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Aktion vor dem Dom

Kölner Konzertveranstalter: Gebt öffentliche Plätze frei!

 

Während Restaurants, Hotels und Fitness-Clubs bei abflauender Corona-Ansteckungsgefahr langsam wieder öffnen dürfen, müssen Konzertveranstalter und Clubbesitzer noch warten. „Aber wir können alle Hygienebestimmungen einhalten!“, versichern sie. Auf dem Roncalliplatz hat am Freitagvormittag eine neugegründete Intiative mit der Aktion „Veranstaltungen sind möglich!“ gezeigt, wie das aussehen könnte.

 

Wo sich sonst Tausende drängen, um bei einem Konzert die Stars zu feiern oder für ihre politischen Forderungen demonstrieren, herrscht am Freitagvormittag eine befremdende Ordnung: Knapp 350 Stühle stehen auf dem Roncalliplatz, ordentlich 17 Reihen, in jeder bis zu 12 Pärchen, alle im vorgeschriebenen Abstand von 2 Metern.

Im Süden des Platzes der Eingang, ein abgesperrter Gang, auf dem Boden Abstandsmarkierungen. Dann ein Stand, an dem sich die Besucher mit Namen, Adresse und Telefonnummer anmelden müssen, damit im Falle des Falles eines eine Corona-Infektionskette nachverfolgt werden kann. Eine Sicherheitskontrolle. Und auch beim Verlassen der Veranstaltung über den getrennten Ausgang sollen die Besucher den vorgeschriebenen Abstand einhalten. Für jeweils zehn Besucher ist – in Absprache mit der Polizei – ein Ordner vorgeschrieben.

So könnte es aussehen 

„So könnte es aussehen“, erklärt Dirk Nossbach von der Initiative „Wiederaufnahme des Veranstaltunsgbetriebes“. In ihre haben sich Kölner Konzertveranstalter, Clubbesitzer und Unternehmen für Veranstaltungstechnik und –kommunikation zusammengeschlossen. Viele von ihnen sind selbstständige Solounternehmer. Seit Anfang April sind ihre Häuser geschlossen, Konzerte mussten abgesagt werden, Einnahmen fehlen, die Kosten laufen weiter.

In enger Zusammenarbeit mit Stadt und Polizei hat die Initiative diesen „Feldversuch“ unter dem Titel „Veranstaltungen sind möglich!“ seit Donnerstag aufgebaut. Einen richtigen „Probelauf“ gibt es allerdings nicht, vielleicht 50 „Demonstranten“ verteilen sich auf die Stühle. Die Bekanntmachung für diese Protestaktion kam erst am Abend vorher, der Freitagmorgen ist wohl noch zu früh. Auf diesem Zeitpunkt habe die Polizei bestanden, so Nossbach. Auf Musikauftritte habe man verzichten müssen, um keine „Zaungäste“ anzulocken.

Redner aber durften sein. Kasalla-Mitglied Bastian „Basti“ Campmann freute sich zwar über die Konzerte seiner Band im Autokino: „Aber ich vermisse da die Emotionen, die Gesichter. Ich spiele lieber vor Menschen als vor Blechdosen.“ Lanxess-Arena-Chef Stefan Löcher beklagte die Einnahmeverluste, bis zu 20 Millionen Euro befürchtet er für dieses Jahr. Clubbesitzer Micki Pick (u.a Live Music Hall) beklagte, dass die Veranstalter bis jetzt nicht in die Entscheidungen von Politik und Verwaltung einbezogen wurden. Stattdessen müssten gemeinsam Konzepte erarbeitet werden.

Zum Schluss noch einmal Dirk Nossbach. Es sei absurd, dass jetzt selbstständige Kulturschaffende durch staatliche Unterstützung fürs Nichtstun statt für Arbeit bezahlt würden. Die Städte sollten öffentliche Plätze für kulturelle Heranstaltungen freigeben – hier habe man gezeigt, wie das möglich sei. Ein Vorschlag, den Klaus Schäfer in die politische Diskussion einbringen will. Der kulturpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, war der Einzige aus Politik und Verwaltung, der als „Demonstrant“ auf dem Roncalliplatz dabei war. (js)

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