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4. Ausstellung zum 150. Geburtstag

"Kollwitz neu denken" im Käthe-Kollwitz-Museum

 
„Kollwitz neu denken“, heißt die aktuelle Ausstellung im Kölner Käthe-Kollwitz-Ausstellung. Sie zeigt Arbeiten von 21 Künstlern, die seit 1960 den Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste erhalten haben. Gefeiert wird damit der 150. Geburtstag der Künstlerin in diesem Jahr und die 25-jährige Zusammenarbeit der Kreissparkasse Köln, Trägerin des Museums, und der Berliner Akademie.

Zum einen, weil wohl keine andere Künstlerin sich selbst so oft abgebildet hat. Zum anderen, weil Selbstporträts auch am Anfang der Karriere von Sieverding standen. „In den 1970er Jahren hatten Frauen im Kunstgeschäft einen schweren Stand, das galt auch für Käthe Kollwitz“, zieht Sieverding eine weitere Parallele.

Wie bei ihr wurden auch bei den anderen lebenden Künstlern die Exponate mit den Ausstellungsmachern ausgesucht. „Sie sollen nicht den Zeitgeist der Kunst wiederspiegeln, sondern zeigen, wie die künstlerische und politische Arbeit von Käthe Kollwitz aufgegriffen wird“, erklärt Anke Hervol von der Akademie. Das sei in den unsicheren Zeiten von heute so aktuell wie nie.

So sind es vor allem Arbeiten, die die Themen von Käthe Kollwitz (1867-1945) aufgreifen: das Leid, das der Krieg mit sich bringt, der Aufstand gegen Not und Unterdrückung, Mutter und Kind, der Tod. Da ist das Bild von Willi Sitte vom Massaker, das deutsche Truppen 1942 in der tschechischen Stadt Lidice verübten. Oder die minuziösen Lithographien Werner Tübkes zum „Bauernkrieg“. Beide erhielten ihren Preis zu DDR-Zeiten.

Eran Schaerf (Preisträger 2013) collagiert Texte und Fotos aus Zeitungen zu zeitlosen Kommentaren über Krieg und politische Friedensrituale. Horst Münch (2003) hielt in einem düsteren Bild den „Dschungel von Calais“ fest – hier warteten bis zu seiner Auflösung vor einem Jahr Flüchtlinge unter chaotischen Umständen auf eine (illegale) Weiterreise nach England. Zu sehen sind weiter Arbeiten unter anderem von Martin Kippenberger, Astrid Klein, Miriam Cahn und Horst Münch.

Käthe Kollwitz und Thomas Mann waren 1933 die ersten, die von den Nazis aus der Akademie der Künste geschmissen wurde. Welche Bedeutung die Künstlerin für diese Institution in den jahren zuvor hatte, wird mit historischen Fotos, Briefen und anderen Textdokumenten in drei Vitrinen ausgebreitet.

Mit dieser 4. Ausstellung beendet das Kölner Käthe-Kollwitz-Museum – es besitzt weltweit eine der größten Sammlungen der Künstlerin – die Feiern zum 150. Geburtstag seiner Namensgeberin in diesem Jahr. (js)

„Kollwitz neu denken: Käthe-Kollwitz-Preisträgerd er Akademie der Künste, Berlin“: bis 10. Dezember 2017, Käthe Kollwitz-Museum, Neumarkt 18-24, 50667 Köln, Tel. 0221 / 227-28 99 / 26 02, Öffnungszeiten: Di-Fr 10-18 Uhr, Sa, So und feiertags 11-18 Uhr, Eintritt: 5/2 Euro, Katalog: 14 Euro

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