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Vorerst nur zehn Prozent

Apotheken starten mit digitalem Impfnachweis

Ein Teil der Apotheker will an diesem Montag mit dem Ausstellen des neuen digitalen Impfnachweises "CovPass" starten. Dabei wird für vollständig Geimpfte ein QR-Code erstellt, der in Apps mit dem Handy verwendet werden kann. Das soll insbesondere das Reisen in der kurz bevorstehenden Ferienzeit erleichtern.

Die Apotheker benötigen dafür den Personalausweis und das gelbe Impfheft, um die Daten prüfen zu können. In Nordrhein-Westfalen ist mehr als jeder vierte Einwohner vollständig gegen das Coronavirus geimpft. 

Der digitale Nachweis kann zudem auch in der offiziellen Corona-Warn-App des Bundes angezeigt werden. "CovPass" hat anders als die Corona-Warn-App keine Kontaktverfolgungsfunktion. Er ist kostenlos. 

Nur zehn Prozent der Apotheken können starten 

Der Vorsitzende des Apothekerverbandes Nordrhein, Thomas Preis, geht davon aus, dass am Montag maximal zehn Prozent der Apotheken starten können. In den meisten Apotheken sei Zusatzpersonal erforderlich - auch weil es Beratungsbedarf für die Nutzung des QR-Codes gebe.

Auf der Seite "Mein Apothekenmanager" sind die Apotheken, die den Impfnachweis anbieten, aufgelistet. In der Regel solle die Ausstellung des Impfnachweises durch die Apotheken nur erfolgen, wenn die Impfung in räumlicher Nähe, also in der gleichen Gemeinde oder im gleichen Landkreis stattgefunden habe. "Damit wird bezweckt, dass die Form der Nachweise sowie die ausstellenden Leistungserbringer (Ärzte beziehungsweise Impfzentren) bekannt sind. In begründeten Einzelfällen sind Abweichungen möglich", so Preis.

Arztpraxen können QR-Codes Ende Juni erstellen 

Neben den Apotheken sind die Impfzentren und Arztpraxen als Wege zum digitalen Impfnachweis vorgesehen, die aber noch Vorbereitungen treffen müssen. Am Freitag berichtete die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein, dass der Probebetrieb in den ersten der 28 Impfzentren in ihrem Gebiet begonnen habe. Ziel sei es, dass bis Ende Juni alle nordrheinischen Impfzentren startklar seien. Die im Probebetrieb in den Impfzentren erstellten Zertifikate für den digitalen Impfpass seien gültig und könnten mitgenommen werden. 

Diejenigen, die im Impfzentrum bereits ihre Zweitimpfung erhalten und ihren Termin über die KV Nordrhein entweder online oder telefonisch über die 116 117 gebucht haben, bekämen ihr E-Zertifikat automatisch in den nächsten Wochen per Post zugeschickt. Die QR-Codes könnten voraussichtlich ab Ende Juni auch in Arztpraxen erstellt werden.

Der neue digitale Impfnachweis ist eine freiwillige Ergänzung des weiterhin gültigen gelben Impfheftes aus Papier. Deutschland setzt damit ein Vorhaben der Europäischen Union um. Dafür wurden einheitliche Details eines Zertifikats vereinbart, mit dem man Impfungen, Tests und überstandene Covid-19-Infektionen nachweisen kann. (dpa/Foto: IMAGO/Rüdiger Wölk)

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