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koeln.de

Serie: Einzigartig Einkaufen

Alltagsgegenstände mit dem gewissen Etwas

Putzlappen mit Strasssteinchen oder wasch- und aufhängbare Lampion-Wäschesäckchen – die Produktdesignerin Hilke Schneider entwirft in ihrem Laden "le fou" verrückte Dinge und hübscht notwendige Sachen des Alltags auf.

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„Ich suche nach einzigartigen Dingen, die es nicht überall zu kaufen gibt“, sagt Schneider. Die Produktdesignerin, die in ihrem Laden auch näht und entwirft, verkauft neben ihren Eigenkreationen auch noch Mode und Sachen anderer Produkt- und Modedesigner.

In Düsseldorf hat Hilke Schneider Produkt- und Schmuckdesign studiert. Ihr Traum schon als Studentin: Ein eigener Laden verbunden mit kreativem Arbeiten. Diese Wünsche haben sich seit der Eröffnung ihres Geschäfts im Oktober 2010 erfüllt. Vor allem zwei Produkte haben bisher die Arbeit Hilke Schneiders geprägt: Im ersten Semester an der Hochschule in einem frei gewählten Thema hat sie einen Putzlappen mit Strasssteinchen versehen. „Ich hasse Hausarbeit. Sie ist aber ein notwendiges Übel“, sagt die Produktdesignerin. „Also habe ich überlegt, wie ich mir diese Arbeit verschönern könnte.“ Die Putzlappen mit den Strasssteinchen gehören mittlerweile fest zum Sortiment von "le fou" und werden viel gekauft.

Bei der Weiterentwicklung oder Verbesserung von Produkten, wie es Schneider beim Besuch von koeln.de in ihrem Laden nennt, sind zwei Seelen in der Designerin vorhanden. „Zum einen ist da meine puristische Seele – dann reduziere ich bei Sachen etwas weg. Zum anderen ist aber ist da auch meine verkitschte humorvolle Seele vorhanden, wie zum Beispiel beim Entwerfen der Putzlappen mit den Strasssteinchen“, sagt Hilke Schneider. Wie kommt die Designerin auf Ideen für neue Produkte? Im Alltag stoße sie ständig auf Dinge, die man noch besser machen könnte. „Oft entstehen dann daraus Dinge, die ursprünglich gar nicht beabsichtigt waren“, erzählt Schneider. „Diese Ideen wandern dann in mein Skizzenbuch.“

 

Ein anderes, bisher für die Designerin Schneider prägendes Produkt ist nach ihrer Oma Emmy benannt. Emmy, das Wäschesäckchen, aus Baumwolle ist bei 30 Grad waschbar. An einer Schlaufe ist es aufhängbar. Durch einen Eingriff im oberen Teil kann der kleine bunt gepunktete Wäschesack in Lampion-Form dann zum Beispiel auf Reisen mit Schmutzwäsche gefüllt werden. „Meine Oma hat mir als Kind mal einen Wäschesack geschenkt“, berichtet Schneider zur Entstehensgeschichte des Produkts und dessen Namensgebung. „Ich habe deshalb nie verstehen können, wie man auf Reisen seine Schmutzwäsche in Plastiktüten stecken kann, wo sie darin dann anfängt zu stinken.“ Ihre Oma habe sich übrigens über Benennung des Wäschesäckchens nach ihr sehr gefreut, so Schneider, die die Baumwollbeutelchen nach wie vor selbst schneidert und näht.

Andere Produkte dagegen werden von Firmen nach den Entwürfen der Designerin hergestellt. So zum Beispiel die Filz-Tropfenfänger für Weinflaschen. Anhand dieses Untensils erklärt Schneider übrigens ein Grundprinzips des Produktdesigns. „Produktdesign hat Ähnlichkeiten mit dem Tanzen“, erzählt Hilke Schneider. „Die Figuren, die am einfachsten aussehen, sind oft am schwierigsten.“ Neben ihren Eigenkreationen verkauft Schneider in ihrem hellen Laden mit den weißen Regalen und dem hellbraunen Holzfußboden auch noch Mode und Sachen anderer Designer, wie zum Beispiel kleine Ledertäschen, die in Siebdrucktechnik mit Vögelchen bedruckt worden sind, und T-Shirts des Designers und Vorbesitzers Markus Schäfer. „Auch bei den Produkten anderer Designer muss mich aber neben der Gestaltung auch die Verarbeitung überzeugen.“ Ein anderer Grundsatz der Produktdesignerin Hilke Schneider.

Adresse Engelbertstraße 11, 50674 Köln Im Stadtplan | Öffnungszeiten Montag bis Freitag 12 - 19 Uhr, Samstag 12 – 18 Uhr | ÖPNV Zülpicher Platz Zur Fahrplanauskunft | Telefon 02 21 / 29 87 12 32 | E-Mail fou@le-fou.net | Webseite www.le-fou.net

Kölsche Tradition pur, größte Auswahl oder einzigartiges Konzept? Kennen Sie ein besonderes Geschäft in Köln, das wir in der koeln.de-Serie „Einzigartig Einkaufen“ noch nicht porträtiert haben? Schicken Sie doch per E-Mail einen Vorschlag, und begründen Sie darin kurz, warum es sich um ein einzigartiges Geschäft handelt.

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