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"thecolognebiennal"

Junge Kunst damals, junge Kunst heute

Kunst von Jonas Blum: Der charakteristische Hinterkopf vom Marco Reus und dessen Blick in den Hinterhof des DEG-Kunsthauses im Kulturquartier Agrippa. Foto: Jürgen Schön

Auch die Stars wie Christo, Neo Rauch oder Sigmar Polke haben einmal klein angefangen. Womit sie die Kunstszene erobert haben, zeigt jetzt die 1. „thecolognebiennal“. Ihnen gegenüber stehen die Arbeiten von Künstlern, die gerade erst die Kölner Kunsthochschule für Medien oder die Düsseldorfer Kunstakademie verlassen haben. Die Stars von morgen? Jedenfalls eine spannende Ausstellung mit Malerei, Fotos, Zeichnungen, Videos, Skulpturen und Installationen.

So wird ein von Christo in Plastik verpacktes „Spiegel“-Exemplar mit den verwischt-abstrakten Malereien von Salvatore Picone konfrontiert: Beide Künstler lassen das Objekt ihrer Begierde nurmehr erahnen. Die großformatigen surrealen Bilder Inessa Emmers, zusammengesetzt aus vielen farbigen Holzschnitten, konkurrieren mit den Figuren von Neo Rauch. Von ihm ist auch eine ganz frühe Arbeit zu sehen, von der er sich heute distanziert.

Zu den 12 Nachwuchs-Künstlern gehören unter anderem auch Fotos von Sirin Simsek, die eine junge Frau begleitet, die ihren Körper mit Botox und Operationen „verschönert“, Domingo Chavez, der bearbeitete Pflanzenblätter zu Bild-Mosaiken zusammensetzt, und Jonas Blum, der eine Büste von Fußballstar Marco Reus gedankenverloren in die Hinterhofidylle des Ausstellungsortes starren lässt. Von besonderem poetischen Reiz sind die Arbeiten von Ke Li: Sie setzt aus Mineralien und Pflanzenteilen Fabeltiere zusammen und gießt diese in Polyester.

Wer die Kunst nicht versteht, kann sie sich von Kölns Altbürgermeistern Fritz Schramma und Jürgen Roters erklären lassen – sie sind als Führer zu buchen. Und wer nach dem Ausstellungsbesuch Geschmack gefunden hat: Von vielen dieser Künstler gibt es Editionen zum Preis zwischen 150 und 450 Euro zu kaufen. Eine Investition in die Zukunft?

„thecolognebiennal“ ist die Nachfolgerin der Ausstellungsreihe „new talents – biennale cologne“, mit der Nachwuchs in den Sparten Kunst, Musik und Film gefördert wurde. Eine erfolgreiche Veranstaltung: Die rund 200 dort vorgestellten Künstlern erhielten inzwischen über 600 Preise und Stipendien. Fünfmal fand sie zwischen 2009 und 2015 statt, dann schaffte es Organisator Jochen Heufelder (er leitet auch die „Fuhrwerkswaage“) nicht mehr, die jeweils erforderlichen 250.000 Euro aufzutreiben. Die neue Ausstellung wird vom breit aufgestellten Verein „Stadtmarketing Köln“ getragen: als ein Weg, das Image Kölns als Kulturstadt zu fördern. (Foto und Text: js)

„thecolognebiennal“ – bis 29. April 2018, DEG-Kunsthaus, Großer Griechenmarkt 2, 50676 Köln. Mi, Do und Fr 14-19 Uhr, Sa und So 12-18 Uhr. Eintritt: 7,50/5 Euro

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