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Essen und Trinken in Köln

WICHTIGE INFO: Bitte informiert euch vor dem Besuch eines Restaurants, eines Biergartens, einer Bar oder eines anderen gastronomischen Betriebes über die dortigen Öffnungszeiten und individuellen Regelungen.


111 Kölner Kneipen

Em Kölsche Boor - Kneipe für besonders Trinkfeste

Der Kölsche Boor, also Bauer, steht für die Wehrhaftigkeit der Stadt und ihrer Bewohner. Statuen und Reliefs von ihm findet man viele, unter anderem im Rathaus, im Stadtmuseum, an der Eigelsteintorburg und natürlich als Teil des Dreigestirns. Nicht fehlen darf natürlich eine nach dem Bauern benannte Kneipe, die besonders trinkfeste Kölner empfängt - wie "Em Kölsche Boor". 

Seit mindestens 1797 wird hier Bier ausgeschenkt, aus jenem Jahr stammt jedenfalls die älteste Erwähnung. Sehr wahrscheinlich jedoch reicht die Tradition noch deutlich weiter zurück. Matthias Lölgen hieß damals der Brauer und das Lokal "Zum Elephanten", was seinerzeit ziemlich exotisch geklungen haben muss.

Unter Friedrich Brückmann kam dann 1841 der Name "Zur Stadt Aachen" über die Eingangspforte, dies zu Ehren der neuen Bahnlinie der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft. Als diese 1843 bis nach Belgien hinein erweitert wurde, fuhren hier die weltweit ersten grenzüberschreitenden Züge. Rund vierzig Jahre hielt sich die Bezeichnung "Stavenbräu", die wegen der anrüchigen Stavenhof-Gasse um die Ecke ab 1912 wieder aufgegeben wurde. Seitdem betrieb Peter Baum das Brauhaus, das er auf den Namen "Em Kölsche Boor" taufte.


Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Kneipen, die man kennen muss" von Bernd Imgrund und Thilo Schmülgen (Fotos).
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Wer sich mit wem vergnügte

Baum war zugleich der Letzte, der hier auch tatsächlich Bier braute. Brauhaus und Brauerei wurden im Krieg zu Ruinen, für die sich mit dem gebürtigen Sauerländer Gustav Koch erst 1953 ein neuer Besitzer fand. In den 1960er Jahren wurde der Boor zu einem beliebten Tanzlokal vor allem für italienische Gastarbeiter, die sich hier dem Vernehmen nach mit meist etwas älteren
Kölnerinnen vergnügten.

Rund um den Eigelstein existierten laut Kölner Brauer-Kataster seit 1838 immerhin achtzehn Brauereien. Noch heute findet man Gaffel direkt eingangs der Straße hinterm Dom. Und Gaffel Kölsch, das trinkt man auch hier im Kölsche Boor. (Teaserfoto: Bilderbuch Köln)

Adresse Eigelstein 121 | Tel. 0221/13 52 27 | www.koelscheboor.com | Öffnungszeiten täglich ab 10 Uhr | ÖPNV Bahn 5, 12, 15, 16, 18  Haltestelle Ebertplatz | Sonstiges Brauhausküche, Außengastronomie

Die Serie auf koeln.de: 111 Kölner Kneipen, die man kennen muss

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Kneipen, die man kennen muss" von Bernd Imgrund (Text) und Thilo Schmülgen (Fotos), erschienen im Verlag Emons. Dieses Buch jetzt kaufen. Hier geht es zum Writer's Blog von Bernd Imgrund.

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