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koeln.de

Rechtsrheinische Stadtteile schwerer betroffen

Analyse der Kölner Corona-Zahlen vorgestellt

Die Corona-Zahlen steigen auch in Köln weiter an. Die Inzidenz liegt nun bei 110,9 und damit um vier Punkte höher als gestern. Hält der Trend an, werden erneute Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie nicht mehr lange ausbleiben. Eine heute vorgestellte Analyse des Fraunhofer Instituts über die Entwicklung der Inzidenzzahlen in Köln zeigt Zusammenhänge, Rückschlüsse und Verbesserungsmöglichkeiten auf.

Von Tobias Gonscherowski

Wie haben sich die Inzidenzzahlen in den Kölner Stadtteilen während der Pandemie entwickelt? Gibt es Besonderheiten zwischen den Stadtteilen bei der Ausbreitung? Welche Aussagen können über Infektionsketten getroffen werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine Analyse der Kölner Kontaktverfolgungsdaten, die das Fraunhofer Institut in Kooperation mit dem Gesundheitsamt der Stadt Köln durchgeführt hat.

 

Untersucht wurden anonymisierte operative Kontaktverfolgungsdaten im Zeitraum von März 2020 bis Januar 2021. 101.918 Einträge (Indexfälle und deren Kontaktpersonen) wurden erfasst, darunter 28.848 mit Corona angesteckten Personen (inkl. Verstorbene). Von 9.759 infizierten Personen, also rund einem Drittel dieser "Indexfälle", konnte die Ansteckungsquelle identifiziert werden.

Dabei konnten die Analysten feststellen, dass sich das Infektionsgeschehen innerhalb Kölns geographisch verschoben hat. Traten in den ersten vier Monaten die meisten Fälle linksrheinisch auf, so "wanderten" die Schwerpunkte seit dem Sommer mehrheitlich auf die rechtrheinischen Stadtgebiete Kölns.

Eine weitere Erkenntnis der von Stefan Rüping vom Fraunhofer Institut präsentierten Analyse ist, dass infizierte Personen ganz überwiegend Menschen ihrer Generation angesteckt haben. Und wer sich bei Jüngeren angesteckt hat, gibt die Infektion seltener weiter. 72 Prozent der Indexpersonen, die sich bei einer jüngeren Personen angesteckt haben, geben zudem das Virus nicht weiter.

Ausbreitung des Virus auch von sozio-ökonomischen Faktoren abhängig

Desweiteren gibt es Zusammenhänge zwischen so genannten "sozio-ökonomischen Faktoren" wie der Arbeitslosenquote, dem Mitspiegel und dem Migrationsanteil und der Ausbreitung des Virus'. So wurde festgestellt, dass die Corona-Zahlen in Stadtteilen mit einer höher Arbeitslosenquote, eines niedrigeren Mietspiegels und eines höheren Migrationsanteils höher waren. Dafür konnten in diesen Stadtteilen die Ansteckungsquellen besser ermittelt werden.

Im Vergleich zum Beginn der Pandemie, als mehr Menschen aus Stadtteilen mit einer geringeren Arbeitslosenquote erkrankten, erfolgte auch in diesem Bereich eine geographische Verlagerung. Denn diese Stadtteile sind nun geringer betroffen.

Dr. Harald Rau, der Kölner Beigeordnete für Soziales, Umwelt, Gesundheit und Wohnen, lobte in einer ersten Stellungsnahme die "tolle Kooperation" mit dem Fraunhofer Institut und kündigte eine weitere Zusammenarbeit an. Viele Erkenntnisse wurden gewonnen, konkrete Maßnahmen können nun eingeleitet werden, um die Pandemiebekämpfung zu verbessern.

"Dort, wo die Infektionszahlen hoch sind, muss noch mehr aufgeklärt und informiert werden", versprach Dr. Rau. "Wir müssen dort mehr Testangebote machen und die Schulen unterstützen. Die Präventivmaßnahmen werden weiter erhöht." (Foto: Tobias Gonscherowski)

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