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koeln.de

2,65 Millionen Euro für fünf Modellprojekte

Gutachten will mehr Sportanlagen für die breite Öffentlichkeit

 

Köln ist eine Sportstadt. Doch nicht um Großevents wie gerade erst die Handball-WM geht es im jetzt vorgestellten Gutachten „Sport in Köln – Lebensfreude in Bewegung“. Stattdessen darum, wie Sporthallen und –plätze kurzfristig nach den Wünschen der Nutzer verbessert werden können.

Die Zahlen sind imposant: 276 städtische Gymnastik-, Turn- und Sporthallen stehen – zumeist in Schulen – bereit, 180 Großspielfelder warten. Wie können sie besser von den 747 kleinen und großen Vereinen mit ihrem breitgefächerten Angebot und deren 250.000 Mitgliedern genutzt werden? 600.000 Kölnerinnen und Kölner, jung und alt, betätigen sich – ob im Verein oder ungebunden – in ihrer Freizeit sportlich.

 

In einer 2017 begonnen Umfrage wollte man nun wissen, wie zufrieden sind die aktiven Sportfans mit diesem Angebot, was kann, was muss verbessert werden. Nach einem Aufruf beteiligten sich 93 Vereine, 102 von 260 Schulen – insgesamt 2406 Menschen machten mit. „Eine gute Teilnahmequote“, so der Sportwissenschaftler Professor Robin Kähler, ein international gefragter Experte für solche Erhebungen. Hinzu kamen Vertreter unter anderem aus Sport, Politik, Vereinen, IHK, und Sportbund. „Ein bundesweit einmaliges Verfahren“, so Kähler.

„Wir wollen die Ergebnisse möglichst schnell an fünf Modellprojekten, die schon in Planung sind, umsetzen“, versprechen auch OB Henriette Reker sowie Schul- und Sportdezernentin Agnes Klein und der neue Stadtplanungsdezernent Markus Greitemann. Die Modellprojekte sind Anlagen im Inneren Grüngürtel zwischen Innenstadt und Ehrenfeld, die Bezirkssportanlage Everhardstraße neben der Moschee am Inneren Grüngürtel, die Sportaußenanlagen des Gymnasiums Kreuzgasse sowie zwei Schulen im neuen Wohngebiet Deutzer Hafen und in Rondorf Nordwest.

In allen Projekten sollen nach Möglichkeit Angebote eingerichtet werden, die generationsübergreifend und barrierefrei sind sowie die Integration fördern. Zum Teil sollen neue Anlagen hinzukommen – im Inneren Grüngürtel etwa eine Laufstrecke und eine Kletterskulptur, am Gymnasium Kreuzgasse eine Beachvolleyball-Anlage. Überall wird – in enger Absprache mit Vereinen und Bürgern – eine bessere Nutzung für Vereine und die Öffentlichkeit angestrebt. „Das wichtigste ist Erhalt und Pflege bestehender Anlagen“, so die grundsätzliche Zielsetzen für alle städtischen Anlagen. Bei den beiden Schulen wurden die künftigen Nutzer – also auch Vereine – in die Planung der Turnhallen einbezogen. „Was wir jetzt haben, ist nicht attraktiv“, meint Kähler über die derzeitigen Schulsportstätten.

Hier arbeiteten Sport- und Schulamt enger zusammen, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Diese ämterübergreifende Zusammenarbeit soll im Zuge der laufenden Verwaltungsreform weiter verbessert werden – immerhin sind bis zu 60 verschiedene Ämter an Planung und Erhalt von Sportanlagen beteiligt. Für die fünf Modellprojekte stehen bis 2022 jährlich insgesamt 2,6 Millionen Euro bereit.

Das Gutachten ist Grundlage für den „Sportentwicklungsplan“, der für die nächsten 15 Jahre die Richtung vorgeben soll. Ein „Werkzeugkasten“, (Kähler), mit dem auch kleinere Projekte schnell umgesetzt werden können. Etwa einen Kunstrasen legen, ein Dach über eine bestehende Anlage bauen oder einen Kiosk mit Sportgeräten zum Ausleihen aufstellen. Auch könne damit besser auf neue Sportarten reagiert werden – „sehr wichtig für eine jugendliche Stadt wie Köln“. Im April soll der Rat über die Umsetzung des Gutachtens entscheiden. (js, Foto: Jürgen Schön)

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