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Viele Stellen unbesetzt

Ordnungshüter verzweifelt gesucht: Stadt Köln startet Image-Kampagne

Werben um neue Kollegen: Annika Eiden, Stefan Prillwitz, Natalie Fuhrmann und Fabio Neroneg (Foto: Jürgen Schön) 

Nächtliche Partys, deren Lärm die Nachbarn stört. Verbotenes Grillen im Park. Kippen, die auf der Straße statt in den Papierkörben landen. Hundekot. Kölns Ordnungsdienst hat – nicht nur – im Sommer Einiges zu tun. Doch es fehlt der Nachwuchs: 80 Stellen können aktuell nur mit Mühe besetzt werden. Eine Plakat-Kampagne soll das ändern.

 

„Ein Herz für Köln“ – mit diesem Slogan und 300 Plakaten soll das Image des Ordnungsdienstes verbessert werden. Gendergerecht haben sich je zwei Frauen und zwei Männer als echte Models zur Verfügung gestellt. Seit zehn Jahren dabei und damit „Dienstälteste“ ist Natalie Fuhrmann. „Ein abwechslungsreicher Job“, ist sie mit ihrem Berufswunsch zufrieden. Und wenn’s nach einem Einsatz mal ein „Dankeschön“ gibt, freut sie sich.

Zukunfts- und Planungssicherheit – das waren für Stefan Prillwitz, die Gründe, sich vor zwei Jahren erfolgreich bei der Stadt zu bewerben. Und Fabio Nerone schätzt es, nicht mehr so lange von der Familie getrennt zu sein – etwa als Koch auf einem Kreuzfahrtschiff.

Voraussetzung für eine Stelle im Ordnungsdienst ist eine abgeschlossene Berufsausbildung. Nach erfolgreicher Bewerbung folgt eine sechsmonatige Ausbildung. Darin geht’s unter anderem um die in Köln geltenden Ordnungsregeln wie die Straßenordnung, die Zusammenarbeit mit Polizei und Zoll. Und natürlich um Kommunikationstraining – schließlich ist es keine leichte Aufgabe, etwa zwischen Nachbarn zu vermitteln, von denen die einen laut feiern und die anderen ihre Ruhe haben wollen.

Zur Zeit sind 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außendienst tätig – täglich und rund um die Uhr. „Sie sorgen dafür, dass Köln sicher, sauber und damit lebenswert bleibt“, lobt der zuständige Dezernent Stephan Keller ihre oft stressige Arbeit. Langfristig soll das Ordnungsamt sogar auf 300 Stellen aufgestockt werden. Der Arbeitsmarkt aber sei derzeit leergefegt, so Keller.

Übrigens: das Verteilen von Knöllchen an Falschparker fällt nicht in ihre Aufgabe – das ist Sache der Verkehrsdienste. (js)

 

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