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koeln.de

Warnung aus der Kläranlage

Abwasserproben sollen Hinweise auf Corona-Infektionen geben

Die Corona-Pandemie hinterlässt ihre Spuren im Abwasser. Ein Nachweis der Viren könnte daher helfen, neue Ausbrüche frühzeitig auszumachen. Ab Mitte Mai werden Wissenschaftler mit einem Testlauf einer solchen Virenüberwachung in Klärwerken beginnen, auch in Köln.

Viele Corona-Infizierte werden in der Statistik nicht erfasst, weil sie entweder gar keine oder keine typischen Symptome aufweisen und deshalb nicht getestet und gemeldet werden. Wie hoch diese Dunkelziffer und damit der tatsächlich infizierte Anteil der Bevölkerung ist, ist ein wertvoller Hinweis für die Bewertung einer Pandemie sowie die Prognose dafür, wie sie sich weiterentwickeln wird.

 

Ein Team von mehr als 20 Abwasserfachleuten, Mikrobiologen, Virologen und Datenmodellierern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) und der TU Dresden arbeiten seit mehreren Wochen gemeinsam mit den Kläranlagenbetreibern von Köln (dem Stadtentwässerungsbetrieb Köln, kurz StEB) und mehr als 20 weiteren Städten daran, aus repräsentativen Abwasserproben den Infektionsgrad im Einzugsgebiet von Kläranlagen zu erfassen.

Stammheimer Klärwerk liefert Proben aus Köln

"Wir freuen uns, dass auch wir einen Beitrag leisten können, die Datenlage im Zusammenhang mit Corona-Infektionen zu verbessern. In Sachen Abwasserentnahme und -analyse sind wir Experten", sagt Dr. Andrea Poppe, Leiterin des Abwasserinstituts der StEB Köln. In Köln werden die Proben aus einer Großkläranlage in Stammheim entnommen.

Für eine effektive Seuchenbekämpfung hätte das deutschlandweite Projekt gleich mehrere Vorteile. So könnte man mit einer einzigen Probe das Infektionsgeschehen in einer ganzen Region überwachen - ohne Tausende von Personen einzeln testen zu müssen. Außerdem könnten die Daten als "Frühwarnsystem" beispielsweise bei Lockerungsmaßnahmen fungieren.

Mit Proben aus 900 Kläranlagen könnte man etwa 80 Prozent des in Deutschland anfallenden Abwassers und damit einen Großteil der Bevölkerung erfassen, so die Experten. Und das jeden Tag. Schon seit Wochen werden in einer breit angelegten Voruntersuchung die Chancen für die Umsetzung unter realen Bedingungen getestet.

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