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koeln.de

"Politischer Schnellschuss"

Anbieter von Leih-E-Scootern gegen Nachtfahrverbot

E-Scooter sollen umweltfreundlich und praktisch sein - und sorgen in Köln dennoch seit Wochen für Ärger. Wenn es nach Kölns OB Reker geht, sollen die Scooter nachts nicht mehr durch die Stadt fahren. Die Anbieter halten das für einen "politischen Schnellschuss".

Die Anbieter von E-Scootern in Köln haben sich gegen ein Nachtfahrverbot für die Elektro-Roller ausgesprochen. Ein solches Verbot sei "keine Lösung", da so alle Nutzer für das Fehlverhalten weniger bestraft würden, teilte die Plattform Shared Mobility, in der die Anbieter organisiert sind, der Deutschen Presse-Agentur mit. In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Berichte über schwere Unfälle und betrunkene E-Scooter-Fahrer gegeben. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) forderte daraufhin ein Nachtfahrverbot.

 

Es sei bedauerlich, wenn die E-Scooter-Nutzung durch solch einen "politischen Schnellschuss" eingeschränkt werden würde, hieß es nun in der Erklärung der Anbieter. Shared Mobility sei mit der Stadt Köln im Gespräch, um eine Lösung herbeizuführen.

"Desaströs und enthemmt"

Die Polizei hatte das Verhalten der E-Scooter-Fahrer in der Stadt kürzlich als "desaströs und enthemmt" bezeichnet, nachdem es an einem Wochenende mehrere Unfälle mit betrunkenen Nutzern gegeben hatte. Auch im Wasser sorgen die Roller für Probleme - allein im Rhein sollen etwa 500 E-Scooter liegen. Laut dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein haben die Betreiber noch kein schlüssiges Konzept für deren Bergung vorgelegt.

Reker hatte das Nachtfahrverbot für E-Scooter zuvor ins Spiel gebracht. "Ich setze auf die Kooperationsbereitschaft der Verleiher, sich freiwillig zu einem Fahrverbot zwischen 22 und 6 Uhr zu verpflichten und zudem die Kosten für die Bergung aus den städtischen Gewässern und dem Rhein zu übernehmen", sagte sie. Ein komplettes Verbot der E-Scooter sei ebenfalls möglich. Das sei aber nicht das richtige Signal, immerhin leisteten sie einen Beitrag zur Verkehrswende. Zudem gebe es viele Menschen, die vernünftig mit ihnen unterwegs seien.

Die Stadt wolle mit den Anbietern auf ein freiwilliges Verbot hinwirken. Erfahrungen der Polizei hätten gezeigt, dass es insbesondere nachts und in der Nähe von "Party-Hotspots" zu gefährlichen Situationen, Beschwerden und Unfällen mit den E-Scootern komme. (dpa, hl; Foto: Helmut Löwe)

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