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Busfahren ohne Fahrplan

So wollen die KVB den Kölner Busverkehr revolutionieren

Was bei Dienstleistern wie Uber schon länger möglich ist, soll bald auch bei der KVB Realität werden: Ab Mitte 2020 sollen Kölner ein Fahrzeug per App bestellen können.

Das Pilotprojekt startet zunächst mit zehn Elektro-Kleinbussen, die zusätzlich zum klassischen ÖPNV auch Randgebiete ohne Stadtbahn und Linienbus anfahren. Die Fahrzeuge folgen keinen festen Routen und Fahrplänen, sondern werden per App oder Telefon zum Standort bestellt und bringen euch zum gewünschten Ziel.

Anders als bei einem Taxi tritt man die Fahrt im Kleinbus nicht alleine an, sondern teilt sich das Fahrzeug mit anderen Fahrgästen, deren Ziele ebenfalls auf dem Weg liegen. Ein Algorithmus kombiniert alle Anfragen, plant die beste Route und berechnet so die Fahr- und Ankunftszeit für jeden einzelnen Kunden. Wenn die Technologie verfügbar und der Rechtsrahmen geklärt ist, sollen die Kleinbusse langfristig sogar teil- oder voll automatisch fahren.

Duisburg als Vorbild von On-Demand-Verkehr

Vorbild für das On-Demand-Angebot ist die Stadt Duisburg, die das System bereits seit September 2017 im Zuge eines dreijährigen Pilotprojekts  anwendet. Zuerst waren die Busse nur in der Innenstadt unterwegs, seit August können Kunden das Angebot in ganz Duisburg nutzen. Die Preise variieren dabei je nach Fahrstrecke: Bis 2 Kilometer kosten regulär 3,20 Euro, bis 20 Kilometer 15,20 Euro.

Wer einen gültigen Zeitfahrausweis wie eine Monatskarte oder ein Semesterticket besitzt, zahlt einen ermäßigten Preis. Noch günstiger wird es, wenn eine Fahrgemeinschaft gebildet wird: Wenn der Fahrgast für andere Mitfahrende mitbucht, zahlen diese nur einen geringen Aufpreis. Einen ähnlichen Service bieten seit diesem Jahr auch die Stadtwerke in Krefeld und der Karlsruher Verkehrs-Verbund an.

Zusätzliches Angebot als Nacht-Shuttle 

Nach Angabe des Kölner Stadt-Anzeiger sollen die Kleinbusse der KVB ab Mitte 2020 auf den Straßen unterwegs sein und unter der Woche den Nahverkehr in den Stadtteilen verbessern, Freitag und Samstag zusätzlich als Nacht-Shuttle dienen. Die genauen Gebiete seien noch festzulegen. Das Angebot werde zwischen KVB und Verwaltung abgestimmt und dem Rat zur Entscheidung vorgelegt.

Die Kosten sollen bei etwa einer Million Euro pro Jahr liegen. Die KVB habe bereits einen Förderantrag beim Bundesverkehrsministerium gestellt. (Foto: imago images / Horst Galuschka)

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