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Was wird aus der Karnevalssession?

Kuckelkorn setzt Hoffnungen auf zweiten Teil der Session

Was wird aus der Session? Diese Frage stand im Raum bei der letzten Ausgabe des Köln-Talks "Loss mer schwade" im Jahr 2021 - und die Antworten wurden mit Spannung erwartet.

 

Bei der 27. Episode von "Loss mer schwade" begrüßte Moderator JP Weber via Zoom Prof. Dr. Michael Hallek (Direktor der Uniklinik), Hans Kölschbach (Präsident der Altstädter), Björn Griesemann (Präsident der Blauen Funken) und Express-Reporter und Karnevals-Experte Bastian Ebel. Zudem war Festkomitee-Chef Christoph Kuckelkorn zu Gast, der anfangs vom Pressesprecher des Festkomitees, Michael Kramp, vertreten wurde.

Uniklinik-Direktor: Niedrige Fallzahlen dank Impfquote

Zu Beginn gab Michael Hallek einen Statusbericht über die Situation derzeit in Köln: "Die Karnevalsereignisse, obwohl sie für einige befremdlich waren, all diese Dinge haben nicht dazu beigetragen, dass es eine massive Zunahme der Fallzahlen gab. Wir sind in NRW deutlich besser durch die 4. Welle gekommen als der Süden der Republik oder Sachsen."

Hallek erklärt: "Das liegt an der deutlich höheren Impfquote im Rheinland und hier in Köln. Wir haben aber ein Dutzend Covid-Patienten auf der Intensivstation. Die sind übrigens alle jung, zwischen 30 und 50 Jahre alt. Wir warten und schielen alle auf Omikron, das wird kommen, wir können nur hoffen, dass wir gemeinsam klug agieren und das Schlimmste verhindern."

Präsidenten sehen keine Chance für Sitzungen

Björn Griesemann sieht keine Chance mehr, dass der Sitzungskarneval stattfinden kann: "Es geht nur darum Menschen zu schützen jetzt, aber es geht auch gleichzeitig darum, wie kriegen wir die Symbiose Karneval geschützt. Das ist schon eine Herausforderung gerade. Die Kernfrage, die wir uns stellen, sagen wir alles ab oder nicht. Wenn wir an die Sitzungen denken, sieht es kaum noch einer, dass die stattfinden. Ich glaube keinesfalls, dass es stattfindet. Am Ende ist es eine juristische Frage, wer haftet und wie bekommen die Künstler Geld."

Auch Hans Kölschbach sieht die Verantwortung für die Künstler im Karneval: "Wir Vereine bekommen jetzt den schwarzen Peter zugeschoben, weil wir mit unseren Antragstellungen - obwohl wir noch nicht wissen, ob Förderungen kommen - die Kohle reinholen müssen, damit die Künstler überleben können. Da kann man nichts ändern, der Fond ist von der Bundesregierung so aufgelegt worden. Für mich stehen die Künstler weit vorne. Tragisch wird es nur dann, wenn das eintritt, was wir befürchten: Dass es keine hundertprozentige Förderung der beantragten Gelder gibt, dass die Gesellschaften auf den 10 % oder was auch immer hängen bleiben."

Kuckelkorn: Die Pänz enttäuschen zu müssen, ist was ganz schlimmes

Christoph Kuckelkorn schaltete sich etwas später dazu: "Wir wollen nicht feiern um jeden Preis. Aber wenn es Möglichkeiten gibt wieder zueinander zu kommen, dann haben wir auch die Verantwortung, dass wir das tun. Vielleicht können wir im zweiten Teil der Session wieder Veranstaltungen machen und in der ersten Hälfte müssen wir mal gucken, wie schnell wird es, wie schlimm und wie gehen wir damit um."

"Für mich war Weihnachten schön und der Geburtstag schön, aber Karneval war das Größte", so Kuckelkorn. "Wenn Karneval für die Kinder wieder ausfällt, dann ist das schlimm. Bei 'Pänz danze für Kölle' war so viel Hoffnung in den Kinderaugen zu sehen. Sie jetzt enttäuschen zu müssen, ist was ganz schlimmes. Deshalb müssen wir jetzt sehr wachsam sein und mal gucken, ob im Straßenkarneval noch mal ein Fenster aufgeht."

Zum Abschluss wollte JP Weber von Christoph Kuckelkorn noch wissen, wie er die Krise zeitlich gestemmt bekommt: "Im Moment bleibt das Familienleben nahezu zu 100 % auf der Strecke. Ich komme abends um 23:00 Uhr nach Hause und falle ins Bett, morgens bin ich in der Firma und spätestens am späten Vormittag bin ich im Karneval unterwegs. Ich bin nonstop 24 Stunden Krisenmanager. Meine Frau sagt am Wochenende: 'Ein Tag kein Handy, Christoph.' Und das ist gut so!" (Foto: IMAGO / Lumma Foto)

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