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koeln.de

Impfung für Über-80-Jährige wird verschoben

Kostenlose "Rachenspültests" für Erzieherinnen und Lehrer

 

"Schwer erträglich" ist für OB Henriette Reker die kurzfristige Absage der Impfaktion durch das Land. Am Freitag gaben sowie Feuerwehrchef Christian Miller und Johannes Nießen, Leiter des Gesundheitsamtes, einen Überblick über die aktuelle Corona-Situation in Köln.

 

Frohe Botschaft allerdings für rund 3.000 Lehrer und 10.000 Erzieherinnen und Erzieher: Für sie stellt die Stadt besondere jeweils sechs "schmerzfreie" Corona-Tests im Zwei-Wochen-Rhythmus zur Verfügung.

Dabei gibt nicht wie sonst üblich einen Abstrich in Nase oder Rachen, der oft schmerzhaft empfunden wird. Stattdessen ein "Rachenspültest", dabei wird ein Wattestäbchen durchgekaut werden, der daran befindliche Speichel wird anschließend analysiert. Dieser Test finden vor Ort in den 700 Kölner Kitas und 260 Schulen statt. Ähnliches wird auch für Kinder vorbereitet. Reker dankte allen Kita-Beschäftigten und Tagesmüttern und -vätern, die derzeit im Einsatz sind.

Sorgen bereitet dem Kölner Krisenstab die Erkenntnis, dass – so die letzten Zahlen – für fast ein Drittel der Neuinfektionen Kontakte im selben Haushalt oder mit Familien anderer Haushalte verantwortlich sind. Reker appelliert daher, soziale Kontakte grundsätzlich einzuschränken. 11 Prozent infizieren sich am Arbeitsplatz. Bei der Hälfte aller Fälle ist die Quelle unbekannt.

Um die Ansteckungsgefahr am Arbeitsplatz zu verringern, wünscht sich die OB auch mehr Homeoffice in Wirtschafts-Unternehmen. Bei der Stadt selber arbeiten 13.000 Angestellte von zu Hause aus.

Über 80-Jährige werden später geimpft

Auch wenn es im Moment einen erzwungenen Impfstopp gibt – am 8. Februar soll es für die Über-80-Jährigen weitergehen. Geplant war der Start hier schon für den 1. Februar. In der kommenden Woche werden Experten planen, wie es dann weitergehen kann. Dass es Karneval wieder ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum geben wird, steht so gut wie fest. Man befinde sich auch im engen Austausch mit den Nachbarkommunen.

Ziel sei weiter, eine Inzidenzzahl (Zahl der Neuinfektionen bei 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen) von unter 35 zu erreichen. Sollte sie wie in den letzten Tagen weiter sinken, könne dies bis Ende Februar erreicht werden. Aktuell liegt sie bei 92,7. Weitere Zahlen: Bis zum 21. Januar 2021 haben sich 29.400 Kölnerinnen und Kölner mit Corona infiziert, derzeit sind es 1.457, 2.745 Kontaktpersonen sind in Quarantäne. 405 Menschen sind mit oder an Corona gestorben.

Schwerpunkt der bisherigen Impfungen waren Alten- und Pflegeeinrichtungen. Hier haben 11.862 Bewohner die 1. Impfungen erhalten, 1.589 auch schon die erforderliche 2. Impfung. Bis Ende Januar sollen alle Bewohner der insgesamt 90 Einrichtungen erstmals, drei Wochen später dann auch zum 2. Mal geimpft sein. Dies entspricht einer Impfquote von etwa 90 Prozent. Beim Personal sieht Gesundheitsamts-Chef Nießen dagegen noch „Luft nach oben“.

Feuerwehrchef Christian Miller weist auf die angespannte Lage in den Krankenhäusern hin. Voin 300 Intensivbetten sind noch 18 frei. Außerdem sind viele Betten durch saisonale Krankheiten belegt, das Personal sei emotional hoch belastet. (Text + Foto: Jürgen Schön)

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