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koeln.de

Angebot wird gut angenommen

Kostenlose Corona-Tests für Urlauber am Flughafen Köln/Bonn

Wer seinen Urlaub in einem Risikogebiet verbracht hat und nach NRW zurückkehrt, soll sich in Quarantäne begeben oder ein negatives Testergebnis nachweisen. Testen lassen können sich Reisende nun direkt am Flughafen - kostenlos. In Köln nehmen die Rückkehrer das Angebot dankend an.

Köln (dpa/lnw) - Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten können sich an den Flughäfen in Köln/Bonn sowie in Düsseldorf und Dortmund seit Samstag gratis Corona-Tests unterziehen.

«Jetzt, da das Angebot kostenlos zur Verfügung steht, wird es immer besser angenommen», sagte Nils Kirner, Bereichsleiter bei den Johannitern und Mitverantwortlicher des Corona-Testzentrums am Flughafen Köln/Bonn, am Samstagnachmittag. Bereits seit dem 18. Juli hatte es dort im Auftrag der Stadt Köln die Möglichkeit für Urlauber gegeben, sich testen zu lassen - allerdings auf eigene Kosten.

 

«Die 90 Euro haben den ein oder anderen abgeschreckt», so Kirner. Seit Mitternacht gebe es einen vergleichsweise deutlichen Anstieg und stetigen Zuwachs der Freiwilligen. Stand Samstag um 10.00 Uhr hätten sich seit dem Start des Zentrums vor einer Woche knapp 800 Urlauber testen lassen. Die Proben werden laut Kirner zweimal am Tag ins Labor geschickt, das sich mit dem Ergebnis direkt an die Getesteten wendet.

Seit 6.00 Uhr sei auch das neue Testzentrum am Flughafen Düsseldorf offen, bestätigte ein Flughafensprecher am Samstagvormittag. In Dortmund begann das Ganze laut einer Flughafensprecherin gegen 8.00 Uhr. Der Flughafen Münster/Osnabrück folgt mit einem Angebot ab Dienstag (28. Juli).

Mehr als 15.000 Reisende aus Risikogebieten

Die Kassenärztlichen Vereinigungen und die Landesregierung haben die Testzentren eingerichtet. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten die kostenlosen Tests am Freitag bei einer Schaltkonferenz vereinbart.

An den vier NRW-Flughäfen landen zusammen wöchentlich mehr als 160 Flugzeuge mit voraussichtlich mehr als 15 000 Passagieren aus Gebieten, die derzeit vom Robert Koch-Institut als Risikogebiete ausgewiesen sind. Zu diesen Gebieten gehörten am Samstag unter anderem die Türkei, Ägypten, Marokko und Israel.

«Ich erwarte von jedem, der in ein Risikogebiet reist, dass er sich nach seiner Rückkehr in Quarantäne begibt oder ein negatives Testergebnis vorweisen kann, das nicht älter als 48 Stunden ist», hatte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Freitag bekräftigt.

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