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Kölns Krisenstab tagt

Das ist Kölns Status Quo in der Corona-Pandemie

Verantwortlich in Köln für das Vorgehen der Stadt in der Corona-Pandemie ist der Krisenstab. Dieser tagte nun - mit einer  Oberbürgermeisterin, die an die Kölner appellierte, Vorsicht walten zu lassen.

Nicht mehr so optimistisch wie in den Vorwochen ist Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, was die Bewältigung der Corona-Pandemie betrifft. Am Freitag gab sie mit dem Krisenstab einen Überblick über die aktuelle Lage in Köln. Und über die Entscheidungen, wie Köln in der Pandemie weiter vorgehen will. Das Ziel einer Inzidenzzahl von unter 50 sieht sie gefährdet. „Achten wir weiter auf Kontaktvermeidung! Sprechen wir jeden mit Zivilcourage an, der keine Maske trägt!“, appellierte sie an die Kölner.

Coronavirus in Köln - das ist die aktuelle Lage

Die Inzidenzzahl (Zahl der Neuinfektionen bei 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen) lag am Freitag bei 69,4. „Ein brüchiger Erfolg“ – verglichen mit 75,4 von vor einer Woche, so Reker. Langfristig hält sie aber am Ziel einer inzidenzzahl von 35 fest. Die Landesregierung hofft, in NRW bis Montag die magische 50 zu erreichen.

Kölner Schulen digital gut aufgestellt

Positiv sieht die Oberbürgermeisterin die jüngsten Beschlüsse von Bund und Land zur Verlängerung des Lockdowns sowie der Öffnung von Kitas und Schulen. Die Kölner Schulen sieht sie für eine Wiederaufnahme des Unterrichts digital gut ausgerüstet. Hätte es zu Beginn nur 4.500 iPads gegeben, seien inzwischen 4.800 Lehrer und 30.000 Schüler damit versorgt. Bis Ende Februar sollen alle Schulen damit ausgestattet sein.

 

Am Montag nahm das Impfzentrum in der Messe seine Arbeit auf. An den ersten vier Tagen wurden dort täglich über 700 Über-80-Jährige mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer geimpft, insgesamt 2.897. Seit Mittwoch steht dort auch der Impfstoff von Astra-Zeneca bereit, der allerdings nur für Menschen unter 65 Jahren zugelassen ist. Mit diesem wurden 310 Personen „priorisierter Berufsgruppen“ wie Pflegepersonal oder Sanitäter geimpft.

Feuerwehrchef Christian Miller lobt besonders die Termintreue der Impfwilligen. Auch der kostenlose Taxidienst der Stadt zum und vom Impfzentrum habe gut funktioniert. Langfristig hofft er, täglich 5.000 Impfungen verabreichen zu können.

Ethik-Kommission ist tätig

Vor einer Woche hat die städtische Ethik-Kommission ihre Arbeit aufgenommen. An diese können sich Menschen wenden, die zwar dringend mit einer Impfung rechnen, aber nicht in einer der Prioritätsstufen der vom Bundesgesundheitsministerium erlassenen Corono-Impfverordnung auftauchen. Dazu zählen etwa jüngere Krebskranke oder Menschen, die einen Angehörigen zu Hause pflegen. Bisher liegen der Kommission rund 100 entsprechende Anträge vor.

Jeder erhält einen Fragebogen, in dem Kriterien wie „zeitkritische Komponente (Lebensgefahr)“, „Multiplikator aus beruflichen Gründen“ oder „Zugehörigkeit in einer Prioritätsstufe“ angefragt und mit Punkten bewertet werden. Man könne aber keine Entscheidungen treffen, sondern nur Empfehlungen im Rahmen der Bundesregelung geben, betont Kommissionssprecher Alex Lechleuthner, Leiter des städtischen Rettungsdienstes. Außerdem befinde man sich noch in einem Lernprozess. Die Entscheidung müsse dann das Gesundheitsamt im Rahmen der Bundesregelung treffen.

Sorgen wegen Mutanten

Die häufigste Quelle für eine Infektion sind immer noch Kontakte im selben Haushalt. Sorgen bereiten dem Krisenstab die britische (286 nachgewiesene Fälle) und die südafrikanische (117) Coronamutanten. Sie verbreiten sich erheblich schneller als der Ausgangstyp des Virus'. Weitere Zahlen: Bis heute wurden in Köln 32.049 Menschen mit Corona infiziert (vor einer Woche: 30.894), aktuell sind es 1.084 (955). 1.915 (2.131) Kontaktpersonen sind in Quarantäne. 476 Kölner (452) sind bislang an oder mit Corona gestorben.

Schließlich wies Reker noch auf die zunehmende Aggressivität gegenüber Ordnungskräften hin, die an das Tragen von Masken hinwiesen. Beleidigungen und Gezieltes Anhusten häuften sich. Eine Mitarbeiterin sei sogar tätlich angegriffen worden. (Text: Jürgen Schön; Foto: imago images/Political Moments)

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