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Über-Nacht-Verbindung

Neuer Zug: Im Schlafwagen nach Wien

Bahnreisende können ab sofort im Schlafwagen von Köln nach Wien reisen. Die Österreichische Bundesbahn starte eine neue Nachtverbindung zwischen Wien und Brüssel mit Zwischenhalten unter anderem in Bonn, Köln und Aachen. Einen weiterer sogenannter Nightjet fährt von Innsbruck über München und Köln nach Brüssel.

 

Die Nachtzüge fahren künftig immer montags und donnerstags um 21:08 ab Köln Hauptbahnhof. Die Züge treffen dann um 8:27 Uhr in Wien bzw. 9:14 Uhr in Innsbruck ein. Zurück geht es sonntags und mittwochs von Wien (20.38 Uhr) und Innsbruck (20.44 Uhr) nach Köln und weiter nach Brüssel.  Für die gesamte Strecke ab Wien beziehungsweise ab Innsbruck brauchen die beiden Züge mit Sitz-, Liege- und Schlafwagen rund 14 Stunden.

Tickets im Sitzabteil sind ab 29,90 Euro (einfache Strecke) erhältlich. Ein komplettes Liegewagen-Abteil für sechs Perssonen (darunter max. drei Erwachsen) ist für 199 Euro zu haben. Die komfortabelsten (und teuersten) Betten befinden sich in den Schlafwagen, hier kosten die Tickets ab 119,90 Euro. Wer es besonders komfortabel haben möchte, bucht ein Deluxe-Abteil mit eigenem WC und Dusche.

Diskussionen über Nachtzüge auch bei der DB

Angesichts stetig wachsender Fahrgastzahlen im Bahnverkehr wird derzeit in Deutschland über die Ausweitung des Nachtzugverkehrs diskutiert. Derzeit betreiben aber hierzulande lediglich die ÖBB ein Angebot mit Schlaf- und Liegewagen, seitdem sie vor drei Jahren das Nachtzuggeschäft der Deutschen Bahn übernommen hat und Verbindungen etwa nach Berlin, Hamburg, Zürich oder Rom anbietet. Sie erkennen dabei auch die Rabattkarten Bahncard 50 und 25 der Deutschen Bahn an.

Die ÖBB erzielen mit dem Nachtzugverkehr einen leichten Gewinn. Mit jährlich gut eineinhalb Millionen Kunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien ist es aber noch ein Nischengeschäft - wenn auch die Fahrgastzahlen zuletzt stiegen. Bis zum Jahr 2026 soll der Nightjet-Betrieb stufenweise ausgebaut werden.

Bundesregierung will keine Nachtzüge fianzieren

In Deutschland steht die Bundesregierung zwar einem Ausbau des Nachtzugangebots offen gegenüber - an der Finanzierung will sie sich aber nicht beteiligen. Da Nachtzüge nicht Teil des gemeinwirtschaftlichen Verkehrs seien, müssten die Unternehmen selbst über das Angebot entscheiden, «welches sie eigenwirtschaftlich verantworten», heißt es in der Antwort auf eine Anfrage der Linke-Bundestagsfraktion.

«Die Bundesregierung spricht zwar neuerdings viel vom Klimaschutz, bei den Taten allerdings sieht es mau aus», urteilte die Linke-Abgeordnete Sabine Leidig. «Ich erwarte, dass die Koalition endlich konkrete Maßnahmen auf den Tisch legt, die Nachtreisezüge als Alternative zum Flugverkehr fördern.» (dpa/red)

Weitere Informationen zu der Verbindung auf der Webseite der ÖBB

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