• Home
  • Fr, 21. Feb. 2020
  • Stadtplan
  • Verkehr
  • KoelnMail
  • Newsletter
  • DE | EN
koeln.de

110 Projekte für Köln

Kölner können bald Knöllchen im Supermarkt zahlen

 

Falsch geparkt? Demnächst können Sie das Knöllchen auch im nächsten Supermarkt bezahlen. Und das neue Auto online anmelden. Auch für die Umschreibung des alten Führerscheins gemäß neuer EU-Vorschrift muss man nicht mehr persönlich erledigen. Das verspricht OB Henriette Reker an Neuerungen für dieses Jahr. Mit ihren Dezernentinnen und Dezernenten stellte sie jetzt die Arbeitsschwerpunkte für 2020 vor.

 

Vor allem dank Digitalisierung soll die Verwaltung kundenfreundlicher werden. Auch für Hundehalter: Die können ihre Vierbeiner demnächst ebenfalls online anmelden – gleichzeitig bei Ordnungsamt und Finanzamt. Digital wird auch die Anmeldung von Vergnügungssteuer und Kulturförderabgabe möglich sein. Letzteres wird besonders die Hoteliers freuen. Was das Knöllchen-Bezahlen betrifft, rechnet die Stadt davon aus, dass der Einzelhandel mit 12.000 Verkaufsstellen mitmacht.

Insgesamt 110 Projekte hat sich die Verwaltung vorgenommen: Neben der Verwaltungsreform sind Kinderfreundlichkeit, Bildung, Mobilität, Verkehrsinfrastruktur, Klimaneutralität, Wohnen sowie die soziale und vielfältige Stadt die zentralen Themen. Vieles wird in diesem Jahr abgeschlossen, anders wird eingeleitet.

So werden in diesem Jahr 13 neue Kitas mit insgesamt rund 830 Plätzen für U3 und Ü3 fertig gestellt. Ziel sind weitere 200 Plätze. Im Kalk-Karree wird ein „Familienbüro“ als Beratungsstelle eröffnet, in einer „Jugendberufsagentur“ können sich Jugendliche über ihre Zukunft beraten lassen. Insgesamt sollen Kinder und Jugendliche verstärkt in städtische Planungen einbezogen werden. Dazu wird auch ein Wettbewerb „Junge Visionen für Köln“ ausgeschrieben.

15 Bildungsprojekte – darunter die „Bildungslandschaft Altstadt-Nord“ – stehen vor dem Abschluss. 73 sind in der Planung. Insgesamt stehen für Neubauten, Erweiterungen und Generalsanierungen 274 Millionen Euro bereit – 100 mehr als im Vorjahr.

Autofahrer müssen mit mehr Einschränkungen rechnen. So wird die Einführung von Tempo 30 im gesamten Bereich innerhalb der Ringe geprüft. Radfahrer können sich dagegen über mehr Abstellplätze freuen – etwa in einem „Hightower“ in Weiden-West. Außerdem sollen 15 Straßen zu Fahrradstraßen umgewandelt werden. Die KVB will ihre Leihräder demnächst auch in den Außenbezirken anbieten. Dort wird auch ein Nahverkehr „on demand“ getestet.

Um mehr bezahlbare Wohnungen zu schaffen, will die Stadt verstärkt prüfen, ob Parkplätze und Supermärkte überbaut werden können. Nach einer umfassenden Studie in Ehrenfeld fand man allerdings nur ein geeignetes Pilotprojekt.

Und immer wieder Digitalisierung. Die verbessert nicht nur die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen städtischen Stellen. Damit auch die in „weißen Flecken“ lebenden Kölner in Sachen Internet auf dem neuesten Stand sind, hat die Stadt einen „Gigabit-Masterplan“ aufgestellt, von dem fast 4.000 Haushalteprofitieren werden. 45 Millionen Euro kostet das – 4,5 zahlt die Stadt, 22,5 Millionen gibt der Bund, 20 das Land. (js, Foto: imago images / Eibner)

Onlinespiele

spiele_bubbles_1200.jpg
Schieß Deine Bubbles auf mindestens zwei gleichfarbige Blasen und bring sie so zum Platzen.  Jetzt Bubbles spielen!
spiele_exchange_classic_1200.jpg
Bilde Reihen aus mindestens drei Steinen. Eine Kombi aus vier oder fünf Steinen ergibt mächtige Bonussteine!  Jetzt Exchange Classic spielen
spiele_mahjong-koelsch-foto_1200.jpg
Mahjong op kölsche Aat - können Sie alle Steine entfernen? Mit Dom, Rhein, Karneval und Halver Hahn.  Mahjong spielen