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Neue Anlage

Asiatische Löwen im Kölner Zoo wohnen jetzt schöner

Beheizbare Liegeflächen, ein Pool, eine gemütliche Aussichtsplattform - nein, das ist kein nobles Kölner Luxusloft, sondern gehört zur neuen Löwenanlage im Kölner Zoo. Navin und Gina, die Asiatischen Löwen, wohnen jetzt schöner!

Während Navin sein neu angelegtes Gehege neugierig inspiziert, döst Gina lieber im Hintergrund vor sich hin. Doch das dürfte sich bald ändern, wenn sich das Asiatische Löwenpaar an die neu gestaltete Umgebung gewöhnt hat. Rund 200.000 Euro investierte der Kölner Zoo in das Gehege, um dem "König der Tiere" eine artgerechtere Unterbringung zu ermöglichen. Gleichzeitig sollen die Raubkatzen den Zoobesuchern besser sichtbar gemacht werden. 

Eine Modernisierung der Anlage war nötig. Der Raubtierbereich hatte in den 60er Jahren zwar Maßstäbe bei der artgerechten Haltung der Großkatzen gesetzt, entsprach heute jedoch nicht mehr den Ansprüchen an ein natürliches Habitat. Deshalb wurde umgebaut. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. So zum Beispiel die neue und  2,50 Meter hohe Plattform in Form eines breiten Hügels mit beheizbaren Liegeflächen, die zentral in der Anlage platziert ist. "Löwen lieben es, ihre Umgebung von einer erhöhten Basis aus zu beobachten", erklärt Zoovorstand Theo Pagel.

Für Wetterschutz sorgt eine vor der Plattform modellierte Höhle. Diese ist ebenfalls gut einsehbar und mit einer beheizbaren Liegefläche ausgestattet. Sie bietet den Tieren gleichzeitig aber auch Rückzugsmöglichkeiten. Plattform und Höhle gliedern sich harmonisch in die Übergänge des Geländes ein. Die Schieferfassade der Löwenanlage wurde durch eine Kunstfelsverkleidung ersetzt. Außerdem erneuerten die Zoogärtner die Bepflanzung der Anlage ebenso wie die Sandkuhle und das Wasserbecken.

 

Asiatische Löwen vom Aussterben bedroht

Der Kölner Zoo hält seit rund 20 Jahren Asiatische Löwen. 15 Jungtiere erblickten am Rhein das Licht der Welt, letztmals im Jahr 2004. Der Zoo will daran anknüpfen und ab 2020 mit dem dreijährigen Navin und der fünfjährigen Gina in die Nachzucht gehen. Löwen, inklusive der Löwen in Afrika, sind inzwischen als Art von der International Union for Conservation of Nature (IUCN) auf der Roten Liste als gefährdet geführt.

Die letzten der einst weit verbreiteten Asiatischen Löwen haben sich im Nationalpark Gir im nordwestindischen Bundestaat Gujarat gehalten. Dort schützte man die verbliebenen 20 bis 50 Tiere effektiv. Ihre Population war die Basis für die inzwischen wieder rund 600 Löwen im Gir-Wald-Ökosystem und die insgesamt 150 Asiatischen Löwen des Erhaltungszuchtprogramms (EEP) in Europäischen Zoos.

Neues auch für die Tiger

Die Umgestaltung des Löwengeheges ist sind ein Vorgriff auf die Neugestaltung der angrenzenden Tigeranlage, mit der der Zoo ab September beginnt. Die beiden Tiger, Kater Sergan und Katze Hanya, sind deshalb bereits seit Längerem in anderen Zoos untergebracht. Die Löwen im Kölner Zoo konnten daher für die Zeit der Arbeiten an ihrem Stammquartier auf die leere Tigeranlage ausweichen und dem Baulärm trotzen. Die Eröffnung der neuen Tigeranlage ist für die erste Jahreshälfte 2020 geplant. (Text und Foto: Tobias Gonscherowski)

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