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Uniklinik

Hochansteckende Corona-Mutation in Köln nachgewiesen

Die neue Corona-Mutation B.1.1.7. ist erstmals bei zwei Patienten in Köln nachgewiesen worden. Dies bestätigte laut Medienberichten Dr. Rolf Kaiser, Leiter der molekularen Diagnostik am Institut für Virologie der Uniklinik Köln. Studien aus Großbritannien schätzen bei dieser Variante besonders die Jüngeren als ansteckend ein. 

Die Mutation, die sich vor allem in Großbritannien stark ausbreitet, ist nun auch in Köln angekommen. "Wir haben die Mutation bei uns im Labor bereits in fünf externen Proben nachweisen können, die alle eine Verbindung nach Großbritannien haben. Es waren aber auch zwei Proben von Kölnern dabei, die sich im Infektionszentrum der Uniklinik haben testen lassen.", so Kaiser im Interview mit der Kölnischen Rundschau. Entsprechende Meldungen seien laut Dr. Kaiser an das RKI und an das Gesundheitsamt der Stadt Köln gegangen. Die beiden Patienten seien aber nicht schwerer erkrankt als bei der bisherigen Variante.

 

Variante schon länger in Deutschland 

B.1.1.7. ist wohl schon seit Ende des Jahres in Deutschland. Das Gesundheitsministerium von Niedersachen hatte im Dezember 2020 mitgeteilt, dass bereits Ende November die Mutation nachgewiesen werden konnte. In Deutschland hängen sogenannte Genomsequenzierungen, die Veränderungen im Bauplan des Virus untersuchen, noch hinterher. Laut einem Bericht von NDR, WDR und SZ wird nur knapp jeder 900. positive Corona-Test danach untersucht. In Großbritannien sei es hingegen etwa jeder 15. positive Corona-Test. An der Uniklinik Köln werden laut Dr. Kaiser ein Drittel der Proben auf die englische Mutation getestet.

Besonders ansteckend für Menschen unter 20

Laut britischen Forschern ist die Mutation um 50 bis 70 Prozent ansteckender als bisherige Formen von COVID-19. Erste Studien zeigen, dass besonders die Jüngeren unter 20 Jahren für die Mutation empfänglich sind und sie schneller verbreiten können. Dies muss jedoch noch mehr untersucht werden. Dass die Variante für schwerere Erkrankungen sorgt, ist bisher nicht bestätigt. Derzeit sind 17 Mutationen des Coronavirus bekannt. Auch eine Variante aus Südafrika hat Deutschland bereits erreicht. Bei allen Mutationen ist vor allem das Spike-Protein davon betroffen, mit dem das Virus an die menschlichen Zellen andockt (LM, Foto: imago images/ Rupert Oberhäuser).

Hier findet ihr die aktuellen Testzentren in Köln.

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