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279,8 Mio. Wertschöpfung für die Stadt

Stadtwerke-Konzern schließt Corona-Jahr erfolgreich ab

Der Stadtwerke Köln Konzern hat das durch die Corona-Pandemie geprägte Jahr 2020 erfolgreich abgeschlossen. Die Umsatzerlöse des Konzerns betrugen ohne Energiesteuer rund 5,4 Mrd. € (Vorjahr: rund 5,5 Mrd. €).

Gegenüber dem Vorjahr ging der Umsatz um knapp 2 % zurück. Das lag vor allem am ÖPNV: Die KVB hatte coronabedingt einen massiven Einbruch der Fahrgastzahlen und einen Rückgang der Fahrgelderlöse um rund 16 % zu verkraften. Ebenfalls durch die Pandemie bedingt sanken die Umsätze der KölnBäder drastisch um fast 40 %. Beide Unternehmen konnten aber über den ÖPNV-Rettungsfonds und über Kurzarbeitergeld durch staatliche Hilfen gestützt werden.

Die Stadtwerke Köln GmbH schloss das Geschäftsjahr 2020 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 67,5 Mio. € (2019: 74,0 Mio. €). Damit konnte das Planergebnis um rund 13,3 Mio. € übertroffen werden. Aus dem Jahresüberschuss erhält die Stadt Köln eine Ausschüttung in Höhe von 50,4 Mio. € (Vorjahr: 48,8 Mio. €). 17,1 Mio. € werden in die Gewinnrücklagen eingestellt (Vorjahr: 25,2 Mio. €).

297,8 Millionen Euro Wertschöpfung für die Stadt

Über die Ergebnisabführung hinaus leistete der Stadtwerke Köln Konzern weitere Beiträge zur Wertschöpfung für die Stadt Köln. Insgesamt betrug diese 279,8 Mio. € (2019: 274,6 Mio. €). Neben dem Jahresüberschuss schließt dies die Verlustübernahmen für die KVB (- 109,9 Mio. €) und für die KölnBäder (- 20,9 Mio. €) ein. Hinzu kommen die Rücklagenzuführung der RheinEnergie in Höhe von 7,5 Mio. €, die Konzessionsabgabe der RheinEnergie (70,1 Mio. €) sowie die Gewerbesteuer (3,9 Mio. €), welche der Konzern an die Stadt zahlt.

„Mit unserer Gewinnausschüttung an die Stadt Köln und unserer gesamten Wirtschaftsleistung in Höhe von rund 280 Mio. € sind wir ein wichtiges Standbein für den Kölner Haushalt und den Standort Köln. Darüber hinaus beschäftigen uns schon lange mit der Notwendigkeit des Klima- und Umweltschutzes, mit nachhaltiger und urbaner Mobilität und Logistik, einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung und Fragen zeitgemäßen Wohnens sowie der konsequenten Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung", erläutert Dr. Dieter Steinkamp, Vorsitzender der SWK-Geschäftsführung, bei der Vorstellung der Konzernjahresbilanz.

„Wir bearbeiten damit längst zahlreiche Themen, die in der Stadtstrategie hinterlegt sind und die das Ratsbündnis als Ziel einer nachhaltigen und zukunftsgewandten Stadt zusammengefasst hat. Daher investieren wir auch in dieser durch die Corona-Pandemie bestimmten Geschäftsjahr weiterhin in den Ausbau unserer Infrastrukturen, um so den wachsenden Bedürfnissen und Anforderungen an eine zukunftsfähige und nachhaltige Daseinsvorsorge zu entsprechen."

654 Millionen Euro Investitionen

2020 investierten die Konzerngesellschaften in Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte und Finanzanlagen rund 654 Mio. € - rund 289 Mio. € mehr als im Vorjahr. Hauptinvestitionsschwerpunkte im Geschäftsfeld Energie und Wasser waren der Erhalt und die Erweiterung der bestehenden Versorgungsanlagen für Strom, Gas, Wasser und Wärme mit 159 Mio. € (Vorjahr: 147 Mio. €).

Die Investitionen im Geschäftsfeld Hafenumschlag und Güterverkehr in Höhe von 224 Mio. € lagen um ein Vielfaches höher als 2019 (44 Mio. €). Die Investitionstätigkeit war wesentlich durch den Erwerb der Shipping-Gesellschaften geprägt. Weitere Investitionen flossen insbesondere in den Erhalt und Ausbau der Schienennetzinfrastruktur, die Errichtung des KLV-Terminals im Kölner Norden und einen Grundstückskauf im Industriepark Nord.

