bickendorf mit ihren Autos so grob verkehrswidrig gefahren sein, dass Zivilpolizisten konkret gefährdet wurden. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden polizeilichen Ermittlungen. Polizisten beschlagnahmten noch am Samstagabend auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Köln die Führerscheine der beiden Tatverdächtigen. Zur Verhinderung weiterer Straftaten nahmen die Beamten die beiden Männer in Gewahrsam. Aufgrund der wetterbedingten Absage der Bundesligabegegnung zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln konnten die beiden Männer das Gewahrsam am Sonntagmorgen bereits gegen 7.30 Uhr verlassen.

Während einer gezielten Streife im Umfeld von Vereinsheimen und Aufenthaltsorten von Anhängern verschiedener Ultra-Gruppierungen waren zwei Zivilbeamte gegen 19 Uhr auf der Vogelsanger Straße im Einsatz. In der Nähe eines Vereinsheims soll sich ein Skoda hinter den Zivilwagen gesetzt haben und sehr dicht aufgefahren sein. Der Fahrer (20) soll zusätzlich mit der Lichthupe und ruckartigen Lenkbewegungen auf sich aufmerksam gemacht haben. Kurz vor der Kreuzung zur Vitalisstraße soll der Karoq nach links ausgeschert sein und zum Überholen angesetzt haben. Während des Überholvorgangs soll der 20-Jährige fortlaufend gestikuliert und die Beamten per Handzeichen aufgefordert haben, anzuhalten. Währenddessen soll ein Dacia von hinten sehr dicht an das Polizeifahrzeug herangefahren sein.

An der Kreuzung angekommen soll der Sandero nach rechts ausgeschert und neben das Fahrzeug der Beamten gefahren sein. Auch der Fahrer dieses Autos soll wild in Richtung der Polizisten gestikuliert haben. Die Beamten setzten ihre Fahrt in Richtung der Äußeren Kanalstraße fort. Dort soll der Fahrer des Dacia nach links gezogen sein, die Polizisten überholt und dann sein Fahrzeug abrupt bis zum Stillstand abgebremst haben. Nur durch eine Gefahrenbremsung soll es dem Polizisten gelungen sein, einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Skoda soll dann von hinten extrem nah auf das Auto der Polizisten aufgefahren sein. Die Beamten forderten Unterstützungskräfte an und fuhren - gefolgt von den beiden anderen Autos - in Richtung Venloer Straße weiter.

Auf der Venloer Straße soll der Skoda-Fahrer erneut versucht haben zu überholen und dadurch entgegenkommende Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Erst als Unterstützungskräfte mit Blaulicht entgegenkamen, sollen der 20-Jährige und sein Komplize die gefährliche Fahrt abgebrochen haben.

Polizisten stoppten die Tatverdächtigen. Als die Täter nicht aus ihren Autos stiegen griffen die Polizisten zu und holten sie mit Gewalt aus den Fahrzeugen. Anschließend fesselten die Beamten die Männer und brachten sie zur nächstgelegenen Polizeiwache. Dabei zog sich ein Täter leichte Verletzungen zu, die ärztlich behandelt wurden. Bei dem 20-Jährigen fanden die Beamten einen Mundschutz.

Die beiden Tatverdächtigen machten in einer ersten Vernehmung keine Aussage. Die Ermittlungen zu dem Fall - insbesondere zu der Motivation der beiden Männer - dauern an. Mit neuen Informationen ist nicht vor Montagmittag zu rechnen. (he)


(2020-02-09T18:35:11+0100)

(Erstellt am 9. Februar 2020 - 19:35 Uhr; aktualisiert 9. Februar 2020 - 20:03 Uhr)

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