• Home
  • Mi, 23. Sep. 2020
  • Stadtplan
  • Verkehr
  • KoelnMail
  • Newsletter
  • DE | EN
koeln.de

Rückenschmerzen - die neue Volkskrankheit?

75% der Bevölkerung klagen gelegentlich über Rückenschmerzen - eine echte Volkskrankheit. Die Ursachen für die Beschwerden können vielfältig sein, oft kann man das Problem aber mit wenigen Maßnahmen in den Griff bekommen.

Noch vor wenigen Jahren waren es die körperlich schwer arbeitenden Bergleute oder Fabrikarbeiter, die mit Rückenschmerzen zu kämpfen hatten. Schlechte Arbeitsbedingungen, eine gebückte Haltung über Stunden oder langes Stehen am Fließband führten zu vorzeitigem Verschleiß der Wirbelsäule, Bandscheibenvorfällen und häufig zu einem frühen Eintritt in den Ruhestand.

Heutzutage trifft es oftmals Arbeitnehmer, die ihren Tag am Schreibtisch verbringen, psychischem Stress und Leistungsdruck ausgesetzt sind und einfach nicht abschalten können. Im vergangenen Jahr waren es rund 75 % der berufstätigen Bevölkerung, die über Rückenschmerzen klagten. Somit kann man von einer Volkskrankheit sprechen, die die zweithäufigste Ursache - nach Atemwegserkrankungen - für Krankmeldungen beim Arbeitgeber darstellt. Die Anzahl der betroffenen Bundesbürger hat sich seit 2003 verdoppelt. Das lässt den Rückschluss zu, dass schlechte Arbeitsbedingungen allein sicher nicht der Hauptgrund für Rückenschmerzen sind.

Häufig psychische Ursachen

Die Wirtschaft in unserem Land und vor allem die Krankenkassen sehen sich mit immensen Kosten konfrontiert. Wiederkehrende Schmerzen im Rücken sind vom Alter des Betroffenen vollkommen unabhängig. Fachärzte und Wissenschaftler sind sich einig: In mindestens 80 % der Fälle liegt zunächst keine physische Erkrankung der Wirbelsäule oder der Bandscheiben vor. Vielmehr sei davon auszugehen, dass Stress und psychische Belastungen die Schmerzen auslösen - der Erkrankte muss quasi sein Kreuz tragen.

In der oft sehr knapp bemessenen Freizeit kommen Ruhe und Entspannung zu kurz, die Work-Life-Balance ist komplett aus dem Gleichgewicht geraten. Neben der einseitigen Körperhaltung tragen Termin- und Leistungsdruck maßgeblich dazu bei, dass sich die Rückenschmerzen verstärken. Das hat wiederum zu Folge, dass der Betroffene eine Körperhaltung einnimmt, um den Schmerz zu mildern oder zu vermeiden. Leider ist das Gegenteil der Fall: Diese Haltung zur Schmerzvermeidung verschlimmert das Problem. Nun kann nur noch ein Orthopäde helfen, mit dessen fachkundiger Anleitung solche schmerzhaften Folgen von Fehlhaltungen, Stress und Belastungen überwunden werden können.

Hilfe zur Selbsthilfe

 

Was kann man selbst tun, um den schmerzenden Rücken dauerhaft zu entlasten? Zunächst ist es sinnvoll, bei anhaltenden oder wiederkehrenden Rückenschmerzen einen Orthopäden aufzusuchen. In Gesprächen wird er herausfinden, wodurch der Schmerz entstanden ist und welche Maßnahmen anzuwenden sind.

Hat man sich bei der Gartenarbeit überanstrengt oder etwas zu Schweres gehoben, werden Medikamente oder auch Spritzen den akuten Schmerz lindern. Dauern die Beschwerden an, können Massagen und Bewegung eine Hilfe sein.

Wichtig ist auch, einer möglichen psychischen Ursache auf den Grund zu gehen. Wenn man dauernd eine schwere Last sprichwörtlich auf den Schultern trägt, kann unter Umständen nur ein Psychologe wirklich helfen.

Tatsache ist aber, dass ausreichend Bewegung an der frischen Luft, Radfahren und Entspannungsübungen einer Rückenerkrankung vorbeugen können. Integrieren Sie körperliche Aktivitäten in Ihren Alltag. Nehmen Sie die Treppe anstelle des Aufzugs und laufen Sie zum Briefkasten, statt das Auto zu nehmen. Auch ein regelmäßiger Wechsel der Sitzposition bei der Schreibtischarbeit beugt Verspannungen und somit Schmerzen vor.

Empfehlenswert aus medizinischer Sicht ist eine Übung namens "Hacker", die man zu jeder Zeit und an jedem Ort machen kann: Man kann sie sowohl im Sitzen als auch im Stehen ausüben. Dafür muss man die Arme anwinkeln und beide Arme schnell nach oben und unten bewegen. Hierbei werden die Muskeln im Lendenwirbelbereich stimuliert, die am häufigsten von Schmerzen betroffene Rückenpartie. Professionelle Unterstützung bekommen Sie im Fitnesscenter - viele Fitnessstudios bieten gezielte Kurse zur Rückenkräftigung an.

Nicht jeder Patient hat chronische Beschwerden

Nur etwa 15 % der Betroffenen klagten im vergangenen Jahr über chronische Rückenschmerzen. Hier ist sicherlich eine Physiotherapie durch einen gut ausgebildeten Fachmann angezeigt oder die Behandlung durch einen Sportmediziner. Wird sie gewissenhaft bis zum Ende durchgeführt, erfährt der Patient meistens eine nachhaltige Befreiung von seinen Beschwerden. Hilft eine Physiotherapie nicht mehr, kann eine radiologische Untersuchung klären, ob bereits Schäden an den Bandscheiben vorliegen. In den letzten Jahren wurde vermehrt eine Therapie mit gezielt gesetzten Spritzen einer Operation vorgezogen - mit Erfolg. Bei Bandscheibenvorfällen eingesetzt, beseitigt diese Behandlung den Rückenschmerz über mehrere Jahre zuverlässig.

Onlinespiele

spiele_cuboro_riddles_1200.jpg
Cuboro Riddles stellt die Spieler vor eine Reihe kniffliger Herausforderungen in 3D! Mit Cuboro Riddles baut man Kugelbahnen und löst Rätsel, es fördert das räumliche Denken und macht einfach Spaß.  Jetzt Cuboro Riddles spielen!
spiele_mahjong-koelsch-foto_1200.jpg
Mahjong op kölsche Aat - können Sie alle Steine entfernen? Mit Dom, Rhein, Karneval und Halver Hahn.  Mahjong spielen
spiele_exchange_1200.jpg
Bilde Reihen aus mindestens drei Steinen. Kombiniere vier oder fünf Steine und bekomme Bonussteine! Schalte über die Level-Auswahl den "Endlosspiel"-Modus ein - das entspricht der "Exchange-Classic"-Variante.  Jetzt Exchange Challenge spielen