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koeln.de

Für Weiberfastnacht und Rosenmontag

"Security Point" für hilfesuchende Frauen eingerichtet

Nach den Silvester-Ereignissen hat die Stadt reagiert: Weiberfastnacht und Rosenmontag gibt es am Roncalliplatz einen „Security-Point" als Anlaufstelle für hilfesuchende Frauen.

Ein verkleideter Bauwagen auf dem Roncalliplatz (im Stadtplan anzeigen), direkt neben der Granit-Säule von Heinz Mack, dient als weit sichtbarer "Wegweiser". Jeweils von 11.11 bis 24 Uhr können hier Mädchen und Frauen nach sexuellen Übergriffen Hilfe finden. Federführend ist der Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF).

Ausgehend von dem Bauwagen leiten Security-Kräfte die hilfesuchenden Frauen zu einem abgeschirmten Raum im direkt benachbarten Kurienhaus, in dessen Erdgeschoss die Buchhandlung Kösel ihr Domizil hat. In dieser geschützten Situation stehen zwei erfahrene Expertinnen bereit, die auch in sechs beteiligten Kölner Organisationen bei Gewalt gegen Frauen beraten.

Sie bieten erste psychosoziale Hilfe, können im Notfall an einen Arzt vermitteln. Bei Bedarf kommt auch die Polizei, um hier eine Anzeige aufzunehmen. Die Expertinnen sprechen neben Deutsch auch Englisch und Französisch, es können auch Helferinnen für Türkisch und Arabisch gerufen werden.

SKF-Geschäftsführerin Monika Kleine hofft einerseits, dass das Angebot möglichst wenig in Anspruch genommen werden muss, dass aber andererseits jede Frau, die Hilfe braucht, den Weg hierher findet. Damit Frauen unbesorgt Karneval feiern können, hat Kleine diese Ratschläge: Nie alleine gehen, nüchtern bleiben, Handy geladen halten, im Notfall 110 wählen. Sie versteht das nicht als Garantie gegen sexuelle Übergriffe, sie glaubt aber, dass die Öffentlichkeit nach den Silvesterereignissen sensibler für dieses Thema geworden ist. 

Damit Frauen unbesorgt Karneval feiern können, hat Kleine diese Ratschläge: Nie alleine gehen, nüchtern bleiben, Handy geladen haten, im Notfall 110 wählen. Sie versteht das nicht als Garantie gegen sexuelle Übergriffe, sie glaubt aber, dass die Öffentlichkeit nach den Silvesterereignissen sensibler für dieses Thema geworden ist.  

Unterstützt wird das "Security-Point-Angebot" vom Festkomitee Kölner Karneval und den drei Kölner Frauen-Karnevalsvereinen. (js)

 

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