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Einzigartig Einkaufen (38)

Kölns beliebtes kleines Schwarzes

Roggen, Schrot, Sauerteig, Wasser und Salz – das sind die wesentlichen Zutaten, die die Bäckerei Zimmermann zur Herstellung des bekanntesten Schwarzbrots Kölns braucht. Ob zu Muscheln nach rheinischer Art oder nur mit Butter bestrichen zum Kölsch – die Kölner wissen die herzhaft-würzige Brotdelikatesse seit Jahrzehnten zu schätzen und stehen regelmäßig dafür Schlange vor der Bäckerei, die seit 1875 in der Ehrenstraße existiert.

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Es riecht nach frischem Brot, leichter Geruch von Sauerteig liegt in der Luft. „Ich hätte gerne zwei Schwarzbrote.“ „Darf es sonst noch etwas sein?“ „Nein, danke.“ Dieser kurze Dialog wiederholt sich so oder ähnlich in fünf Minuten im Verkaufsraum der Bäckerei Zimmermann mindestens sieben oder acht Mal, als koeln.de den Traditionsbetrieb besucht. „Wir verkaufen täglich etwa 150 Schwarzbrote“, erklärt Andreas Zimmermann beim Besuch in der Backstube und formt dabei Hörnchen. Bei Mindestabnahme von zehn Pfund schicken die Bäcker ihre Brotlaibe sogar per Post zu Kunden außerhalb Kölns. Verkauft wird Kökns beliebtes kleines Schwarzes in Silberpapier eingewickelt und stets geschnitten. Zu fest ist es für das Schneiden daheim.

Bildergalerie: So sieht es in der Bäckerei Zimmermann aus

Auf den bis heute erhaltenen Fundamenten der Kölner Stadtmauer in der Ehrenstraße gründete Casper Zimmermann, der Ururgroßvater der heutigen Inhaber Markus und Andreas Zimmermann, 1885 die Bäckerei. Obwohl die Zimmermanns – von Baguette bis Zwiebelbrot – viele verschiedene (auch koschere) Brotsorten backen und die Auslage voll diverser Körbe mit dutzenden Brötchenvarianten ist, ist doch das Zimmermann-Schwarzbrot seit jeher das Aushängeschild. „Das gibt es irgendwie schon immer“, sagt Andreas Zimmermann. „Wir haben noch ein Rezept dafür in Sütterlin-Schrift.“ Mittlerweile existiert sogar Schokolade mit dem dunklen Brot aus der „Köln ist ein Genuss“-Serie. Der französische Sterne-Koch Vincent Moissonnier adelte das Brot, indem er es als Bestandteil einiger seiner Gerichte auswies.

„Alles wird bei uns im Haus gebacken“, sagt Andreas Zimmermann. „Wir haben auch nur das eine Geschäft in der Ehrenstraße“, erklärt der Bäcker, was besonders in seinem Betrieb ist, in dem 17 Personen in der Produktion und im Verkauf arbeiten. Und dann kommt Zimmermann natürlich auch wieder auf sein Schwarzbrot zu sprechen. „Wir verwenden keinen Zuckersirup – wie viele andere –, um es dunkel zu machen. Unser Schwarzbrot ist deshalb auch für Diabetiker geeignet. Es ist schwarz, weil wir den Roggen vor dem Backen rösten.“ Keine Aromen werden beigesetzt, keine Farbstoffe. Der „Stern“ schrieb passend: „Das außergewöhnliche an Zimmermanns Schwarzbrot ist, dass es so gewöhnlich ist. Gewöhnlich im traditionellen Sinn.“

Bäckerei Zimmermann
Ehrenstraße 75
50672 Köln

Telefon: 0221 – 25 56 32
Telefax: 0221 – 25 70 731
E-Mail: zimmermann@koeln.de
Internet: www.baeckereizimmermann.de

Öffnungszeiten
Montag-Freitag
6:00-19:00
Samstag
6:00-16:00

Weitere Informationen im koeln.de-Branchenführer

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