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koeln.de

Vorstellung der neuen Spielzeit

Schauspiel-Chef Bachmann verlängert um zwei Jahre

 

Eigentlich wollte Schauspielchef Stefan Bachmann am Donnerstag nur den Spielplan für 2019/20 vorstellen. Doch er begann mit einer Überraschung: Er hat seinen Vertrag um zwei Jahre bis 2023 verlängert. Nach dem Verzicht des bereits im Februar vorgestellten Carl Philipp von Maldeghem hat die Stadt nun länger Zeit, einen Nachfolger zu finden.

 

"Ich bin über diese Entscheidung sehr glücklich“, sagte Bachmann. Er begründete sie unter anderem damit, dass die Resultate im Mülheimer „Interim“ endlich den Visionen entsprächen, die er zu Beginn seiner Kölner Tätigkeit gehabt habe. Und nicht nur in der letzten Spielzeit habe er eine „wunderbare Beziehung“ zum Publikum aufgebaut.

Diese zeige sich in der erneut gestiegenen Zuschauerzahl. Für die noch laufende Spielzeit rechnet er mit 123.000 – 10 Prozent mehr gegenüber 2018/19. Auch die Abo-Zahlen zeigten ein leichtes Plus, die Auslastung liege bei 84 Prozent. Die Nachfrage zeige, dass das Publikum entgegen dem Trend zur Vereinfachung und Polarisierung an einer „reflektierten Form der Auseinandersetzung“ interessiert sei. „Beflügelt von dieser Erfahrung“ mache man jetzt weiter.

Insgesamt 14 Premieren stehen unter dem Motto „Utopie“ auf dem Programm, darunter 7 Uraufführungen – eine davon in der Sparte Tanz – und zwei deutsche Erstaufführungen. Bachmann selber wird die neue Spielzeit am 20. September mit „Vögel“ eröffnen: eine Familiengeschichte, die in Europa, USA und Arabien, bei der das Ensemble gleich vier Sprachen spricht – neben Deutsch auch Englisch, Hebräisch und Arabisch.

Uraufführungen sind „Gegen den Hass“ nach dem Buch von Carolin Emcke, die 2016 den Friedesnpreis des Deutschen Buchhandels erhielt, „Werkzeug des Herrn“ von Lukas Bärfuss über eine fiktive deutsche Industriellenfamilie von der Weimarer Republik bis heute, „Der Endlose Sommer“ von Madame Nielsen und „Der Wilde“ nach dem Roman von Guillermo Arriaga. Gespannt sein darf man auf „Verhaftung in Granada“: Der Kölner Schriftsteller Dogan Akhanli beschreibt darin seine Haft in Spanien – die türkische Regierung hatte ihn unter dem (falschen) Vorwurf der Terror-Unterstützung über Interpol verhaften lassen.

Deutsche Erstaufführungen sind „Die Reise der Verlorenen“ von Daniel Kehlmann und „Eine Frau bei 1000 Grad“ –hier lässt Moritz Sostmann nach dem Roman von Hallgrimur Helgason die Puppen mitspielen. Besonders stolz ist Bachmann, wieder drei große Regisseure nach Köln zu holen: Frank Castorf wird unter dem Sammeltitel „Aus einem bürgerlichen heldenleben“ gleich vier Klassiker von Carl Sternheim – darunter „Die Hose“ – in die Aktualität holen, Robert Borgmann nimmt sich Ibsens „Nora“ vor und Ersan Montag bringt „Die Verdammten“ nach dem Film von Visconti auf die Bühne. Schiller ist mit „Die Jungfrau von Orleans“ vertreten.

Mit drei Tanzstücken wird sich Richard Siegal mit seiner Compagnie Ballet of Difference vorstellen, darunter als Uraufführung „New Ocean“. Gerade erst mit fast einer Million Euro vom Land gefördert, soll er eine neue Balletttradition in Köln begründen. Außerdem warten sechs internationale Gastspiele auf die Freunde des Tanzes, darunter auch das Nederlands Dans Theater 2 mit Tänzerinnen und Tänzern zwischen 17 und 21 Jahren. (Text + Foto: Jürgen Schön)

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