Neue Elektrobusse und größeres Glasfasernetz

Eine deutliche Zunahme der Investitionen gab es auch bei der KVB mit 161 Mio. € (Vorjahr: 82 Mio. €). Hauptschwerpunkte waren die Beschaffung neuer Stadtbahnen, weiterer Elektrobusse inkl. der dazugehörigen Ladeinfrastruktur und neuer Dieselbusse sowie die Stellplatzerweiterung in der Hauptwerkstatt in Köln-Weidenpesch.

Die NetCologne investierte rund 43 Mio. € (2019: 40 Mio. €) vorrangig für das FTTB- und Umlandnetz, die G.fast-DSLAMs, das Breitbandkabelnetz sowie das DSL-Equipment.  Im Geschäftsfeld Abfallentsorgung und -verwertung lag das Investitionsvolumen 2020 bei rund 50 Mio. € (Vorjahr: rund 39 Mio. €), u.a. für den neuen Betriebshof der AWB in der ChristianSünner-Straße und den Fuhrpark. Bei der AVG Köln-Gruppe stand der Weiterbau der Vergärungsanlage im Vordergrund. 16 Mio. € entfielen auf sonstige Geschäftsfelder.

Einer der größten Arbeitgeber der Stadt

Ende 2020 beschäftigte der Stadtwerke Köln Konzern insgesamt 13.807 Mitarbeiter (Vorjahr: 13.003) und bleibt damit einer der größten Arbeitgeber in Köln. Der Konzern gehört zu den größten Ausbildungsbetrieben in Köln und bereitete 500 Auszubildende in 37 unterschiedlichen Ausbildungsberufen auf ihre künftigen beruflichen Aufgaben vor.

Überblick über die Konzerngesellschaften

Die GEW Köln erzielte im Geschäftsjahr 2020 ein leicht gesteigertes Ergebnis und führte 169,2 Mio. € an die Stadtwerke Köln GmbH ab (Vorjahr: 165,5 Mio. €). Grundlage dieses Unternehmensergebnisses sind die guten Ergebnisse der RheinEnergie, der NetCologne sowie der BRUNATA-METRONA und der Stadtwerke Düsseldorf, an denen die GEW Köln beteiligt ist. Die RheinEnergie leistete mit 132,3 Mio. € den mit Abstand wichtigsten Betrag zum Ergebnis der GEW Köln. Der abgeführte Gewinn lag um knapp 10 Mio. € höher als im Vorjahr.

Die NetCologne blickt auf ein erfolgreiches operatives Geschäftsjahr 2020 zurück, konnte sich in einem starken Wettbewerbsumfeld gut behaupten und investierte in den Ausbau. Um dies weiterhin zu gewährleisten, verzichtete die GEW Köln auf eine Gewinnausschüttung. Das Ergebnis der BRUNATA-METRONA in Höhe von 28,7 Mio. € war gegenüber dem Vorjahr stabil (2019: 28,8 Mio. €). Das Unternehmen konnte die Kundenbasis erneut ausbauen. Die starke regionale Präsenz und die damit verbundene Konzentration auf die Qualität der Vor-OrtBetreuung zahlen sich aus. Das Beteiligungsergebnis der Stadtwerke Düsseldorf lag 2020 bei 13,7 Mio. € und bleibt damit unter dem Vorjahresniveau (15,0 Mio. €).

KVB AG bringt Projekte für noch attraktiveren ÖPNV auf den Weg
Die Corona-Pandemie hat das Geschäftsjahr 2020 der KVB maßgeblich geprägt. Nach dem Rekordjahr 2019 mit rund 286 Mio. Fahrgästen sank die Zahl im Jahr 2020 auf 167,7 Mio., das ist ein Rückgang um rund 40 %. Dementsprechend sanken die Umsatzerlöse von 299,4 Mio. € auf 250,8 Mio. €. Ein Rückgang um rund 16 %. Der Aufwanddeckungsgrad sank von 78,1 % (2019) auf 76,7 %.

Dank des „ÖPNV-Rettungsschirms" von Bund und Ländern in Höhe von 45,6 Mio. € konnten die Mindereinnahmen weitgehend ausgeglichen werden. Das Unternehmensergebnis lag bei einem Fehlbetrag von 109,9 Mio. € (Vorjahr: -100,0 Mio. €), das Planergebnis von -104,7 Mio. € konnte nicht erreicht werden.

