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111 Orte: Das Stadtmodell

Köln aus der Vogelperspektive erleben

Wer Köln schon immer einmal aus Vogelperspektive betrachten wollte, muss nicht unbedingt einen Helikopterflug über die Domstadt wagen: Im glasüberdachten Innenhof des Spanischen Baus des Rathauses zeigt ein Modell die Stadt, ihre Veedel und Bauwerke im originalgetreuen Maßstab.

Irgendwann einmal soll es 12 mal 12 Meter groß sein, das Kölner Stadtmodell. Im Maßstab von 1:500 wird es dann eine Realfläche von 6 mal 6 Kilometern abbilden, von Lindenthal bis Kalk und von Nippes bis Bayenthal. Grundlage des Plattenrasters ist die Gauß- Krüger-Projektion, eine in vielen Ländern übliche Kartenprojektion für großmaßstäbliche Abbildungen.

Die einzelnen Platten des Kölner Modells bestehen zunächst einmal aus MDF, auf das Höhenlinien, Gehwege und Uferböschungen aus Pappelsperrholz aufgetragen werden, aufgelockert durch grüne Schaumstoffbäume. Die lediglich schematisch wiedergegebenen Gebäudekomplexe bestehen hingegen aus Uriol, einem besonders gut zu verarbeitenden, kantenstabilen Epoxidharz.

Nur besonders bedeutsame Bauwerke wie der Dom erhalten eine individuelle Optik. Um flexibel auf alle zukünftigen Entwicklungen reagieren zu können, werden alle Modellteile mit Gewindehülsen verschraubt und die Plattenübergänge mit Steckverbindungen gesichert. Pro Platte müssen rund 15.000 Euro veranschlagt werden.


Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss" von Bernd Imgrund und Britta Schmitz (Fotos).
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Ob Sie Ihre Straße und Ihr Haus erkennen können?

Das faszinierende Kölnbild en miniature verdankt sich einem Anstoß aus den Reihen des Kölner Zweigs beim Bund Deutscher Architekten (BDA) im Jahr 1991. Seit 1993 arbeitet die Initiative Kölner Stadtmodell unter dem Dach der Freunde und Förderer des Kölnischen Stadtmuseums. Und seit dem Januar 2004 ist das Stadtmodell an einem zentralen Ort zu besichtigen, dem sanierten, glasüberdachten Innenhof des Spanischen Baus. Obwohl noch längst nicht vollständig, hat man es hier mit einer Lego-Landschaft von durchaus imposanten Ausmaßen zu tun.

So mancher Innenstadtbewohner wünscht sich einen begehbaren Überbau, um seine Straße, seine Wohnung zu finden. Und obwohl hier großer Wert auf Realitätsnähe gelegt wird, erscheint das Panorama ein wenig idealisiert. Vor allem die himmelblaue Färbung des Rheins, machen wir uns nichts vor, ist nicht von dieser Welt.

Die Öffnungszeiten des Spanischen Baus (Rathaus):
Montags, Mittwochs, Donnerstags: 8 bis 16 Uhr,
Dienstags: 8 bis 18 Uhr,
Freitags: 8 bis 12 Uhr

111 Kölner Orte, die man gesehn haben muss - das Beste aus Band 1 und 2

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss - Band 2" von Bernd Imgrund und (Fotos). Dieses Buch jetzt bestellen. Hier geht es zum Writer's Blog von Bernd Imgrund.

 

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