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koeln.de

Wozniak bei WM am Wochende dabei

Apple-Mitbegründer erkundet Köln auf dem Segway

Von Sebastian A. Reichert

Wenn Sie in den nächsten Tagen einen kleineren Herrn mit Drei-Tage-Bart und um die 50 Jahre alt auf dem Segway in Köln herumfahren sehen, gucken Sie genauer hin! Denn es könnte sich um Steve Wozniak handeln. Der Apple-Mitbegründer erkundet seit Mittwoch mit dem elektronischen Personentransporter die Domstadt. „The Woz“ nimmt am Wochenende an der Segway-Polo-WM im Sportpark Müngersdorf teil.

„Ich liebe das Gefühl, mit dem Segway über das Spielfeld zu gleiten“, sagt Wozniak bei der Pressekonferenz am Mittwochnachmittag. „Segway zu fahren, ist ein großer Teil meines Lebens.“ Andere Städte erkunden oder ins Restaurant fahren – die Computer-Legende nimmt nach eigenen Worten dabei stets sein Lieblingsgefährt Segway. Das sei besser als zum Beispiel ein Fahrrad, so Wozniak: „Man kann damit zwischen den Menschen sein und sich trotzdem gut fort bewegen.“

Bildergalerie: Steve "The Woz" Wozniak in Köln

Standesgemäß zur Segway-Polo-WM in einem dunkelblauen Polo-Shirt gekleidet schwärmt Wozniak von seiner Sportart. Die Weltmeisterschaft, die seit 2006 zum vierten Mal ausgetragen wird und zum ersten Mal in Europa stattfindet, ist ja auch nach Wozniak benannt: Woz Challenge Cup 2009. Menschen aller Altersklassen könnten Segway-Polo spielen, eine Mitspielerin sei zum Beispiel 69 Jahre alt. So spiele Wozniak auch mit Freunden und der Familie Segway-Polo. Auch die Schwester des Apple-Mitbegründers sei aktiv, denn Segway-Polo zu spielen, sei richtig lustig. „Schon das Training macht total Spaß“, so Wozniak.

„Segway-Polo ist eine richtige Sportart“, sagt WM-Organisator Olaf Funke. „Obwohl es nicht so aussieht, ist Segway-Polo richtig anstrengend.“ Funke ist Kapitän des deutschen Teams Funky-Move Turtles aus Lohmar, das die WM nach Köln geholt hat. „Wir sind stolz, dass wir die WM zum ersten Mal in Europa ausrichten dürfen“, so Funke, der gemeinsam mit Wozniak und den eigentlichen Segway-Polo-Erfindern Stuart Moore und Alex Ko am Mittwoch das WM-Rahmenprogramm vorstellte.

Donnerstag Sternfahrt mit "größtem Segway-Aufkommen in Europa"

Am Donnerstag findet zum Auftakt der WM eine Sternfahrt mit etwa 70 Segway-Fahrern vom Sportpark Müngersdorf bis zum Hard Rock Cafe in der Innenstadt statt. Los geht es um 18 Uhr. Die Fahrer um Wozniak sollen dann gegen 19 Uhr am Zielort Gürzenichstraße eintreffen. Gefahren wird auf Fahrrad- und Fußgängerwegen – mitunter auch auf der Straße. Allerdings wohl eher nicht auf der Aachener Straße. Schließlich wolle man beim „bisher größten Segway-Aufkommen in Europa“ nicht, dass der Verkehr zusammenbricht, so Funke.

Von Freitagmittag bis zum frühen Sonntagmittag (Finale um 13:45 Uhr) wird dann das Turnier auf der Ostkampfbahn im Sportpark Müngersdorf auf Kunstrasen ausgetragen. Antreten werden neben den Lohmarer Turtles noch ein weiteres deutsches Team sowie drei Teams aus den USA und jeweils eine Mannschaft aus Österreich und aus Barbados. Segway-Interessierte können zudem bei Mini-Touren gegen einen kleinen Geldbetrag das Gerät in einem Parcours ausprobieren. An einer Speed-Radar-Maschine wird die höchste Geschwindigkeit mit dem Polo-Ball gesucht. Zu schlagen sind übrigens 106 Kilometer pro Stunde.

„The Woz“, der bei seinem ersten Auftritt in Köln am Mittwoch zwischendurch immer wieder stilecht mit einem weißen iPhone fotografierte, konnte sich beim Pressetermin völlig unbehelligt von Apple-Fans auf der Gürzenichstraße bewegen. Selbst auf dem Segway fahrend sorgte er für wenig Aufsehen. Das sollte am Donnerstag bei der Sternfahrt und am Wochenende bei der WM anders aussehen. Schließlich haben in Internet-Foren die Apple-Fans schon längst davon Wind bekommen, dass „The Woz“ nach Köln kommt. Der Apple-Mitbegründer wird wohl das eine oder andere iPhone signieren dürfen. Zumal in seinem Team, den Silicon Valley Aftershocks, auch weitere Apple-Mitarbeiter spielen.

Beim Segway-Polo treten zwei Teams mit jeweils fünf Spielern au einem circa 40 mal 60 Meter großen Spielfeld gegeneinander an, um mit einem Polo-Schläger in der Hand den Ball ins gegnerische Tor zu bugsieren. Bei dieser ungewöhnlichen Variante des Polos werden bis zu 20 Kilometer pro Stunde schnelle, wendige und einachisge Elektroroller als Fortbewegungshilfe eingesetzt.

Entwickelt hat sich dieses Spiel 2004 in Amerika. Von dort breitete es sich über Neuseeland und Europa bis nach China aus. Köln konnte sich 2009 als WM-Austragungsorts gegen die Mitbewerber aus Österreich und Schweden durchsetzen. Dabei sah es zunächst so aus, als ob die WM gar nicht in der Domstadt stattfinden könne. Die Landschaftsschutzbehörde wollte nämlich nicht, dass das Turnier auf den Jahnwiesen veranstaltet wird.

Weitere Informationen im Internet: www.segwaypolo.de


Link: rheinvideo.de

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