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koeln.de

Maßstabsetzende Architektur

Römisch-Germanisches Museum soll Denkmal werden

Das Römisch-Germanische Museum soll Denkmal werden. Darin sind sich Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach, Stadtkonservator Stefan Werner und Museumsdirektor Marcus Trier einig. Jetzt muss die Politik dem Plan zustimmen.

Vor 43 Jahren wurde das nach den Plänen der Branschweiger Architekten Hans Röcke und Klaus Renner gebaute Museum eröffnet. Seine städtebauliche Wirkung und seine Architektur machen es jetzt denkmalreif. „Es gibt dem über dem Rhein gelegenen Roncalliplatz zum Fluss hin eine klare Kante“, erklärte Kölns oberster Denkmalschützer Werner. Und mit seinem nach außen offenen Säulengang greife es – „passend zu seinem Inhalt“ – die römische „Peristyl“-Architektur auf, bei der ein Kolonnadengang einen offenen Innenraum, das Atrium, umrahme.

Wichtig sei das Museum aber auch, weil es vor über vier Jahrzehnten neue Maßstäbe in der Präsentation und Museumspädagogik gesetzt habe. So greife man für das neue Humboldt-Forum, das im rekonstruierten Berliner Schloss entstehen soll, die Sockelvitrinen und Themeninseln auf, die in Köln erfunden wurden, erklärte ein sichtlich stolzer Museumsdirektor.

Überfällige Sanierung beginnt

Unabhängig von der Entscheidung, das Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen, beginnt im Juli dieses Jahres die längst überfällige Sanierung. Trier rechnet – vorbehaltlich der politischen Entscheidung und der genauer Planung – mit einer Bauzeit von drei jahren und Kosten zwischen 35 und 42 Millionen Euro. Schon im Jahr 2011 hat der Rat rund 18 Millionen vor allem für eine neue Klimatechnik und Statik bewilligt.

Bis zum 30. Juni bleibt das Museum regulär geöffnet, bis Jahresende werden nur noch einzelne Abteilungen zugänglich sein. Danach wird das Haus ganz geschlossen. Teile der Sammlung werden dann in in Zusammenarbeit mit noch zwei nicht genannten Kooperationspartnern an anderer Stelle gezeigt. Nach der Wiedereröffnung wird sich die Dauerausstellung dann „völlig neu“ präsentieren. „Allein beim Bau der Nord-Süd-U-Bahn wurden 2,5 Millionen Objekte gefunden“, betont Trier die Einzigartigkeit des Bestandes, der fast ausnahmslos aus Kölner Boden stammt.

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