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Zahngesundheit

Strahlend weiße Zähne durch Bleaching

Wer möchte nicht gerne mit einem blendend weißen Hollywood-Lächeln punkten? Bleaching heißt das Zauberwort. Wir stellen Euch die gängigen Techniken vor. 

Zahnverfärbungen entstehen aus verschiedenen Gründen: Im Laufe der Zeit lagern sich auf der Zahnoberfläche Nikotin, Koffein oder Tannine ab. Auch Medikamente können Flecken verursachen. Und schlussendlich wird die Zahnfarbe im Alter einfach dunkler. Doch die Reinigung mit Polierpasten und Pulverstrahlgeräten liefert nur sehr oberflächlich Ergebniss

Zwei Bleaching-Methoden:

Bei einem Bleaching kann man sich zwischen zwei Techniken entscheiden:

1) Das Reduktionsbleaching, bei dem Schwefelverbindungen verwendet werden, die den Zahnverfärbungen den Sauerstoff entziehen. Die dann noch zurückbleibenden chemischen Verbindungen sind farblos.Diese Methode ist jedoch nur von vorübergehender Wirkung, denn sobald die damit behandelten Zahnoberflächen wieder mit Sauerstoff in Verbindung kommen, entstehen neue Verfärbungen.

2) Das beständigere Oxydationsbleaching funktioniert unter Verwendung von hochkonzentrietem Wasserstoff-Peroxid oder verschiedenen Chlorverbindungen. Durch diese Verbindungen wird Sauerstoff freigesetzt, der die Farbstoffe durch einen oxidativen Prozess auf Dauer zerstört. Die Wirkung hält ca. 2 Jahre an.

Bleaching beim Zahnarzt oder zu Hause?

Das Bleichen der Zähne kann entweder zu Hause oder in einer Zahnarztpraxis erfolgen. Beide Verfahren setzen eine gründliche Reinigung der Zahnoberfläche voraus. Wichtig: Das Zahnfleisch muss gesund sein und das angewandte Bleichmittel darf nicht mit dem Zahnfleisch in Berührung kommen, sonst können schwere Schäden entstehen. Deshalb sollte man auch nach einer Behandlung zu Hause eine Kontrolle durch einen Arzt durchführen lassen und unbedingt eine Härtung des Zahnschmelzes vornehmen.

Home-Bleaching

Home-Bleachings enthalten meist das Bleichmittel Wasserstoffperoxid, aber in einer niedrigeren Dosis als die Mittel, die beim Zahnarzt verwendet werden. Die Kosten der marktüblichen Produkte variieren von 15 bis 40 Euro und sind in vielen Drogerien erhältlich. Vor einem Kauf sollten Sie sich aber bei Warentestern informieren, welche Mittel überhaupt die gewünschte Wirkung erzielen.

Professionelles Bleaching

Beim Fachmann wird ein konzentriertes Aufhellungsmittel auf den Zahn gebracht und mit Licht oder einem Laser aktiviert. Das Peroxid zerfällt dabei und der dadurch entstandene aktive Sauerstoff zeigt seine Bleichwirkung.

Es gibt auch auch Bleichsysteme, bei denen das Bleichmittel mit einer Kunststoffschiene auf den Zahn aufgetragen wird. Der Arzt entfernt diese nach ca. einer Stunde. Die Erfolge werden nach zwei bis drei Anwendungen sichtbar. Für ein professionelles Homebleaching wird vom Zahnarzt eine Schiene angefertigt, die jeden Abend mit Bleachingmittel gefüllt und über Nacht getragen wird. Der Aufhellungsprozess geschieht dann allmählich und dauert im Schnitt drei Wochen.

Kosten und Risiken 

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen ein Bleaching in der Regel nicht. Beim Arzt kosten professionelle Home- oder Office-Bleachings ab 300 Euro aufwärts.

Beim Bleaching entstehen Nebenwirkungen. Wie bereits erwähnt, können Zahnfleischreizungen oder eine erhöhte Empfindlichkeit der Zähne auftreten, sie klingen normalerweise bei Absetzung des Bleichmittels wieder ab. Bei Karies kann der Zahnnerv durch das Bleichen geschädigt werden, deshalb empfiehlt sich, den Zustand der Zähne immer vor einem Bleaching von einem Arzt kontrollieren zu lassen.

Die Bleichmittel können auch Veränderungen der Schmelzoberfläche verursachen, die wiederum zu einer Entmineralisierung der Zähne führen. Bleichmittel wirken nur auf natürlichen Zähnen. Das bedeutet, dass Krone, Keramikverschalungen bzw. Veneers und Füllungen nicht vom Bleichmittel verändert werden. Der Farbton bleibt dort genauso wie vor der Anwendung der Mittel, das sollte man bei der Wahl des Helligkeitsgrades beim Bleaching berücktsichtigen. Bleichmittel sollten nicht öfter als zwei Mal im Jahr zu verwendet werden, da sich sonst die Gefahr der Nebenwirkungen erhöht. Foto: geralt/pixabay

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