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Premiere im Schauspiel

"Gott" erntet Lacher und Beifall

Die Zuschauer von „Gott“ brauchen die schriftliche Aufforderung nicht, um am Ende begeistert Beifall zu klatschen. Foto: Thomas Aurin/Schauspiel 

In drei Tagen soll Premiere beim Theaterwettbewerb sein. Doch noch fehlt ein Schluss für das neue Stück. Moritz Sostmann Schauspiel-Inszenierung von Woody Allens Farce „Gott“ bietet mitreißende Turbulenzen, goldenen Konfettiregen, Blitze, kommentierende Handpuppen, lokale Spitzen, einen Anruf von Woody Allen und eine Beinah-Hinrichtung als Lösung. Und erntet damit begeisterten Premierenapplaus.

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Es spielt irgendwann in der griechischen Antike zu Fuße der Akropolis in Athen. Hier streiten Autor Hepatitis (Philipp Pleßmann) und der abgetakelte Schauspieler Diabetes (Bruno Cathomas) im neckischen Häkel-Chiton lautstark, wie sie das Stück rechtzeitig zu einem guten Ende bringen können. Es beginnt ein Spiel um die Möglichkeiten des Theaters zwischen Realität und Fiktion, zwischen Bühne und Zuschauersaal.

Kann Wilhelm Tells Sohn hier Zuflucht vor weiteren Apfelschüssen finden? Lässt sich Gott tatsächlich mit viel Nebel auf die Bühne bringen? Kommt die Schauspielerin zum ersehnten Orgasmus? Retten die klamaukigen Handpuppen das Stück, die die Schauspieler in bester Sostmann-Manier doppeln? Und was sagt Woody Allen zu dieser Inszenierung?

Schließlich: Ist vielleicht auch das Publikum nur eine Erfindung? So behauptet es jedenfalls ein anderer, moderner Autor, der seinem antiken Kollegen zu Hilfe kommt. Und fordert das Publikum auf, doch auch zur Lösung beizutragen. Doch keine Angst – es wird kein Mitmach-Theater.

Schließlich sitzt Ensemble-Mitglied Kristin Steffen unter den Zuschauern, offenbart ihren Traum von der Schauspielerei und darf jetzt ihre erste Rolle spielen: als Sklavin, verliebt in den Leidensgenossen Hepatitis. Doch während sie von Freiheit träumt, hat er in der Unfreiheit sein Glück gefunden.

Und wie geht die Geschichte nun zu Ende? Hepatitis soll dem König eine Botschaft bringen. Die lautet „Ja“. Eine gute oder schlechte Nachricht? Bekanntlich wird der Überbringer einer schlechten Botschaft hingerichtet. Welche Frage soll damit beantwortet werden? Die wichtigste Frage der Menschheit: Gibt es einen Gott? Für den König also eine schlechte Antwort.

Und so droht Diabetes der Tod. Wenn nicht noch in letzter Minute Gott eingreift. Doch der ist kurz vorher von der Leiter gestürzt.

„Gott“ – ein Stück mit vielen Meta-Ebenen über die Kunst des Theaters, die genüsslich ausgebreitet werden und über die sich nach der Vorführung trefflich disputieren lässt. Kann man, muss man aber nicht. Man kann auch einfach 80 Minuten lang seinen Spaß an einer Inszenierung haben, die auch dem Ensemble (neben Cathomas und Pleßmann noch Elias Reichert, Magda Lena Schlott, Yuri Englert und Lou Zöllkau) sichtlich schweißtreibendes Vergnügen bereitet. Da braucht es das Schild „Applaus“ gar nicht.

„Gott“ – die nächsten Vorstellungen: 21. und 28. April, 15. und 26. Mai, jeweils 20 Uhr. Schauspiel-Außenspielstätte am Offenbachplatz Karten: Tel. 0221 / 22 12 84 00, Fax 0221 / 22 12 82 49. Ticklets online kaufen oder an allen Vorverkaufsstellen von KölnTicket. Rechtzeitig Karten besorgen!

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