Trotz der Pandemie hat die KVB einige zukunftsweisende Projekte auf den Weg gebracht bzw. realisiert: Dazu gehörten u.a. die Auftragsvergabe für die Lieferung von 53 weiteren E-Bussen und 64 modernen Niederflur-Stadtbahnwagen, die Erweiterung des Leihradangebots durch die Ausweitung auf das gesamte Stadtgebiet und die Verdopplung der Anzahl der Räder, der OnDemand-Service „ISI", die Inbetriebnahme der neuen Abstellanlage und der fortgeführte Umbau des Betriebshofs Nord zum Betriebshof für die E-Busse sowie die Integration weiterer multimodaler Angebote in die KVB-App.

HGK AG mit gutem Ergebnis im Geschäftsjahr 2020
Die HGK AG verzeichnete 2020 mit den operativen Geschäftsbereichen Netz, Technik und Immobilien Umsatzerlöse in Höhe von 71,2 Mio. € (Vorjahr: 75,4 Mio. €). Trotz der Rückgänge in den Umschlags- und Transportmengen in allen operativen Bereichen konnte die HGK AG das Geschäftsjahr 2020 exakt auf Vorjahresniveau abschließen und erreichte ein Unternehmensergebnis von 10,3 Mio. €. Zu diesem Ergebnis hat u.a. die HGK Shipping beigetragen. Mit dem Erwerb und die Integration der HGK Shipping entwickelt sich die HGK noch stärker zu einer integrierten Logistikgruppe und kann Transport- und Logistikleistungen über die gesamte Strecke des kombinierten Verkehrs aus einer Hand anbieten.

AWB Köln GmbH verzeichnet erfolgreiches Geschäftsjahr
Die AWB blickt auf ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 zurück: Der Gesamtumsatz stieg in diesem Jahr auf 176,3 Mio. € (2019: 171,9 Mio. €). Das Unternehmensergebnis lag bei 13,4 Mio. € (Vorjahr: 12,7 Mio. €). Nachdem in den vergangenen Jahren sämtliche Standorte der AWB an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen sind, hat das Unternehmen 2020 planmäßig seinen neuen Betriebshof für die Abfalllogistik und Stadtreinigung im rechtsrheinischen Köln an der Christian-Sünner-Straße eröffnet. Nun überarbeitet die AWB die Nutzungskonzepte für die anderen bestehenden Standorte.

AVG Köln mbH auch 2020 erfolgreich
Trotz schwieriger Rahmenbedingungen hat sich die AVG Köln gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften AVG Ressourcen, AVG Kompostierung und AVG Service im Geschäftsjahr 2020 erneut gut am Abfallmarkt behauptet. Die Umsatzerlöse lagen mit 107,7 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert (101,4 Mio. €). Hierfür verantwortlich waren vor allem die höheren Energieerlöse und die höheren Anliefermengen beim Resthausmüll bei den abfallwirtschaftlichen Entgelten. Das Unternehmensergebnis lag mit 19,3 Mio. € leicht über dem Vorjahr (18,1 Mio. €).

KölnBäder GmbH kann Pandemie-Auswirkungen begrenzen
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Besucherzahlen und Ertragslage der KölnBäder GmbH waren im Berichtsjahr enorm. 1,5 Mio. Besucher nutzten die Angebote (Vorjahr: 2,7 Mio.). Die Umsatzerlöse sanken auf 9,8 Mio. € (2019: 15,9 Mio. €). Das Unternehmensergebnis lag bei -20,9 Mio. € (Vorjahr: -19,4 Mio. €). Mit den in den vier Schließungsmonaten eingeführten Gegensteuerungsmaßnahmen, u.a. Kurzarbeit und Energiesparmaßnahmen, konnte die Erhöhung des Jahresfehlbetrags in diesem Ausnahmejahr begrenzt werden.

moderne stadt GmbH kümmert sich erfolgreich um nachhaltige Quartiersentwicklung
moderne stadt hat 2020 erneut erfolgreich für die Entwicklung resilienter Stadtquartiere, die werthaltig und klimaausgleichend entwickelt werden, aber auch die gesellschaftliche Vielfalt spiegeln, gearbeitet. Der Deutzer Hafen, ihr derzeit größtes Projekt, wurde 2020 von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen mit einem Vorzertifikat in Platin ausgezeichnet. Im Geschäftsjahr 2020 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzergebnis von 11,3 Mio. € (2019: 11,6 Mio. €), das Unternehmensergebnis betrug 1,7 Mio. € (Vorjahr: 2,1 Mio. €). Je nach Entwicklungsstand der von moderne stadt bearbeiteten Areale fällt das Geschäft der Gesellschaft üblicherweise volatil aus.

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