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Köln-Talk "Loss mer schwade"

Lauterbach: "Wir machen die Gastro erst bei einer Inzidenz von 25 wieder auf"

 

Selten hat es auf eine Ausgabe des Köln-Talks "Loss mer schwade" derart viel Resonanz gegeben wie auf den Talk zum Lockdown am Montagabend.

Moderator JP Weber hatte eine kontroverse Gästeliste am Start und es ging von Beginn an emotional zur Sache. Denn mit Politiker Prof. Dr. Karl Lauterbach (SPD) war eine Reizfigur der derzeitigen Debatte um die Richtigkeit der Corona-Verordnungen zugeschaltet. Und der Gesundheitsexperte, der anschließend auch bei Hart aber fair im TV zu sehen war, schenkte der Runde reinen Wein ein: „Wir sind in der sehr wichtigen Phase im Sommer sehr wenig gehört worden. Bundeskanzlerin Merkel war immer direkt ansprechbar. Aber die Lage war anders bei dem einen oder anderen Ministerpräsidenten. Ich hätte mir gewünscht, ich hätte Unrecht gehabt mit den Verwarnungen.“

 

Mit Alexander Manek war ein in Köln bekannter Gastronom wegen der noch nicht ausgezahlten Finanzhilfen auf dem Baum und wollte klare Ansagen: „Wir sind tausende Gastronomen in Köln. Wann dürfen wir denn aufmachen? Wie sollen wir uns vorbereiten? Arbeitet die Regierung an einem Plan, wann das ist? Gibt es eine Strategie, wie wir vorzugehen haben? Wir brauchen Planungssicherheit und Geld.“

Lauterbach dazu: „Wenn wir den Inzidenzwert von 25 nicht unterschritten haben, werden wir die Gastronomie nicht öffnen. Wer Ihnen was anderes verspricht, der verspricht Unwahres“. Die Schließung der Glühwein-Wanderwege verteidigte der Bundestagsabgeordnete aus dem Belgischen Viertel ebenfalls vehement, da sich zu viele Wirte leider nicht an die Regeln gehalten hätten. Auch Kölnticket-Geschäftsführer Johannes Müller kritisierte die Kommunikation seitens der Regierung: „Wir wurden als Unternehmer immer wieder vertröstet. Hätte man das an ein Ziel gebunden, wie es Herr Lauterbach gerade konkret formulierte, da hätten ich und meine Mitarbeiter viel besser mit umgehen können. Und man hätte eine höhere Akzeptanz auch in der Bevölkerung gehabt. Ich finde es schade, dass man sich nicht hat von Fakten leiten lassen, sondern eher politisch hat leiten lassen.“

Mit Hans Mörtter von der Lutherkirche lenkte ein Vertreter der Geistlichkeit den Blick über Deutschlands Grenzen hinaus und beklagte den Egoismus der Menschen in der heutigen Situation. Der Pfarrer sagte zum Besuchsverbot in den Altenheimen: "Die alten Menschen leiden fürchterlich darunter, dass sie nicht mehr berührt werden. Sie leben in einer Berührungsquarantäne, das ist schlimm."

Und er berichtete von seinem jüngsten Besuch auf Samos über die Lage im Flüchtlingslager: „Dort haben die Menschen nicht mal Rechte von Tieren. Auf Samos gab es einen Containerbereich, das wurden Covid19-Patienten isoliert. Die Menschen wurden da reingepfercht.“

Mit einer Reichweite von mehr als 60.000 Usern feierte das Format einen Top-Einstand im neuen Jahr. „Danke für diesen Talk“, so der bestens vorbereitete Weber. „Danke an Prof. Lauterbach und die weiteren Gäste, dass das möglich war“, so LMS-Gründer Markus Krücken und Eduard Bopp, „die Resonanz spricht dafür, dass es die richtige Runde zum richtigen Thema zur richtigen Zeit war. Und wir legen trotz Lockdown nach, denn so jung kommen wir nicht mehr zusammen.“

Die nächsten Wochen haben es ebenfalls in sich: Am 12. Januar geht es mit einem Talk zugunsten der Tafel Bergisch Gladbach weiter, ebenso wird es noch im Januar einen jecken Talk mit Vertretern der Jan von Werth Gesellschaft und Moderatorin Marita Köllner sowie am 2.2.eine Ausgabe mit Protagonisten der Stunksitzung geben. (Archivfoto: imago images / teutopress)

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