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koeln.de

Noch keine Genehmigung

Bergung von E-Scootern aus dem Rhein vorerst abgesagt

In Köln liegen wohl hunderte E-Scooter im Rhein und müssen geborgen werden. Doch die von Umweltschützern dringend geforderte Aktion verschiebt sich.

 

Die Bergung von E-Scootern aus dem Rhein in Köln ist vorerst abgesagt. Die für die kommende Woche geplante Aktion müsse auf unbestimmte Zeit verschoben werden, teilte die Plattform Shared Mobility, ein Zusammenschluss mehrerer E-Scooter-Verleiher, am Freitagabend mit.

Eigentlich sollte am Montag und Dienstag eine Unterwasserdrohne die Roller im Fluss lokalisieren. Eine Spezialfirma soll sich um die Bergung der E-Scooter im Bereich der Deutzer Brücke und der Hohenzollernbrücke kümmern. Befürchtet wird, dass beschädigte Akkus der Scooter die Wasserqualität belasten könnten. Nach Angaben der Bezirksregierung Köln gibt es bislang aber keine Hinweise darauf.

Keine Genehmigung

«Grund für die Verzögerung ist die ausstehende Genehmigung durch die entsprechenden Behörden», schrieb die Plattform Shared Mobility. Man arbeite «mit Hochdruck» daran, die Aufräumarbeiten im Rhein bald zu starten. Zuletzt hatten die E-Scooter-Verleiher angekündigt, ähnliche Aktionen bald auch in anderen Städten wie Düsseldorf, Frankfurt und München zu organisieren.

Laut dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Rhein fehlt bislang ein schlüssiges Konzept der Betreiber. Der Ablauf der Bergung sei nicht ausführlich geplant gewesen, sagte eine Sprecherin des WSA Rhein am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Mit den vom E-Scooter-Betreiber vorgelegten Plänen habe es mehrere Probleme gegeben, ergänzte ein zuständiger Mitarbeiter des Amtes.

Zum einen befänden sich in dem Bereich mehrere Landungsbrücken. Dadurch werde die Sicherung der Wasser-Drohne, die die Scooter heben soll, mit einem Draht und einem Kabel erschwert. Zudem sei die Aufgabe für die Drohne allgemein schwierig: «Wenn die Drohne die E-Scooter aus dem Wasser heraushebt, wirken die ganzen 20 Kilogramm auf das Gerät», sagte der Mitarbeiter. An den Uferbereichen gebe es eine Höhendifferenz zwischen Rhein und Land von rund 4,50 Meter. Mittlerweile würden die Betreiber deshalb auch über den Einsatz eines Industrietauchers nachdenken.

Etwa 500 E-Scooter im Rhein?

Wie viele E-Scooter in Köln auf dem Grund des Flusses schlummern, ist noch unklar. Die Initiative «Krake», die regelmäßig Aufräumaktionen im und am Rhein organisiert, schätzt die Zahl auf etwa 500. «Im letzten Sommer haben wir auf einer Strecke von rund 200 Metern 39 E-Scooter rausgeholt», sagte Christian Stock.

Seit zwei Jahren gehören die Elektro-Roller zum Straßenbild in vielen deutschen Großstädten, auch in Nordrhein-Westfalen. Sie sollen eine umweltfreundliche Alternative zum Auto bieten. Doch von Anfang an gab es Ärger, weil die Scooter auf Bürgersteigen und in wichtigen Zufahrten abgestellt wurden. Zuletzt sorgte die mögliche Umweltgefahr für den Rhein durch ins Wasser geworfenen E-Scooter für Diskussionen.(dpa, hl)

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