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Gesundheitsgespräch

Bluthochdruck natürlich behandeln

Mehr als 20 Millionen Bundesbürger leiden unter hohem Blutdruck, ohne es zu wissen. Mit zunehmendem Alter und den bekannten Risikofaktoren wie Rauchen, Bewegungsmangel etc. beginnt oft unerkannt eine gefährliche Verkalkung (Arteriosklerose) der Blutgefäße. Die Adern werden unelastisch und verengen sich, so dass der Blutdruck steigt und das Herz enorm belastet wird.

Wie jeder etwas zu seiner Gefäßgesundheit aktiv beitragen kann, dazu befragten wir Prof. Dr. Horst Robenek, Experte für Arteriosklerose und Bluthochdruck und Direktor des Leibniz-Instituts für Arterioskleroseforschung der Universität Münster .

Wie kann man erkennen, ob man für Arteriosklerose und letztendlich für Herzinfarkt und Schlaganfall gefährdet ist?
Es gibt eine Reihe anerkannter Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dazu zählen zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Cholesterinwerte, aber auch Rauchen, fettes Essen und Bewegungsmangel.

Ab welchem Wert ist der Blutdruck erhöht?
Ab einem Blutdruck in Ruhe von 140 zu 90 mmHg sind die Werte erhöht. Ist Ihr Blutdruck zu hoch, sollten Sie handeln. Denn das ist meist ein Hinweis auf Ablagerungen in den Gefäßen, deren Folgen dramatisch sein können. Chronischer Bluthochdruck schädigt die Gefäße und führt oft zu einer beschleunigten Arterienverkalkung. Das wiederum ist ein hoher Risikofaktor für Durchblutungsstörungen und Herzschwäche – bis hin zu Schlaganfall und Herzinfarkt.

Woran erkenne ich, dass ich Bluthochdruck habe?
Das Tückische ist: Bluthochdruck bemerken viele Betroffene gar nicht. Daher kann man bereits über Jahre erhöhte Werte haben, weiß aber nichts davon. Sollten sich doch Symptome bemerkbar machen, sind es meist Kopfschmerzen, Schwindel, Beklemmungen oder Schweißausbrüche. Lassen Sie Ihre Werte am besten regelmäßig beim Arzt oder in der Apotheke messen – oder schaffen Sie sich ein Messgerät an und checken Sie Ihren Blutdruck zu Hause selbst.

Wie stark beeinflusst Übergewicht den Blutdruck?
Übergewicht ist ein sehr hoher Risikofaktor für erhöhte Blutdruckwerte. Mehr als die Hälfte aller Übergewichtigen haben auch einen zu hohen Blutdruck. Letztlich sind oft Bewegungsmangel und eine zu fett- und salzreiche Ernährung der Grund für die überflüssigen Pfunde.

Also spielt auch die Ernährung eine Rolle?
Selbstverständlich – eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist sehr wichtig. Zum Beispiel weiß man, dass die Versorgung mit dem B-Vitamin Folsäure eine wichtige Rolle bei der Gesunderhaltung der Blutgefäße spielt. Folsäuremangel führt zu einem Anstieg einer schädlichen Substanz namens Homocystein im Blut, welche die Blutgefäße angreift.

Gibt es Mittel, mit denen ich meinen Blutdruck ganz natürlich regulieren kann?
Ja, in der Tat gibt es jetzt Möglichkeiten den Bluthochdruck ganz ohne Chemie zu regulieren: Es handelt sich dabei um den Eiweißbaustein Arginin, am besten kombiniert mit den B-Vitaminen Folsäure, Vitamin B6 und B12, wie z. B. in Telcor® Arginin plus. Aktuell wurde in einer Gesamtanalyse aller bisher mit Arginin durchgeführten Studien gezeigt, dass Arginin einen Bluthochdruck effektiv senken und Gefäßablagerungen entgegenwirken kann. Da der Körper Arginin nicht ausreichend selbst herstellen kann, muss der Mangel möglichst früh ausgeglichen werden.

Was macht das Arginin im Körper?
Arginin ist entscheidend an der Regulation des Blutdrucks und des Blutflusses sowie am Schutz der empfindlichen Innenwand der Arterien beteiligt. Aus Arginin wird der Botenstoff Stickstoffmonoxid freigesetzt – auch als NO bezeichnet. Er ist für die Weitstellung verengter Blutgefäße zuständig und wirkt daher deutlich blutdruckregulierend. Auf den Punkt gebracht: Ohne ausreichend Arginin kann der Blutdruck von unserem Körper nicht gesenkt werden.

Wenn der Arzt bereits einen chemischen Blutdrucksenker verordnet hat, können Arginin-Tabletten trotzdem eingenommen werden?
Auf Grund der guten Verträglichkeit kann Arginin zusammen mit anderen Medikamenten, insbesondere auch zusammen mit chemischen Blutdrucksenkern, eingenommen werden.

Haben Sie weitere Tipps?
Ganz wichtig: Hören Sie mit dem Rauchen auf, ernähren Sie sich vollwertig, achten Sie auf ausreichend körperliche Bewegung und auf Ihr Gewicht – dann haben Sie schon viel Gutes für Ihre Gesundheit getan. Und gehen Sie regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen – warten Sie nicht, bis die Symptome da sind. Vorbeugung ist immer besser als eine Therapie!

Eine kostenlose Broschüre zum Thema kann angefordert werden beim Portal Naturheilkunde unter der gebührenfreien Servicenummer 0800 77 44 321 oder per E-Mail unter info@portal-naturheilkunde.de

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