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Dschungelerlebniswelt

Im Zoo ist man nun Aug in Aug mit wilden Tieren Südamerikas

Wie mitten im südamerikanischen Dschungel fühlt man sich als Besucher neuerdings im Südamerikahaus des Kölner Zoos. Nach aufwändigem Umbau ist man dort nun Aug in Aug mit Faultier, Löwenäffchen, Tukan und Salzkatze.

Wo einst im Kölner Zoo der legendäre Schimpanse Petermann und andere Affen in engen, gekachelten Käfigen ihr Leben fristeten, dürfen sich jetzt südamerikanische Affen und andere Tierarten frei bewegen. Auf Augenhöhe empfangen die Wildtiere Südamerikas im umgebauten Südamerikahaus Besucher als „Gäste“. 28 Monate hat es gedauert, bis der Umbau des historischen denkmalgeschützten Gebäudes im Stil einer russisch-orthodoxen Kirche in ein modernes Südamerikahaus für artgerechte Tierhaltung fertig war.

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Außen ist dem 1899 eröffneten Haus die Renovierung kaum anzusehen. Innen dagegen wurde alles ausgeräumt. Auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern wachsen jetzt in einer großen Halle Dschungelpflanzen, schwingen sich Affen von Ast zu Ast, fliegen Vögel hin und her. Aus luftiger Höhe schaut ein Faultier dem Treiben zu. Auch ein Becken mit Piranhas gibt es. Die Besucher erwartet quasi eine Dschungelerlebniswelt.

 

Auf einem Holzsteg in luftiger Höhe

Ein Holzsteg führt die Besucher in luftiger Höhe durch den Raum. Wer Glück hat, den begrüßen die kleinen Äffchen hautnah auf dem breiten Geländer. Die Bewohner fühlen sich sichtlich wohl in ihrer neuen Heimat. „Einige haben sogar schon Nachwuchs bekommen“, freute sich Zoodirektor Theo Pagel bei der feierlichen Eröffnung des „Neubaus“.

Den Weg des Zoos in eine tiergerechte Zukunft frei gemacht hatte der Rat der Stadt im Jahr 2017, als er 19 Millionen Euro dafür freigab. Der Umbau des ursprünglichen Vogelhauses kostete dann 12 Millionen. Darin enthalten sind 250.000 Euro von der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege sowie 200.000 Euro von der deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Bildergalerie: Südamerikahaus im Kölner Zoo nach dem Umbau

Benannt ist die „Architekturperle“ - so NRW-Stiftungs-Vizepräsidentin und Ex-Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner über das Gebäude im Zoo - nach Arnulf und Elizabeth Reichert. Das jüdische Ehepaar hatte dank der Hilfe von Kölner Mitbürgern der Verfolgung durch das Naziregime in die USA entkommen können. Die Reicherts wollen dem Kölner Zoo ihr Vermögen von etwa 30 Millionen Euro vermachen. (js; Foto: Rolf Schlosser)

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