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koeln.de

Online-Petition gestartet

Empörung über Aus für Großveranstaltungen in Odonien

Auf dem Open-Air-Gelände des Kulturzentrums Odonien in Neuehrenfeld wird es zukünftig vorerst keine Großveranstaltungen geben. Die Bauaufsicht der Stadt Köln hat das Gelände wegen fehlender Sicherheitseinrichtungen für Veranstaltungen mit mehr als 300 Teilnehmern geschlossen. Im Netz reagieren viele User empört. Innerhalb von einem Tag haben über 3.600 Personen eine Online-Petition gegen die Schließung unterzeichnet.

Hauptstreitpunkt zwischen der Stadt und Betreiber Odo Rumpf ist die Frage, ob das Gelände einen zweiten Rettungsweg benötigt. Seit einem halben Jahr diskutieren die Parteien bereits und sind dabei zu keiner Einigung gekommen.

Zwei Gutachten, die Rumpf in Auftrag gegeben habe, kommen zu dem Ergebnis, dass kein zweiter Rettungsweg erforderlich sei. Bei der Stadt hält man die Gutachten jedoch nicht für "stichhaltig". Auch der Vorschlag des Betreibers, den Rettungsweg durch eine Mauer zu trennen, sei nicht akzeptabel, so Amtsleiter Detlef Fritz.

Vergangenen Mittwoch hat das Bauaufsichtsamt der Stadt nun eine Ordnungsverfügung erlassen, die Veranstaltungen mit über 300 Personen verbietet. Die Auflagen sehen außerdem eine Zeitbegrenzung bis 22 Uhr vor und ein Werbeverbot. Für Betreiber Rumpf ist dies das Ende des Kulturzentrums. "Das ist ungefähr so, als dürfte man eine Bäckerei betreiben, aber kein Brot verkaufen", so der Künstler gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Internetnutzer machen mobil

Im Internet reagieren viele Nutzer mit Empörung auf das Verbot. "Wie kann die sogenannte 'Kulturhauptstadt' eine der einzigen kulturellen Orte zum Partymachen verbieten?" kommentiert beispielsweise Frank R. auf der Facebook-Seite des Odonien. "Einer der letzten Plätze Kölns, an dem die absolute Freiheit regiert, darf nicht auch noch durch die Stadt zerstört werden" fordert unterdessen User Alex A.

Darüber hinaus wurde eine weitere Facebookseite mit dem Titel "Rettet Odonien"-Seite eingerichtet, der bereits über 1.800 User folgen. Mit einer Online-Petition wollen die Nutzer die Stadt dazu auffordern, ein neues Gutachten erstellen zu lassen, welches "eine objektive Sicht vorweist und nicht im Interesse Dritter handelt überprüft wird". Innerhalb von einem Tag haben bereits über 3.600 Personen die Petition unterschrieben. Darüber hinaus sind Demonstrationen in Planung. Genauere Informationen sollen in Kürze auf der Facebook-Seite "Rettet Odonien" bekanntgegeben werden.

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